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  • 15. Juni 2007, noch kein Kommentar

Bangkok (queer.de) - Bei den Verhandlungen über eine neue Verfassung haben sich die thailändischen Delegierten gegen die Verankerung eines Diskriminierungsschutzes für Homo- und Transsexuelle ausgesprochen. Nur 23 der 79 Delegierten befürworteten die Einbeziehung von "verschiedenen Sexualitäten" in die Verfassung. Jetzt wird dort nur Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verboten.

Die verfassunggebende Versammlung debattierte das Thema über zwei Stunden, das Fernsehen übertrug live. Weil es in Thailand keine offiziellen neutralen Bezeichnungen für Homo- oder Transsexuelle hat, ging es in der Debatte vor allem darum, ob der Begriff "verschiedene Sexualitäten" spezifisch genug sei. Ein Delegierter sagte, diese Einbeziehung würde "die thailändische Gesellschaft schwächen".

Homosexualität ist in Thailand seit 1956 legal und die Bevölkerung steht Schwulen weitestgehend tolerant gegenüber. Außerdem gilt das Land als Mekka für Transsexuelle.

Die verfassunggebende Versammlung wurde von der Militärregierung einberufen, die vergangenes Jahr nach einem unblutigen Putsch die Macht im Lande übernommen hatte. (dk)

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