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New York (queer.de) - Mehrere tausend Menschen sind am Wochenende in vielen Teilen der Vereinigten Staaten für die Öffnung der Ehe auf die Straße gegangen. So marschierten gleichzeitig je mehrere hundert Demonstranten über die Brooklyn Bridge in New York und die Golden Gate Bridge in San Francisco. In beiden Staaten behandeln Abgeordnete derzeit Gesetze zur Ehe-Öffnung in den Parlamenten.

"Wenn wir das Parlament von Kalifornien und den New Yorker Gouverneur Elliot Switzer kombinieren könnten, hätten wir bereits die Ehe-Gleichheit in beiden Staaten", so Pamela Brown, Sprecherin der Gruppe Marriage Equality USA. "Wir werden weiterhin dafür kämpfen, dass alle Familien vor dem Gesetz gleich sind."

New Yorks Gouverneur Elliot Switzer (Demokraten) setzt sich für die Öffnung der Ehe in seinem Bundesstaat ein, allerdings haben die Republikaner im Senat bislang eine Abstimmung zum Thema verhindert. In Kalifornien hat das Parlament bereits die Einführung der Ehe beschlossen, allerdings verhinderte das Veto von Gouverneur Arnold Schwarzenegger (Republikaner) 2004 die Umsetzung des Gesetzes (queer.de berichtete). Demokratische Abgeordnete haben den Gesetzentwurf dieses Jahr wieder in den kalifornischen Kongress eingebracht. (dk)

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#1 pflanzen-freundAnonym
  • 21.05.2007, 13:28h
  • einen bericht "live vom geschehen" hätte ich mir mal in der tagesschau gewünscht.
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#2 SaschaAnonym
  • 21.05.2007, 15:01h
  • @pflanzen-freund:

    Ist dir eigentlich schon aufgefallen, dass die Mainstream-Medien in diesem Lande Homosexuelle und das Thema der sexuellen Vielfalt konsequent aus ihrer Berichterstattung und Programmgestaltung ausgrenzen???

    Unsere Präsenz und Repräsentation in Presse, Funk und vor allem Fernsehen steht in KEINEM Verhältnis zu dem wissenschaftlich gesicherten Bevölkerungsanteil von mindestens rund 10%.

    Auch in diesem wichtigen Punkt sind andere Länder uns um Welten voraus. Oder hat hier schon einmal ein Journalist die Vorsitzende der CDU zur besten Sendezeit danach gefragt, wie sie darauf reagieren würde, wenn ihr Sohn einen Mann heiraten würde???

    Wie @madridEU uns berichtete, ist sowas in Spanien, wo Homo-Paare ja tatsächlich mit allen Rechten heiraten dürfen, inzwischen kein Einzelfall mehr!
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#3 MarkHBAnonym
  • 21.05.2007, 15:49h
  • Also ich habe heute in der ARD einen Bericht über ein schwules Fußballturnier gesehen.

    Aber Du hast ganz bestimmt auch daran wieder etwas auszusetzen. Stimmts?
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#4 madridEUAnonym
  • 21.05.2007, 15:53h
  • @sascha: Natürlich ist die rechtliche Absicherung der Gleichheit keine Garantie dafür, dass diese Fortschritte nun vorbehaltlos von allen Bevölkerungsteilen abgesegnet würden. Es fällt aber wohltuend auf, dass auch die ewigen spanischen konservativen Blockierer heute gar keine andere Wahl mehr haben, sich positiv zur Gleichstellung zu äussern, wenn sie nicht als hoffnungslose Dinosaurier des Vatikans gesehen werden wollen. Wie ich schon oft geäussert habe, so hätte hier keine Partei Mehrheiten, die sich offen mit der kath.Kirche arrangiert, die stets eine wichtige Stütze im Kampf gegen Vielfalt in totalitären Rechtsdiktaturen auf der Iberischen Halbinsel war.
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#5 GeorgiosAnonym
  • 21.05.2007, 19:30h
  • Ich muss auch sagen, dass mir immer wieder auffällt, dass die Mainstream Medien fast nichts über schwulesbische Politik bringen. Natürlich gibts mal Ausnahmen, aber in der Regel wird man bombadiert mit dem Hetero Mainstream auf allen TV Kanälen. Das wiedert mich manchmal so sehr an, dass ich den Fernseher schon öfter ausschalte.
    Ich gehe davon aus, dass wir uns erstmal mit dieser aufgesetzten Toleranz in der Gesellschaft begnügen müssen und dafür müssen wir uns nach Auffassung vieler schon demütigst bedanken bei der ach so toleranten Mehrheitsgesellschaft. Ich könnte täglich kotzen.
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#6 seb1983
  • 21.05.2007, 20:07h
  • @georgios
    Den Fernseher auch mal ausschalten kann auf jeden Fall nicht schlecht sein ;-))
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#7 SaschaAnonym
  • 22.05.2007, 09:32h
  • @georgios:

    Du sagst es! Das deutsche Fernsehen ist nichts anderes als eine Rundum-die-Uhr-Selbstinszenierung der heteronormativen Gesellschaft.

    Frei nach dem Motto: Wenn die Leute (vor allem die jungen!) 24 Stunden am Tag mit heterosexuellen "Idealen" zugedröhnt werden, werden auch die Letzten es glauben, dass Weiber im Bikini einfach unwiderstehlich "geil" und "sexy" sind.

    Zum Glück sind natürliche Vielfalt und Individualität in vielen Fällen trotzdem stärker, aber die ständige Propagierung ausschließlicher heterosexueller Lebensweisen ist eine Frechheit gegenüber der großen Zahl von Menschen, die anders sind und ebenfalls Anspruch auf eine quantitativ und qualitativ angemessene Repräsentation in den Medien haben.

    Bringen wir es auf den Punkt:

    Die Massenmedien in ihrer jetzigen Gestalt rauben mit ihrer Propagierung NUR einer sexuellen Identität gerade jungen Menschen ein wesentliches Stück Freiheit, sich unabhängig und unbeeinflusst zu entdecken und auszuleben. Die gesellschaftliche Repressionsmaschine funktioniert auf ziemlich subtile Art, aber sie funktioniert nach wie vor sehr gut.
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