Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6964

London (queer.de) - Bischof Gene Robinson von der anglikanischen Kirche der USA ist nicht zum alle zehn Jahre stattfindenden Lambeth-Konferenz eingeladen worden. Auf dieser Konferenz werden Entscheidungen über Kirchenfragen getroffen, an denen in der Regel alle Bischöfe beteiligt sind. Grund ist die Homosexualität von Robinson, die vor allem in den konservativen Landeskirchen Afrikas auf herbe Kritik gestoßen ist (queer.de berichtete). Auch der US-Gegenbischof, der von der nigerianischen Kirche installiert wurde (queer.de berichtete), erhielt keine Einladung.

Der Ausschluss Robinsons sei dem Erzbischof Rowan Williams, dem Oberhaupt der Anglikaner, schwer gefallen, sagte gestern Generalsekretär Kenneth Kearon. "Der Erzbischof will damit anerkennen, dass es weit verbreitete Bedenken gegen den Bischof gibt", so Kearon.

Bischof Robinson zeigte sich tief enttäuscht über die Entscheidung: "Sollten die Bischöfe der Kirche nicht mit uns reden anstatt nur über uns?", fragte er in einer ersten Reaktion.

Die Konferenz findet vom 16. Juli bis zum 4. August 2008 in Kent (England) statt.

Bereits bei der letzten Konferenz 1998 war Homosexualität eines der großen Themen, in denen die liberalen Kirchen Nordamerikas, Europas und Australiens den konservativen Strömungen aus Afrika und Asien gegenüberstanden. Damals wurde entschieden, dass das Thema nach einer "Zeit des Zuhörens" 2008 wieder auf der Tagesordnung stehen sollte. (dk)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
Schwuler Bischof: Gebet bei Obamas Amtseinführung

Der offen schwule anglikanische Bischof Gene Robinson wird beim Auftakt der Feierlichkeiten für Barack Obamas Amtseinführung als 44. US-Präsident am Sonntag das Gebet am Lincoln-Denkmal sprechen.
#1 wolfAnonym
  • 23.05.2007, 16:03h
  • seltsam, dass immer genau aus den ländern, die es besonders nötig hätten tolerant zu sein, die "konservativen strömungen" die oberhand behalten ????
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SaschaAnonym
  • 25.05.2007, 17:14h
  • @wolf:

    Seltsam??? Keineswegs. Das ist die logische Konsequenz der historischen Entwicklung dieser Länder im Kontext kolonialer und imperialistischer Ausbeutung (mit reger Beteiligung der vor Ort herrschenden Eliten), deren verheerende Strukturen und soziale Folgen bis heute nicht effektiv ausgeräumt wurden.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SaschaAnonym
  • 25.05.2007, 23:49h
  • @wolf:

    Warum hätten diese "Länder" (und da sollte man deutlich unterscheiden zwischen den herrschenden Eliten und der breiten Masse der Armen und Marginalisierten) es übrigens besonders "nötig", tolerant zu sein?

    Weil die Menschen dort eine andere Hautfarbe haben?

    Nein, das ist sicher keine Begründung, sondern eine reichlich rassistische Bemerkung.

    Anstatt solchen Unsinn zu verzapfen, solltest du lieber realisieren, dass das gemeine Volk dort in den meisten Fällen überhaupt keine Chance hat, sich dem Terror und der Manipulation durch die Herrschenden zu entziehen.

    Und
  • Antworten » | Direktlink »