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St. Petersburg (queer.de) - Nach dem Gay Pride in Moskau ist nun auch der CSD in Sankt Petersburg verboten worden. Wie das deutschsprachige Portal russland.ru berichtet, haben die zuständigen Behörden den Antrag für die Durchführung einer Parade am 26. Mai abgelehnt.

Die Begründung der Absage ist allerdings nicht – wie in Moskau – eindeutig homophob. "Die Durchführung der Gay-Parade ist nicht genehmigt worden, weil der angekündigte Ort und die Zeit mit den Veranstaltungen zum Jahrestag der Stadtgründung zusammenfallen", wird ein Behördensprecher zitiert. Die Organisatoren der Gay-Parade wollten am 26. Mai einen Zug durch den Newski Prospekt veranstalten. Doch an diesem Tag findet dort ein Karneval zum Jahrestag der Stadtgründung statt.

Zudem hatten im Vorfeld der Beantragung einige Homo-Organisationen angekündigt, nicht an der Sankt Petersburger Gay-Parade teilnehmen zu wollen. Unter anderem sagte Igor Petrow, Koordinator des russischen LGBT-Netzes, dass er nichts von den Organisatoren der Gay-Parade in Sankt Petersburg wisse. Alexander Kucharski, Vorstandsvorsitzender des LGBT-Clubs "Krylia" ("Flügel"), nannte die Organisatoren "Leute aus dem Nirgendwo". (cw)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


#1 FloAnonym
  • 18.05.2007, 14:43h
  • Grundrechte (Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, etc.) werden stets zuerst für Minderheiten abgeschafft, weil da wenig Widerspruch durch die Mehrheit kommt. Danach sind dann aber alle dran.

    Deswegen ist es sehr dumm (selbst wenn man im Einzelfall anderer Meinung ist) beim Beschneiden von Grundrechten tatenlos zuzusehen, wie das die Russen machen.

    -----------------------------

    Als die Nazis die Kommunisten holten,
    habe ich geschwiegen;
    Ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
    habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten,
    habe ich geschwiegen;
    ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Jude.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr,
    der protestieren konnte.

    (Martin Niemöller)
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#2 hwAnonym
  • 18.05.2007, 21:58h
  • wahrscheinlich haben die russen beim G8-gipfel spione um rauszukriegen auf was bei massenverhaftungen und die unterbringung in massengefängnisse so alles zu achten ist. mit der einstimmung der medien bei solchen vorgängen haben sie´s ja noch nicht so drauf.
    man sollte unseren russischen freunden empfehlen mit dem republikanischen anwältinnen- und anwälteverein (RAV)
    zwecks erfahrungsaustausch kontakt aufzunehmen. der verein befürchtet schon jetzt, dass "anlässlich des G8-gipfels in heiligendamm großflächige einschränkungen von grundrechten zu befürchten" sind. nach ansicht des RAV sollen "legitime und vielstimmige proteste am ort des geschehens auf diese weise möglichst unterbunden, zumindest aber eingeschüchtert und kriminalisiert werden."
    ich denke, dass die vielen erfahrungen die dort gesammelt werden auch unseren russischen freunden in zukunft zugute kommen sollten.
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#3 tuxAnonym
#4 GeheimdienstAnonym
  • 19.05.2007, 12:05h
  • Der Geheimdienst spielt in Rußland immer mit, auch in der Schwulenszene. Deshalb ist es kein Wunder, wenn auch Homoorganisationen sich gegen die Demos aussprechen.
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#5 hwAnonym
  • 20.05.2007, 20:07h
  • @ geheimdienst

    ..na ja, mit dem us-agenten kasparov,
    erspare mir die üppig vorhandenen links
    zum beleg, das wab ist voll davon, dümpelt
    der gayfaschist eduard limonow, den hat der spiegel mit "bekannter menschenrechtler" gewürdigt. die wollten angeblich nach samara zu den kameras.
    macht bela althans noch seine russland-kontakte ?

    www.postimees.ee/281005/esileht/181416_foto.php
  • Antworten » | Direktlink »
#6 hwAnonym