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  • 19. Juni 2007, noch kein Kommentar

München (queer.de) – Der mit 1.500 Euro dotierte VI. Konrad Lutz Preis geht an den Künstler Peter Raiber für sein Werk "Verbunden... ob wir wollen oder nicht". "Es ist künstlerisch sehr gut gelöst, inhaltlich thematisiert die Nebeneinanderstellung von "plus" und "minus" das gesamte Leben – bis hin zur Übertragung der Krankheit", urteilte der Aktionskünstler Wolfgang Flatz, der mit der in Jury saß.

Neun Juroren – Künstler, Kuratoren und Journalisten – haben die 131 Einsendungen zum VI. Konrad Lutz Preis bewertet. Neben der Umsetzung des Mottos "miteinander – füreinander" floss die künstlerische, malerisch-technische Ausführung der Werke in das Urteil mit ein. Zusätzlich stimmten im Internet knapp 1000 Menschen über ihren Favoriten, den "Online-Publikumspreis" ab.

Robert Bartsch ist der zweite Preisträger mit "Selbstportrait mit Freund", der dritte Preis geht an Philippe Gerard Matern mit "Colours of Life". Rosaana Velasco erhält für "Beieinander" den Online-Publikumspreis. Darüber hinaus wurden zehn Anerkennungen ausgesprochen. Die Preise werden am 29. Juni von Volker Beck auf dem Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress in Frankfurt verliehen und sind danach auf einer Wanderausstellung in mehreren deutschen Städten zu sehen.

Der Konrad Lutz Preis wird von Netzwerk plus, dem bundesweiten Netzwerk der Menschen mit HIV und Aids, und dem Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline getragen. Der Gestaltungswettbewerb wurde 1998 ins Leben gerufen, um HIV-Positiven und deren engstem Umfeld eine Sprache zu verleihen, die ihre Emotionen auch für andere erfahrbar macht. Der Name des Wettbewerbs geht zurück auf den Münchner Künstler Konrad Lutz, der sich nach der eigenen Infektion mit HIV bis zu seinem Lebensende 1990 für die Rechte von Menschen mit Aids einsetzte. (pm)