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Schwule drehen Filme über lesbischen Sex und umgekehrt. Ungewöhnliche Sichtweisen in zwölf Kurzfilmen.

Von Carsten Weidemann

Was tun Bauarbeiter in ihrer wohlverdienten Pause wirklich? Wie hätte die Beziehung zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt durchaus auch enden können? Und was spielte sich damals im Sommer 1959 zwischen Marilyn Monroe und Joan Crawford wirklich ab?

Auf diese und noch viele weitere interessante Fragen geben uns zwölf queere Filmemacher/innen aus New York in dem Kompilationsfilm "fucking different New York" ihre Antworten. Auch solchen Fragen, wie unterschiedlich Männer und Frauen träumen, und wie viel Erotik im Binden eines Krawattenknotens oder einer Maniküre liegen kann, wird in den Filmen nachgegangen.

Analog zu "fucking different" aus Berlin bat Produzent Kristian Petersen diesmal sechs schwule Filmemacher und sechs lesbische Filmemacherinnen aus New York um einen kurzen Filmbeitrag, in dem sie ihre Vorstellungen vom Liebesleben des jeweils anderen Geschlechts thematisieren sollten. Die Form und das Genre waren den Filmemacher/innen freigestellt. Die einzige Vorgabe bestand in der Länge, die acht Minuten nicht überschreiten durfte, und darin, dass das Endprodukt auf Mini-DV vorliegen sollte. Herausgekommen sind dabei zwölf lustige, erhellende und erotische Kurzfilme, die ein vielfältiges und genreübergreifendes Spektrum queeren Lebens in New York zeigen.

Die Titel: Wendy's First Mani And Pedi; Bro Crush; Shhhh... They're Getting Closer; Villa Serbolloni; Vampiras; The Party; Hard Hat Required; Occupy My Ass Not Iraq; Doin' The Grizzly Bear; MMagnitude; Dance Dance Dance; Mr And Mrs Porebski

07.06.2007



#1 MichaProfil
  • 08.06.2007, 16:49hMünchen
  • Ich habe mir die Kurzfilm-Kompilation kürzlich in München angeschaut. Durch die Kritik im hiesigen Schwuppenblatt war ich eigentlich vorgewarnt. Da stand was von "sehr experimentell" und "langatmig". Während der ersten Hälfte habe ich mich des öfteren die Frage gestellt, was will der Regisseur uns damit sagen? Ich war auch schon drauf und dran das Kino zu verlassen, weil ich die Beiträge sehr öde fand. Die zweite Hälfte ist etwas besser, vor allem die Beiträge "Hard hat required", "Mr and Mrs Porebski" und "MMagnitude". Der erste ist ein Stop-Motion-Film und handelt von den sexuellen Pausenaktivitäten unter Playmobil-Bauarbeitern. Beim zweiten wird im Schnelldurchlauf der Film "Mr and Mrs Smith" nacherzählt, wobei die Transe Sherry Vine in Angelina Jolis Rolle schlüpft und "Brad Pitt" seine homoerotischen Neigungen entdeckt. Der Abschlussbeitrag ist ein Campstreifen über das Techtelmechtel zwischen Marilyn Monroe und Joan Crawford. Allerdings hat nicht wirklich was verpasst, wenn sich die Kurzfilme nicht ansieht und stattdessen einen schönen Sommerabend genießt.
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#2 SaschaAnonym
  • 08.06.2007, 21:39h
  • Ohne diese Produktion gesehen zu haben, erscheint mir schon der hier zitierte Ansatz äußerst seltsam und fragwürdig. Seit wann interessieren sich schwule (!) Männer für lesbischen Sex - und umgekehrt???

    Da hätten sie vielleicht lieber Heten beauftragen sollen, denn für die ist das ja offensichtlich die Krönung der Geilheit. Aber was interessiert mich das bitte???

    Schade, dass Produktionsmittel und Medienpräsenz für solchen Unsinn verschwendet werden.
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#3 DragonnWarriorAnonym
  • 09.06.2007, 06:52h
  • @ Sascha

    vielleicht interessierts mich einfach nur deshalb, weil ich mit meiner lesbischen freundin ins kino gehen werde...

    vielleicht interessiert mich als schwuler mann auch das, was sich hinter dem horizont meines eigenen (liebes)lebens abspielt...

    sascha, du hast echt ein ziemliches problem mit frauen wie es scheint....

    ich finds gut dass es produktionen gibt, die die geschlechter und somit schwule und lesben verbinden...

    warum sollen wir nicht miteinander lachen und voneinander lernen???

    manchmal erinnerst du mich echt an eine ultrafeministische kampflesbe, die ihre brote am anderen ende der stadt kauft, weil es da die einzige bäckerin gibt, in deren betrieb keine männer arbeiten.

    *seufz*

    es gilt - nebenbei - das im anderen thread gesagte zum thema gruppenfähigkeit.
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