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Köln (queer.de) - Mit über 15.000 Besuchern habe das Kölner Kulturfestival Sommerblut einen neuen Rekord aufstellen können, zog Veranstalter Rolf Emmerich am heutigen Mittwoch eine positive Bilanz: "Im sechsten Jahr haben wir mit über 300 Künstlern an 26 Veranstaltungsorten bei insgesamt 62 Veranstaltungen neue Maßstäbe gesetzt." Zum Vergleich: Das erste Sommerblut-Festival im Jahr 2002 hatte gerade mal 2.000 Besucher.

Zu den Höhepunkten des diesjährigen Festivals, das am 11. Juni endete, zählten insbesondere die ausverkaufte literarische Eröffnung "Wilde Nächte" und das Orchester- und Chorkonzert "The Sound of Gay Games – be part of it" im Gürzenich. Ebenfalls erfolgreich wurden die vier umstrittenen Veranstaltungen im stadtbekannten Puff "Pascha" ausgerichtet. Nach Romy Haag, Lilo Wanders und Stella Ahangi durften die Kutschallas einen krönenden Abschluss liefern.

Das Sommerblut-Festival entstand aus dem Bedürfnis, rund um den Kölner CSD neben einer großen Parade und einem Straßenfest auch ein vielfältiges, unterhaltsames und anspruchsvolles Kulturprogramm zu bieten – nicht nur für Schwule und Lesben.

Im Herbst 2007 werden mit Klaus Hoffmann und Nikolai Kinski noch zwei Sommerblut-Specials veranstaltet. Das siebte Sommerblut-Festival wird vom 10. Mai bis 6. Juni 2008 ausgerichtet. (pm)



#1 stromboliProfil
  • 10.07.2007, 09:28hberlin
  • eine blamage für berlin und andere grosse städte :
    wieso kommt von den csd - veantstaltern keiner auf die idee ,diese oder ähnliche veranstaltungen als wander-event auf die beine zu stellen.
    Das würde einem das "heiße sofa " und hoffman beim strassenfest in berlin ersparen .
    Aber , , wie schon karl krauss erkannte.
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