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Leipzig (queer.de) - Die Veranstalter der Leipziger CSD-Parade am 21. Juli haben nach eigenen Angaben aus den Medien erfahren, dass am gleichen Tag ein Neonaziaufmarsch quer durch die Stadt ziehen soll.

CSD-Pressesprecher Daniel Gollasch findet diese Situation nicht nur "unerträglich", er und die anderen Organisatoren fühlen sich auch "von der Stadt Leipzig alleingelassen". Bisher hätten weder die Stadtverwaltung noch das Ordnungsamt mit ihnen direkten Kontakt aufgenommen.

Auf "absolutes Unverständnis" bei den CSD-Veranstaltern sei ein Radiointerview mit Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (PDS) gestoßen, laut dem er "keinen Handlungsbedarf für die Stadt Leipzig" sehe. Gollasch forderte die Stadtverwaltung auf, "eine öffentliche Absichtserklärung zum Umgang mit dem Neonaziaufmarsch und der dadurch in Mitleidenschaft gezogenen CSD-Parade abzugeben. Zudem seien "alle administrativen Möglichkeiten für ein Verbot des provokanten Naziaufmarschs" auszuschöpfen.

"Die Stadt muss endlich ein Zeichen setzen, dass sie hinter dem traditionellen Christopher-Street-Day steht und die Forderungen nach Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben unterstützt", forderte Daniel Gollasch. (pm)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


31 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 20.06.2007, 17:38h
  • wahrlich eine metropole, zumindest was kriminelle,rassistische und mafiose strukturen angeht. es ist doch immer wieder erstaunlich, dass in diesen minicities nie verantwortliche und täter zu finden sind.
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#3 tuxAnonym
  • 20.06.2007, 17:46h
  • Wenn das, was Herr Rosenthal gesagt haben soll, war ist, distanziere ich mich eindeutig von diesem Mann und empfehle ihm, aus der Partei DIE LINKE auszutreten.

    Ansonsten ist in Leipzig derzeit so viel an Korruption aufgeschwämmt worden, das einem schlecht wird.

    Und, diese Stadt ist sehr schön, ich kann nur meine Empfehlung in Bezug auf die Sehenswürdigkeiten aussprechen.
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#4 hwAnonym
  • 20.06.2007, 18:01h
  • @ wolf
    ..na, das ist jetzt aber ein bißchen pauschal..

    google folgend ist daniel gollasch seit
    2004 juso.
    davor pds-queer

    www.gegenpol.net/hefte/2003/drucken.php?

    page=/hefte/2003/08081.html

    ..und auch ansonsten: fit für leipzig,
    wie folgende ungemein günstige "buchtitel" zeigen:

    Der Kampf der PKK in der Türkei (Broschüre)

    www.amazon.de/s/ref=nb_ss_b/028-8884327-5922154

    ?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias
    %3Dstripbooks&field-keywords=daniel+gollasch

    christian worch kriegt schweissperlen auf die stirn, wenn der schwul-lesbische block aufmarschiert.......
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#5 thoma, kölnAnonym
  • 20.06.2007, 18:03h
  • Egal wie sie sich selbst nennen und wie eine raupe den kokon wechseln: es waren kommunisten und werden kommunisten bleiben. und da hat halt die verwirklichung der interessen des einzelnen (hier der schwulen) vor dem interesse der partei keinen platz.
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#6 KevinAnonym
  • 20.06.2007, 18:05h
  • Ja, auch wenn meine tolle Heimatstadt immer so negativ in die Schlagzeilen kommt, man darf nicht vergessen, dass "LE" doch ne' ganz feine City ist :). jeder, der man die Gelegenheit haben sollte: kommt nach Leipzig ;)
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#7 hwAnonym
  • 20.06.2007, 18:22h
  • @ thomas, köln

    wie du meinst der gollasch ist immer noch kommunist ?
    wie lange hast du eigentlich bei dem spd-abgeordneten gearbeitet ?
    meine gespräche mit spd-mdb bezüglich
    wahlempfehlungen hatten immer einen ganz anderen tenor ? warst du bei einem
    kanalarbeiter oder mehr seeheimer kreis ?
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#8 redforceAnonym
  • 20.06.2007, 18:35h
  • Ich versteh nicht, warum hier dauernd über Kommunismus und Kapitalismus diskutiert wird. Jeder hat andere Anschauungen klar, und ich bin fühle mich auch eher den einen als den anderen zugehörig, aber was das mit SCHWUL SEIN oder SCHWUL LEBEN LASSEN zu tun hat, versteh ich wirklich nicht. Es gibt homophobe Kommunisten, homophobe Kapitalisten, homophobe SPDler, homophobe CDUler, homophobe Nazis, homophobe Türken und einfach nur homophobe Idioten.

    Dagegen sollte man doch gemeinsam kämpfen und sich nicht in Kapitalisten und Kommunisten trennen lassen, die sich untereinander bekriegen...
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#9 thomas, kölnAnonym
  • 20.06.2007, 19:27h
  • @hw
    - es war die den ob der stadt leipzig stellende partei gemeint,
    - etwas mehr als acht jahre,
    - die "kanalarbeiter" waren ja ein vorgänger des "seeheimer kreises". ne, mit denen hatte mein chef und ich wirklich nix am hut!!! er war bei der parlamentarische linken und dem frankfurter kreis (jetzt ja forum demokratische linke 21) zuhaus. vielleicht war er darum - ebenso wie ich - über den abgang von lafontaine so entsetzt und enttäuscht. veränderungen in der politik der spd kann man nur innerhalb der partei voranbringen. nicht dadurch, dass man abhaut.
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#10 JanAnonym
  • 20.06.2007, 20:23h
  • @redforce: Die Schwulen sind nur ein Abbild der
    ganzen Gesellschaft. Da gibt es eben rechts und
    links. Warum hier im Forum immer darüber
    diskutiert wird? Ich weiß es auch nicht wirklich. Ist
    historisch so gewachsen. Hier gibt es halt jede
    Menge Kommunisten auf queer.de. War schon
    immer so. Keine Ahnung wo die alle her kommen.
    Selbst für die traditionell linke Schwulenszene ein
    extrem großer Anteil. Und Kommunisten sind ja
    meistens völlig fanatisch. Die sehen selbst im
    Flügelschlag eines Schmetterlings in Afrika die
    Folge von mangelnder sozialer Gleichschaltung.
    Also kommt immer wieder das Thema raus.
    Amüsiert mich. Manchmal diskutiere ich mit, wenn
    ich Lust habe. Zu Ernst würde ich das ganze aber
    nicht nehmen.
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