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  • 06. Juni 2007, noch kein Kommentar

Nicht die größte Sängerin, aber derzeit ungemein angesagt: Rihanna und ihr neues Album "Good Girl Gone Bad".

Von Jan Gebauer

Bums, bums: Rihanna (19) gehört genau zu jener Generation von R&B-Künstlern die mit Mucker-Beat und jeder Menge Sound-Spielereien die Charts weltweit dominieren. Hits wie "Pon de replay" (2005), "SOS" und "Unfaithful" (2006) haben die Lady aus Barbados auch in Deutschland bekannt gemacht. Auf dem neuen Album will das Mädel, wenn man dem Titel "Good Girl Gone Bad" glauben darf, den Image-Wechsel einläuten. Na, im Designerkleidchen und mit Modell-Make-up kann man höchstens vom üblichen "sie ist erwachsen geworden" sprechen. Immerhin hat sie nun mit ihrer aktuellen Single "Umbrella" den schwulen Sänger Mark Medlock von der deutschen Chartspitze verdrängt.

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Ansonsten bietet uns die Lady eine fett aufgedonnerte Mischung aus hip-hop-infizierten R&B und jeder Menge Radio-Pop ungefähr im Stile einer Nelly Furtado oder Beyoncé. Man will die Songs nicht mögen, aber sie gehen ohne Frage sofort ins Ohr und lassen einen kaum still sitzen. Leider verfügt Rihanna nicht über ein ähnlich starkes Gesangsorgan wie ihre Kolleginnen. Allzu oft scheint ihre Stimme im aufgemotzten Mix unterzugehen. Da ist es gut, kompetente Gäste an der Seite zu haben und auf die richtigen Samples zu vertrauen: Neben Jay-Z (auf der ersten Single "Umbrella") und Ne-Yo (auf dem Track "Hate That I Love You") sind Justin Timberlake ("Rehab") und Timbaland ("Let Me Get That") mit von der Partie! Als Samples springen einem u.a. Michael Jacksons "Wanna Be Startin' Somethin'" oder Lionel Richies "Running With The Night" entgegen. Witzigerweise schlummert der entspannteste Song am Ende: "Good Girl Gone Bad" klingt wie die Ruhe nach dem Sturm und darf getrost als das eingängigste Stück auf dem Album gewertet werden.

6 Juni 2007