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Jerusalem (queer.de) - Eine Werbekampagne des israelischen Tourismusministeriums, mit der schwule Urlauber ins Land gelockt werden sollen, ist von religiösen Parteien heftig kritisiert worden. Stein des Anstoßes: In der letzten Woche wurden erste Zeitungsanzeigen geschaltet, die schwule Pärchen vor israelischen Wahrzeichen zeigt. "Dies ist eine wahnhafte Kampagne für eine Minderheit mit einem Normdefekt", giftete nach Angaben von "Spiegel Online" Industrieminister Eli Jischai, Chef der ultraorthodoxen Schas-Partei. Die religiöse Partei Nationale Union drohte sogar damit, mit einem Misstrauensvotum die Regierung zu Fall zu bringen. Tourismusminister Jitzchak Aharonowitsch zeigte sich überrascht über die Reaktion und distanzierte sich von der Aktion - sie sei noch von seinem Vorgänger genehmigt worden, so Aharonowitsch.

Die Kampagne organisierte das Tourismusministerium in Zusammenarbeit mit der Homo-Gruppe Aguda. Ziel soll unter anderem sein, Tel Aviv in das "San Francisco des Nahen Ostens" zu verwandeln. Man wolle zeigen, dass die israelische Hauptstadt ein ebenso attraktives Ziel für Schwule und Lesben ist wie Barcelona oder Berlin, so Aguda. (dk)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


#1 MalteAnonym
  • 06.06.2007, 09:29h
  • Religiöse Fanatiker sind immer für viel Unheil auf dieser Welt verantwortlich!

    Wie Elton John schon sagte: Glaube sollte Privatsache sein und jede organisierte Religion verboten sein!

    Wer Liebe verachtet um seinen Hass zu propagieren, hat selbst einen "Normdefekt" und pervertiert Glauben um ganz andere Ziele zu erreichen...
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#2 blubbAnonym
  • 07.06.2007, 23:11h
  • dk schreibt am Schluß seines Berichtes:
    "Man wolle zeigen, dass die israelische Hauptstadt ein ebenso attraktives Ziel für Schwule und Lesben ist wie Barcelona oder Berlin, so Aguda."
    Gibt es dazu eine Quellenangabe oder stammte dieses Zitat aus dem Jahre 1948ß sEIT !)$) IST jERUSLAEM DIE hAUPTSTADT iSRAELS; DORT BEFINDEN SICH ALLE mINISTERIEN; DAS pARLAMENT UND ALLE SONSTIGEN STAATLICHEN bEHÖRDEN: uND ES IST IMMER NOCH DIE sACHE JEDES SOUVERÄNEN sTAATES; SEINE hAUPTSTADT SELBER FESTZULEGEN: mAN KOMMT JA AUCH NICHT AUF DIE iDEE; bRÜHL ZUR hAUPTSTADT dEUTSCHLANDS ZU ERKLÄREN; SONDERN ÜBERLÄSST DIE eNTSCHEIDUNG DEN dEUTSCHEN SELBER:
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#3 tuxAnonym
  • 09.06.2007, 08:55h
  • Tel Aviv war schon immer bekannt für seine Quirlige Szene.

    Nur sollte man als Schwuler Touri nicht unbedingt in jerusalem auffallen, da es dort auch religiöse Fanatiker gibt.
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#4 thomas, kölnAnonym
  • 12.06.2007, 01:05h
  • Gute Werbeaktion und was das Gejammer der Kritiker angeht, so haben wir uns in Köln ja auch mehr oder weniger damit abgefunden, dass die Herren aus dem großen steinernen Haus am Hauptbahnhof (Dom) auch immer meckern.

    Zur Hauptstadtfrage ein kleiner Auszug aus der Seite des Auswärtigen Amtes:

    Hauptstadt: Jerusalem (Yeruschalayim), 2004: 706.400 Einwohner im Bezirk Jerusalem (einschließlich des im Juni 1967 eroberten und besetzten und mit Gesetz vom 30. Juli 1980 formell mit dem Westteil der Stadt vereinigten Ostjerusalem; international nicht anerkannt)
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