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Bern (queer.de) - Mit einer Hochglanzbroschüre will Schweiz Tourismus erneut schwule Touristen aus England und den USA in die Schweiz locken. Das Mini-Magazin unter Motto "A warm welcome to Switzerland" wurde in einer Auflage von 205.000 Exemplaren gedruckt und zum großen Teil britischen und amerikanischen Homo-Magazinen beigelegt. Beim Gay Pride in London sollen die restlichen Broschüren verteilt werden.

In dem 32-seitigen Heft mit Eventkalender werden die rosa Seiten der Eidgenossenschaft betont: Zürich als "Gay capital of Switzeland" etwa oder Bern mit seinen "Capital Boys and Babes". In der Bundesstadt wird unter anderem eine Stippvisite ins Marzilibad empfohlen, das im Sommer zum schwulen "Hotspot" werde. Zermatt hat sich an dem neuen Heft nicht mehr beteiligt. Bereits Anfang des Jahres hatte der dortige Tourismus-Chef Daniel Luggen klargestellt, dass Zermatt nicht als "Schwulen-Kurort" abgestempelt werden wolle.

Für die bundesweite Organisation Schweiz Tourismus sind Homosexuelle dennoch eine wichtige Zielgruppe: "Oft sind es kinderlose Doppelverdiener, die dreimal so häufig reisen wie der Durchschnittsbürger", schwärmt Mitarbeiterin Daniela Bär. Allerdings hat die Gay-Kampagne im Land auch schon Kritik hervorgerufen: Ruedi Aeschbacher, Präsident der konservativen Evangelischen Volkspartei (EVP) findet es "problematisch, wenn mit Bundesgeldern ein Bild von der Schweiz als Schwulenmekka gezeichnet wird." (cw)



#1 CarloAnonym
  • 18.05.2007, 11:02h
  • ".....Auch schon Kritik hervorgerufen ", ist eine Verharmlosung. In verschiedenen Schweizer Zeitungen, fand eine regelrechte Hetzkampagne statt, oder es wurden ausschliesslich Lesermeinungen veröffentlicht, die am übelsten waren.
    Zum homophoben Klima in der Schweiz, speziell Zürich, passen auch folgende Links ganz gut, die den CSD betreffen.

    www.zuerigay.ch
    www.pinkcross.ch
    www.laby.ch
    www.20min.ch
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#2 HonigbaerliProfil
#3 hampiAnonym
  • 22.05.2007, 01:30h
  • ich als Schweizer kann dazu feststellen: Hier wird schön gezeigt, wie gut Doppelmoral funktioniert: Geld stinkt nicht, und solange die Homos uns die Kohle in die Schweizer Touristik kippen,ist uns das nur Recht,aber natürlich wird vorausgesetzt, dass sie sich anständig verhalten,bitte nicht in Ledershorts in den Alpen auftauchen und den neuen Lover mit der Hand am Arsch durchs Bergdorf fummeln....es ist doch wohl klar,dass hier eine Zielgruppe gerupft werden soll,aber nur dann willkommen ist,wenn sie sich devot und konform benimmt. "Schwule Sau" ist auch in der Schweiz ein beliebtes Schimpfwort, und Darkrooms gibt es gewiss in Zürich,Bern,Basel und Genf,aber sicher nicht in Arosa, Elm, Glarus oder Disentis!!!! Dort gibts grasende Kühe und viel Ruhe und sauber Luft, was den Eingeborenen auch absolut genügt!!
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#4 MichaAnonym
  • 23.05.2007, 17:49h
  • Nur weil da ein paar Leute (Hunde) am lautesten kläffen, heisst das noch nicht, dass alle so denken. In der Schweiz herrscht keine homophobe Stimmung! Die letzte Abstimmung in Genf mit 83% Ja-Stimmen zur Abschaffung der Erbschaftssteuer für gleichgeschlechtliche Paare lässt grüssen!
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