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  • 13. Juni 2007, noch kein Kommentar

Es müssen nicht immer die großen Klassiker sein. Die Compilation "Soul Talkin'" lockt u.a. mit raren Funk-Grooves aus den 70ern.

Von Jan Gebauer

Der Fundus rarer Funk- und Soul-Stücke scheint schier unerschöpflich zu sein: Auf dem neuen Sampler "Soul Talkin'" präsentiert das Hamburger Trio Lee Armstrong Express neben
aktuellen Perlen, die sich auf ihrem Plattenlabel Soulciety angesammelt haben, vor allen Dingen übersehene Schätze aus der Hochzeit der Black Music – den frühen 70er Jahren: Bobby Byrd, aus James Browns Gefolgschaft groovt gleich zweimal mit "The Way To Get Down" und "I Got It" ab. Seine Frau Vicki Anderson ist mit dem genial betitelten "Don't Throw Your Love In The Garbagecan" am Start. Altmeister Roy Ayers, seit jeher ein Top-Favorit von Rare-Groove-Anhängern und unendlich oft gesampelt, lockt mit "Everybody Loves The Sunshine" auf die Tanzfläche.

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Doch auch die neueren Stücke vom angesprochenen Soulciety-Label dürfen als Volltreffer gewertet werden: Darunter fallen beispielsweise Eddie Bo, Pianist aus New Orleans mit "Down By The River", die Band von Seal (Push, exzellenter Titelsong "Soul Talking") und Musiker von Prince' New Power Generation (RAD., "Soul Society") oder Miles Davis (Lonnie Liston Smith, "Space Princess"). Bei soviel versammelter Star-Power ist eigentlich schnell klar, dass der Sound nicht enttäuschen kann. Für frischen Wind sorgen außerdem die Sisters Of Soul mit ihrer Live-Version von "Baby Love".

13. Juni 2007