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Washington (queer.de) - In Washington wird die Kritik am US-Militär lauter, weil wegen der aktuellen "Don't ask, don't tell"-Regelung nach einer Untersuchung bereits 58 Sprachexperten für Arabisch wegen Homosexualität entlassen worden sind. 40 Kongress-Abgeordnete beschwerten sich nun in einem offenen Brief, dass der Verlust "fähigen, gut ausgebildeten arabischen Linguisten unsere nationale Sicherheit in Zeiten des Krieges" gefährde.

Auch Einzelfälle kommen ans Tageslicht: Der AP erklärte der ehemalige Bootsmann Stephen Benjamin, dass sein ehemaliger Chef ihn praktisch angefleht habe, eine Erklärung zu unterschreiben, in der er sich als heterosexuell bezeichnet. Benjamin lehnte nach Beratung mit seinem Rechtsanwalt ab, da ihm diese Falschaussage später zur Last gelegt werden könnte. "Ich war immer out, und das war nie ein Problem", sagte der 23-Jährige. Er habe nie gedacht, dass Homosexualität ein großes Thema sei, wenn er es nicht selbst anschneide. "Aber dort ging es aggressiver zu, als ich es erwartet hatte", so Benjamin.

Derzeit berät der Kongress, darüber, die 1994 eingeführte "Don't ask, don't tell"-Regelung aufzuheben (queer.de berichtete). Sie besagt, dass Schwule und Lesben zwar im Militär dienen dürfen, allerdings müssen sie ihre Sexualität verstecken und würden dann auch nicht danach gefragt. In der Praxis funktioniert das allerdings nur schlecht, da schon mehr als 11.000 Menschen aus diesem Grund aus dem Dienst entlassen worden sind. Der republikanische Verteidigungsminister Robert Gates lehnt eine Änderung zur Zeit dennoch ab. (dk)



44 Kommentare

#1 AdrianAnonym
  • 24.05.2007, 14:59h
  • Hey tux, hw, Sascha wo seid ihr? Es ist Zeit mal wieder auf die Amis einzudreschen.
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#2 redforceAnonym
  • 24.05.2007, 15:14h
  • Gilt dort "Don't ask, don't tell" eigentlich auch für Heteros? Sprich Freundin/Frau nicht erwähnen, Sexualität verheimlichen usw?
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#3 seb1983
  • 24.05.2007, 15:21h
  • @ Adrian

    Vom "Krieg gegen den Terrorismus" will ich hier mal nicht anfangen...
    Aber diese Regelung verbessert das Klima in den amerikanischen Streitkräften definitiv nicht, wie ich von einigen Betroffenen weiß. Im Freundeskreis kann man es zwar meist erzählen muss das aber sehr genau abwägen
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#4 AdrianAnonym
#5 hwAnonym
  • 24.05.2007, 15:49h
  • @ adrian

    ..das hat sich doch im letzten sommer schon abgezeichnet. es ist heiss und bleibt heiss. vielleicht verlegst du deine postings in kühlere abendstunden..
    meinst du so:

    jeder schwelende konflikt ist ein riesenreibach für die oberschicht
    und ein schaden für die sozialstruktur dessen was man gemeinhin volk nennt.

    .....Die Ausgaben für Waffen, Brennstoff, Military Catering und Söldnerheere sind die Einnahmen von Halliburton, Bechtel, Carlyle und DynCorp, also von Bush und Konsorten. Je unbeliebter die USA, desto mehr läßt sich beiderseits der Front verkaufen: Waffen, Brennstoff, Söldner - „jenem Abhub ihrer Gesellschaft, aus dem eine Freiwilligenarmee ihr Personal nun einmal rekrutiert“. ....
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#6 AdrianAnonym
  • 24.05.2007, 15:56h
  • Also ich mag die USA. Ein Land das von Nazis, Islamisten und Kommunisten gehasst wird, kann so schlecht nicht sein :-)

    Im Übrigen: Dein Vulgärmarxismus zieht bei mir nicht.
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#7 madridEUAnonym
  • 24.05.2007, 16:02h
  • Um die Herzen anderer Völker und ihre Kulturen zu gewinnen, halte ich die Europäer sogar mit ihren nationalen Armeen für bedeutend einfühlsamer als die Amis. @Adrian: Bin ich nun auch ein Anti-Amerikaner ?
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#8 tuxAnonym
  • 24.05.2007, 16:13h
  • Liebe US-Soldaten: Sagt doch bitte alle, das Ihr Schwul/Lesbisch seid. Dann können Bush & seine Helfer aus der Wirtschaft mal selbst aufs Schlachtfeld.^^

    Finde übrigens sehr interessant, das es sich laut Bericht nur um Araber handelt....
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#9 AdrianAnonym
  • 24.05.2007, 16:22h
  • Fühlst du dich vernachlässigt madridEU?

    Bin dann im verlängerten Wochenende und genieße die Freiheiten der westlich-amerikanischen Kultur.
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#10 AdrianAnonym
  • 24.05.2007, 16:24h
  • Noch ein letztes: Tux, lies den Text noch mal: Du hast mal wieder reflexartig was falsch verstanden.
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