Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7128

Winnipeg (queer.de) - Die anglikanische Kirche in Kanada hat sich am Sonntag knapp gegen Segnungsriten für schwule und lesbische Paare ausgesprochen. Auf einer Generalsynode in Winnipeg scheiterte ein Antrag mit 19 zu 21 Stimmen, die Entscheidung darüber den einzelnen Diözesen zu überlassen. Zugleich betonte die Kirchenversammlung, solche Segnungsriten stünden "nicht im Gegensatz zu Kernaussagen des Glaubens".

Trotz der Entscheidung und trotz konservativer Proteste sind Segnungsriten für homosexuelle Paare in Kanada wie auch in den USA gängige Praxis. Dies sowie die Weihe des offen schwulen Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire haben den konservativen und den liberalen Kirchenflügel der weltweit 78 Millionen Anglikaner an den Rand der Spaltung gebracht. Vor allem zwischen der US-Kirche und der anglikanischen Weltgemeinschaft kommt es immer wieder zu Spannungen. (cw)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

13 Kommentare

#1 PeterAnonym
  • 26.06.2007, 10:58h
  • .....wer meint, nur mit dem Segen der Kirche leben zu können, der tut sich keinen Gefallen. Wenn wir all den kirchen dieser Welt weiterhin das Recht zugestehen, sich als Machtinstrument aufspielen zu dürfen, dann werden wir niemals freie menschen werden. Spriritualität ist nichts, was man mir anerkennen kann......Die Kirche kann mich nicht ernähren, auch nicht meinen Hunger nach Spiritualität stillen......so lange alle Kirchen dieser Welt nicht begreifen, daß es keine evangelischen Bäume, keine katholischen Brote und keine anglikanische Luft gibt. Aufrecht gehen vor Gott und dieser Welt kann jeder mensch....auch im tiefsten Urwald...ohne jemals gesegnet worden zu sein.....
  • Antworten » | Direktlink »
#2 hwAnonym
  • 26.06.2007, 12:58h
  • @ peter

    ..stimmt, meint das kreuz des bundesverdienstes auch:

    Besonders schätze Schwarzer an Benedikt,„…, dass er als Intellektueller sehr differenziert und sehr genau ist. Mir haben zum Beispiel die Äußerungen über Liebe und Sexualität gefallen, weil sie auch sehr menschlich sind.

    www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=128399
  • Antworten » | Direktlink »
#3 gerdAnonym
  • 26.06.2007, 15:55h
  • Die Entscheidung mit 19:21 Stimmen ist sehr knapp und dürfte wohl an der Realität, dass längst in der kanadischen, anglikanischen Kirche im Alltag öffentliche Segnungsgottesdienste stattfinden, vorbeigehen.

    Übrigens gibt es bereits die offizielle Erlaubnis zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in der zweitgrößten Kirche Kanadas: in der United Church of Canada. Diese zweitgrößte Kirche in Kanadas hatte auch die Eheöffnung in Kanada befürwortet.

    Innerhalb der anglikanischen Kirchenwelt gibt es massive Strömungen, die die Weltkirche beim Thema Homosexualität in zwei verschiedene Richtungen zerreißen. Insbesondere auch der Vatikan "versucht sein Möglichstes" auf diesen Diskussionsprozess in der Anglikanischen Kirchenwelt Einfluss zu gewinnen.

    Währenddessen hat der Präsidentschafskandidat, Kirchenmitglied in der United Church of Christ, die chrlistliche Rechte angegriffen, und ihr vorgeworfen, dass sie Christen gegeneinander aufhetzt.

    Da hat der demokratische Präsidentschaftskandidat Obama vollkommen recht: und die jetzige Kirchenleitung in Rom macht dies übrigens auch mit ihrer ethischen Ablehnung von Homosexualität und der Verweigerung eines Gottesdienstes von gleichgeschlechtlichen Paaren in unseren Kirchen.

    Mit christlicher Nächstenliebe hat die ewiggestrige, offizielle Haltung des Vatikans gegenüber homosexuellen Paaren, die vor dem Altar um den Segen Gottes bitten wollen, nichts mehr zu schaffen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 PeterAnonym
  • 26.06.2007, 17:01h
  • @ gerd

    ich frage mich, wenn doch alles inzwischen mit "christlich" nichts mehr zu tun hat, wieso kehren wir der Kirche nicht einfach den Rücken, satt um Anerkennung zu betteln. Die Kirchen sind vom Menschen abhängig, aber kein Mensch von der Kirche (spirituell gesehen).
    Wer bei rechtlicher Gleichstellung die Kirchen mit an den Tisch holt, muss sich nicht wundern, wenn diese dies als Machtmittel gebraucht. Unsere rechtsprechung funktioniert auch in anderen Dingen ganz prima ohne die Kirche.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 luke12Anonym
  • 26.06.2007, 18:21h
  • @ Peter

    Warum wir der Kirche nicht den Rücken kehren? Kann ich dir sagen:

    1. Wir sind alle, ob gewollt oder ungewollt mit christlichen Werten erzogen. Eine radikale Abkehr von der christlichen Kirche würde auch eine Neubewertung von grundsätzlichen moralischen Werten bedeuten.

    2. Die christlichen Kirchen verkörpern für viele Menschen einen Fixpunkt, der ihnen Sinn und Wert ihres Lebens vermittelt. Versuch das mal jemandem zu entreissen, der sich vielleicht aus welchem Grund auch immer in die Arme der Kirche geflüchtet hat.

    3. Im 3. Reich wollten die Nazis ebenso wie die Kommunisten im Warschauer Pakt oder Kuba den Menschen eine Alternative zum christlichen Glauben aufzwingen. Wir wissen wohin das geführt hat. Anscheinend müssen Menschen wohl an eine höhere Macht glauben, um zu existieren.

    4. Nach wie vor sind die christlichen Kirchen große Arbeitgeber. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, wenn man mit dem Gedanken spielt, aus
    der Kirche austreten zu wollen, weil man schlichtweg nicht an diese glaubt. Die Kündigung winkt am Horizont und wer macht da keine Zugeständnisse.

    Es gibt noch viel mehr Punkte und der Platz hier würde kaum ausreichen, um sie aufzulisten. Doch ich gehe mit dir vollkommen überein:

    Ohne Religion wäre diese Welt vielleicht ein besserer Ort. Die meisten Kriege hätte es wahrscheinlich nicht gegeben und so manchen Konflikt von heute gäbe es wohl nicht in dieser Form. Doch so sicher wie das Amen in der Kirche finden Menschen immer einen Grund, sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen oder andere zu diskriminieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 HampiAnonym
  • 27.06.2007, 02:24h
  • das stimmt nicht,dass es ohne Religion keine Kriege gegeben hätte....war Hitler oder Stalin etwa religiös? Das ist Mumpiz! Sicher,es gab die mittelalterlichen Kreuzzüge, oder Hexenverbrennungen,aber in der Neuzeit sind sehr viele Kriege ohne religiösen Hintergrund geführt worden! Der Irak-Krieg heute wurde von den Amis wohl auch kaum wegen der Religion angezettelt,sondern aus wirtschaftlichen und militärpolitischen Gründen! Ich denke, die Kirchen haben nebst dem Glauben auch eine gewisse "dämpfende" Funktion auszuüben, damit nicht ganz alles aus den Fugen gerät. Damit meine ich, dass das freie Ausleben der eigenen Triebe, wie auch der -meist männlichen- Aggressionen gebremst wird. Stell Dir mal vor, Du würdest einfach ungefragt in der Einkaufspassage jedem geilen Kerl der Dir gefällt in die Hose greifen, und den vor dem Haupteingang von Karstadt tüchtig durchficken....und der Typ würde Dich nachher so verhauen, dass Du im Spital oder gar im Grab landest.....vielleicht verstehst Du, was ich meine. Die Kirche setzt dem menschlichen Handeln und Tun Grenzen, manche zu Unrecht, andere zu Recht!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 PeterAnonym
  • 27.06.2007, 15:37h
  • @ luke

    Deine Argumente verstehe ich, gehen aber nicht auf das ein, was ich tatsächlich meine. Der Kirche den Rücken zu kehren heißt doch nicht, der Spiritualität den Rücken zu kehren. Der Glaube an Gott macht einen menschen nicht automatisch zu einen besseren menschen (wie ja bekannt ist, wozu Menschen im Namen Gottes fähig sind).
    Welche Werte auch immer, es gibt keine festen Werte auf dieser Welt....keine ursprünglichen Werte und die Kirche ist dafür bestes Beispiel, daß es da so manche 180Grad-Wendung gab.
    Kirchen haben sich bei Kindergärten, Krankenhäusern usw.. einen Platz gesichert, aber ich glaube, die Kindergärten und Krankenhäuser ind er DDR (wo ich aufgewachsen bin), hatten keine schlechteren Werte vermittelt!
    Wer glaubt, nur dann ins Jenseits zu kommen, wenn es die Kirche sagt, dann frage ich mich, was ist mit all den Seelen passiert, die zu einer Zeit starben, als eben eine gewisse Moral für sie noch ganz anders ausgelegt wurde....würden sie heute sterben, wo die Kirche liebraler geworden ist, dann würde ihnen der Himmel sicher sein.....
    Eine Instituion, die Menschen verachten, ausstoßen und nach Belieben wieder aufnehmen kann, von der möchte ich keine Werte vermittelt bekommen, denn die taugen nicht mehr, als die unserer Gesetzestexte....
    Für die Wahrheit muss ich nicht kämpfen, die Wahrheit schert sich einen Dreck um das was die Kirche sagt, die Wahrheit kommt eben aus jedem selbst...dem Herzen......wenn wir endlich unserem herzen vertrauen können, dann brauchen wir schlechtweg keine Moral mehr...aber bis dahin ist noch ein weiter Weg.....und die menschen werden noch einige Kriege im namen Gottes oder der Moral erdulden müssen, noch viele Jahre zu Kreuze kriechen, bis sie erkennen, daß sie keine Kirche mehr brauchen....sondern die Kirche braucht uns....
  • Antworten » | Direktlink »
#8 luke12Anonym
  • 27.06.2007, 16:16h
  • @ hampi

    Lies bitte meinen Punkt 3.

    Aber auch du hast Unrecht. George W. Bush, der geistige Tiefflieger ohne Orientierungssinn (er wusste nicht wo Afghanistan überhaupt liegt) hatte sicherlich in erster Linie Öl im Kopf, als er gegen den Irak vorging. Aber bitte erinnere dich an die Worte, vor Kriegsbeginn. Da bezeichnete er sein Vorgehen als von Gott gewollt, als Kreuzzug. Im 2. Weltkrieg hieß die Religion Hitler, der sich wie ein Gott verherrlichen ließ, ähnlich wie Stalin auf der anderen Seite. Das war wohl so eine Art von Ersatzreligion. Hat ja auch niemand gesagt, dass es immer um den christlichen Gott geht. Es ging bei
    allen Kriegen um eine gewisse Art von Ideologie, zumindest unterschwellig, was ist Religion sonst?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 hwAnonym
  • 27.06.2007, 16:42h
  • @ luke 12

    ja das stimmt was du sagst, da gab´s die religion, die auschwitz schuf und die religion, die die menschen in auschwitz befreite.
    das mit bush wäre nicht so schlimm,
    wenn die herschenden amrikas nicht so auf nachhaltigkeit setzen würden:
    Rechtsdrall am Obersten Gerichthof
    Der Supreme Court hat das Gesetz zum Missbrauch von Wahlkampfwerbung gelockert. Ein typisches Urteil - der Supreme Court steuert mit konservativer Mehrheit klar nach rechts. Die Folge: Eine Verschiebung der Sozial- und Politiknormen.

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-490909,00.html

    es bleibt zu hoffen, das sich in kanada diese entwicklungen nach rechts nicht wiederholen.
    ach, eu, wie oraganisert man den rechtsruck eigentlich bei eu-gerichten ?
  • Antworten » | Direktlink »
#10 SebiAnonym
  • 27.06.2007, 16:52h
  • @ Der Erzengel Gabriel (welcher übrigens auch Mohammet den Koran verkündete) ist George W. Bush persönlich erschienen und hat ihm die Richtigkeit seines militärischen Vorgehens bestätigt....hatte Bush mal behauptet. Ich halte es für gewagt, Bush zu unterstellen, dass er nur Öl im Kopf hätte. Soviel hat ernun auch nicht im Schädel. Nebenbei gibt es weder im Kosovo, noch in Afghanistan nennenswertes Öl bzw. nennenswerte Absatzmärkte.
  • Antworten » | Direktlink »