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Köln (queer.de) – Bundespräsident Horst Köhler wird zusammen mit seiner Frau Eva Luise die 3. Kölner Operngala am 16. Juni 2007 zu Gunsten der Deutschen AIDS-Stiftung besuchen. Dies teilten die Veranstalter am heutigen Montag mit. Eva Luise Köhler ist Mitglied des Kuratoriums der Deutschen AIDS-Stiftung.

Die Benefizveranstaltung im Kölner Opernhaus verbindet den Auftritt internationaler Opernstars mit einem festlichen Diner und anschließender Party. Das zentrale Ziel der Veranstaltung ist es, auf die Probleme rund um das Thema HIV und Aids aufmerksam zu machen und betroffenen Menschen in Not zu helfen. Der Erlös wird vor allem Hilfprojekten im südlichen Afrika zugutekommen.

Als weitere prominente Gäste der Galaveranstaltung in Köln werden u.a. Hannelore Elsner, Kai Pflaume, Birgit Schrowange und Jessica Schrowange erwartet. Die Kölner Operngala wird am 16. Juni live im Fernsehen von CENTER.TV (live ab 19.20 Uhr) übertragen. (ots)



#1 josefAnonym
#2 gayschwabeAnonym
  • 12.06.2007, 17:38h
  • @josef: ich würde sagen, dass das wohl selbstverständlich für ein staatsoberhaupt sein sollte, in einem Land, in dem immer mehr HIV- und AIDS-Kranke leben und unter der Gesundheitsreform zu leiden haben.

    Als ehrenamtlicher Mitarbeiter in einer AIDS-Hilfe erlebe ich jede Woche das Leid neu! Hier wäre ein Wort des Bundespräsidenten, der sich auch sonst in die Politik einmischt, hilfreich und wünschenswert!
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#3 SaschaAnonym
  • 13.06.2007, 02:40h
  • Ja, genau!

    Zuerst als IWF-Direktor arme Länder zur Privatisierung der öffentlichen Gesundheitssysteme vergewaltigen und dann den noblen Wohltäter für die "Aids-Hilfe" (übrigens auch ein komischer Name) spielen.

    Solche Politiker sind der Grund dafür, dass wir uns in der globalen Misere befinden, durch die sich der aktuelle Status quo auszeichnet.
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#4 JörgAnonym
  • 13.06.2007, 14:31h
  • Man kann den Bundespräsidenten sicher in vielerlei Hinsicht als zu blass betrachten.

    Dennoch: Sein Engagement gegen HIV und AIDS ist richtig und begrüßenswert. Es ist ein großer Erfolg für die Deutsche AIDS Stiftung und ihres Gründers Rainer Jarchow, dass das Ehepaar Köhler dem Thema verbunden ist.

    In Hamburg kann man erleben, was es heißt, wenn das Thema aus der Wahrnehmung der Regierung verschwindet: Seit Amtsantritt des dortigen CDU-Senats muss die Hansestadt nach mehrfachen Kürzungen der Präventionsarbeit den höchsten Zuwachs von HIV-Neuinfektionen in einer deutschen Millionenstadt hinnehmen. Seit Ole von Beust an der Macht ist stiegen die HIV-Neuinfektionen um schreckliche 139 %.

    Das passiert, wenn sich nicht genügend Menschen für die Wahrnehmung der Seuche einssetzen und deswegen gebühren der Deutschen AIDS Stiftung und dem Bundespräsidenten Lob und Anerkennung.
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