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Berlin (queer.de) - Trotz zeitweise strömenden Regens feierten am Samstag in Berlin rund 400.000 Menschen den 29. Christopher Street Day in der Hauptstadt. 51 Wagen zogen am Nachmittag ohne größere Zwischenfälle unter dem Motto "Vielfalt sucht Arbeit" vom Kurfürstendamm zur Siegessäule.

Die diesjährige Parade richtete sich vom Motto her gegen Diskriminierungen in der Arbeitswelt. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit verurteilte auf der Abschlusskundgebung an der Siegessäule die Diskriminierung von Schwulen und Lesben: "Es ist leider immer noch so, dass homosexuelle Menschen Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen", sagte der offen schwule SPD-Politiker. Auch in den Chefetagen dürfe man zwar schwul sein, "es aber nicht sagen".

Während Wowereit selbst "aus Termingründen" nicht an der Parade teilnahm, marschierte die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, am Anfang des Zuges mit. Selbst der Berliner Eisbär Knut fand sich beim CSD wieder: auf einem der Wagen in Form von zwei "kopulierenden Eisbären" mit dem Plakat "Wir üben noch".

Aus Krankheitsgründen musste Jimmy Somerville seinen Auftritt bei der Abschlusskundgebung unter der Siegessäule absagen. Prominenteste Sängerin war Nina Hagen. Um Mitternacht soll der Gay Pride erstmal mit einem Feuerwerk beendet werden (cw).



13 Kommentare

#1 tuxAnonym
#2 bastianAnonym
  • 24.06.2007, 11:53h
  • @ tux

    Wer will das denn wissen? Es waren auf alle Fälle viele tausende, fröhliche, bunt maskierte und geschmückte Menschen da, die dem Regen trotzten und ein Zeichen für Tolleranz und gegen Diskriminierung setzten! Das ist denke ich 10000x wichtiger als irgendwelche Leute, die sich dem unsafen Sex verschrieben haben...
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#3 tuxAnonym
  • 24.06.2007, 21:09h
  • Gibt es hier auch Berliner oder andere, die dran teilgenommen haben und mir eine fundierte Antwort geben können?
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#4 tomAnonym
  • 24.06.2007, 22:27h
  • Genau wer will das wissen - Es war eine supercoole Party. Hat allen denke ich mal trotz Regen - wurde selber zweimal so richtig nass - total Spass gemacht.
    Und Aids ist glaube ich hier nicht der richtige Platz zum diskutieren. Weil Aids kein "Privileg" von Schwulen ist. Ich wüsste jetzt keinen Hetenporno welcher mit Gummi gedreht wurde.
    Aids ist eine schwere Krankheit ohne Frage, welche heute leider immer noch nicht heilbar ist. Wer keine BarebackPornos sehen will soll es lassen, wem sie gefallen soll sie gucken. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich jemand der vorher kein Bareback parktiziert hat, durch diese Filme dazu ermutigen lässt.
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#5 KlausAnonym
#6 RabaukeAnonym
  • 25.06.2007, 10:49h
  • @ Tom

    ich schließ mich Deiner völlig richtigen Bemerkung an! Genau, so sehe ich es auch.

    Schöne Woche Euch und liebe Grüsse!
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#7 SaschaAnonym
  • 25.06.2007, 17:22h
  • @Tom:

    Da hast du die Verlogenheit der betreffenden "Diskussionen", die letztlich Ausdruck der unter Schwulen immer noch weit verbreiteten Selbststigmatisierung sind, genau auf den Punkt gebracht!
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#8 tuxAnonym
  • 25.06.2007, 18:35h
  • @klaus: Danke für die Info.

    @sascha: so sieht es aus, diskriminierung & selektierung unter schwulen
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#9 seb1983
  • 25.06.2007, 19:43h
  • @tom

    Supercoole Party also, ich Dummerle dachte es wäre eine DEMO für gleich Rechte, sowas naives aber auch...

    Na und so eine dumme Krankheit wie Aids? Also bitte, die hat da doch echt keinen Platz das verdirbt doch nur die Stimmung...
    An den massiven HIV Infektionen von Schwulen sind bestimmt auch die "ollen Heten" schuld..
    "Wir Guthomos" warens auf jeden Fall bestimmt nicht...

    Vielleicht fahren bei der nächsten Anti Atomkraft Demo ja ein paar Hetenpornowagen mit...
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#10 SaschaAnonym
  • 25.06.2007, 19:59h
  • @seb1983:

    Eine Demo kann auch eine supercoole Party sein. Das eine schließt das andere nicht aus, zumindest außerhalb des kleinbürgerlich-spießigen Milieus!

    Die Hetenpornowagen rollen übrigens in Form heterosexueller Selbstinszenierung direkt oder indirekt 24 Stunden am Tag in Massenmedien, Werbung und überhaupt in der Öffentlichkeit, ohne dass jemand ständig den moralischen Zeigefinger erheben würde.

    Offenbar hast du ein sehr gestörtes Verhältnis zu deiner sexuellen Identität und zu Homosexuellen, sonst würdest du nicht immer und überall von ihnen eine kleinbürgerliche "political correctness" verlangen, die kein Heterosexueller jemals an den Tag legen würde.
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