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  • 27. Juni 2007, noch kein Kommentar

Die kanadische Diva hat ein neues französisches Album am Start: "D'elles". Darauf gesampelt: Opernlegende Maria Callas!

Von Jan Gebauer

Eins kann man Céline Dion nicht vorwerfen: das sie nicht fleißig wäre. Seit ihrem Debüt im Jahre 1981 hat sie 34 Alben aufgenommen – alleine 23 davon in ihrer Muttersprache Französisch. Das 23. Werk ist gerade erst erschienen und trägt den beziehungsreichen Titel "D'elles". Übersetzt heißt das "von ihnen" oder sinngemäß "die Frauen", denn die enthaltenen dreizehn Songs wurden von eben diesen geschrieben: Ungefähr die Hälfte der Lieder stammt von Landsfrauen aus Quebec, während die andere von einer Auswahl höchst begabter Französinnen verfasst wurde.

Nun liegt es in der Natur der Sache, dass Dions französische Aufnahmen immer eine Spur authentischer klingen, immerhin spricht bzw. singt die Frank-Kanadierin erst seit der LP "Unison" (1990) Englisch. Das kommt auch auf "D'elles" zum tragen. Dion singt hervorragend wie immer und lässt ihrer herrlichen Stimme insbesondere auf den zahlreichen Balladen freien Lauf. Dabei geht es wie immer reichlich pathetisch und dramatisch zur Sache. Derlei Gefühlsausbrüche gipfeln gar in einem Intro und Sample aus Puccinis "La bohème", gesungen von keiner Geringeren als Maria Callas. Kein Wunder, dass der Chanson "La diva" betitelt wurde.

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Und da die Gay-Disco auch noch bestückt werden will, packte man noch den Euro-Pop-Stampfer "A cause" auf die CD. Angeblich will Dion das neue Album mit einer Tour im Jahre 2008 promoten. Ob sie dann auch ins deutschsprachige Gebiet kommt und ob die Ticketpreise humaner sind als unlängst bei ihrer ehemaligen Duettpartnerin Barbra Streisand bleibt offen. Außerdem soll es im kommenden Jahr ein englischsprachiges Album geben, an dem u.a. der nimmermüde Hip-Hop-Produzent Timbaland, Annie Lennox, Walter Afanasieff, Dave A. Stewart und Glen Ballard mitgearbeitet haben sollen.

27. Juni 2007