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London (queer.de) - Nach drei Jahren haben sich die homophoben Reggae-Sänger Beenie Man, Sizzla und Capleton dem Druck von Menschenrechtsorganisationen gebeugt und sich schriftlich verpflichtet, nicht mehr zur Gewalt gegen Schwule aufzurufen. Nach Angaben der britischen Organisation "Stop Murder Music" haben die jamaikanischen Künstler eine Erklärung unterschrieben, nach der sie "das Recht von Menschen, ohne Gewalt zu leben, respektieren und aufrechterhalten, egal welcher Religion, sexuellen Ausrichtung, Rasse, ethnischer Herkunft oder welchem Geschlechts sie angehören."

"Stop Murder Music" nannte die Unterzeichnung einen Erfolg, der vor allem auf Druck von amerikanischen Homo-Gruppen zustanden kam. Die Organisation wolle nun genau überprüfen, ob sich die drei Interpreten auch an die Vereinbarung halten.

Alle Sänger hatten in Liedern zum Mord an Schwulen aufgerufen. Beenie Man hatte erst vor knapp einem Jahr behauptet, in Jamaika gebe es keine Schwulen. Seine Ablehnung gegen Homosexualität begründete er als Rastafarian mit seinem Glauben (queer.de berichtete). (dk)

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#1 wolfAnonym
  • 14.06.2007, 13:46h
  • die brüder sollten nicht immer ihre bescheuerte einstellung hinter dem "glauben" verstecken, wie simpel, denn 90% der menschenverachtung bis hin zu kriegen, werden mit glauben begründet.
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#2 MichaAnonym
  • 14.06.2007, 14:43h
  • schon ganz generell der aufruf zu mord ist einfach unter aller sau. hassprediger gibt es überall. die welt wäre besser dran ohne sie. aber umbringen lassen würde ich selbst hassprediger nicht. ich bin wirklich nicht so wie sie. kein mensch verdient den tod.
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#3 MichaAnonym
  • 14.06.2007, 14:44h
  • schon ganz generell der aufruf zu mord ist einfach unter aller sau. hassprediger gibt es überall. die welt wäre besser dran ohne sie. aber umbringen lassen würde ich selbst hassprediger nicht. ich bin wirklich nicht so wie sie. kein mensch verdient den tod.
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#4 FloAnonym
  • 14.06.2007, 15:09h
  • Das ist sowas von durchschaubar: wenn diese Leute es in der Geldbörse merken, spielen sie das Lamm. Mit Geld kriegt man diese Faschisten immer. Aber deren Meinung wirklich ändern, werden sie wohl nicht.

    Sie spielen jetzt aus finanziellen Gründen etwas vor, aber welch Geistes Kind sie sind, haben sie oft genug gezeigt.
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#5 BK GayprideAnonym
  • 15.06.2007, 00:31h
  • Leider sind die homophoben Ansichten in weiten Teilen der Raggea-Ragga-Szene den meisten Fans dieser Musik leider nicht bekannt. Ragge wird immer noch mit Kiffen, alternativ und supercool und hippie-style und so verbunden. Viele hören da gar net auf die Texte von diesen Typen. Da sollte man noch viel Aufklärung betreiben und gewisse Musiker mit Nicht-Abspielen oder Auftrittsverbot ächten.
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#6 seb1983
  • 15.06.2007, 11:10h
  • @BK

    Stimmt leider. Viele Lieder bringen eine echt gute Stimmung rüber und die von dir genannten Assoziationen.
    Mit den Texten versehen wirds aber schwer. Da wird in einem affenzahn ein breitester slang runtergenuschelt dass du dein Schulenglisch mal gleich stecken lassen kannst.
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#7 sabineAnonym
  • 15.06.2007, 11:50h
  • Ja, kann ich nur bestätigen. Im WOM-Magazin kam mal ein Bericht über Reggae, wie friedlich und fröhlich und was weiß ich das alles ist und so easy und entspannt. Da habe ich denen einen Leserbrief geschrieben, ob sie eigentlich wissen, was für Hassparolen die über Homosexuelle verbreiten. Wurde sogar veröffentlicht!
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