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  • 27. Juni 2007, noch kein Kommentar

Während Destiny's Child-Kollegin Beyoncé zum Superstar aufstieg, legt Kelly Rowland erst fünf Jahre nach ihrem Debüt eine neue CD vor.

Von Jan Gebauer

Einmal im Schatten, immer im Schatten: Bei Destiny's Child spielte Kelly Rowland (26) hinter ihrer Kollegin Beyoncé Knowles (25) immer die zweite Geige und auch als es um die Solo-Karriere ging, zog die Sandkastenfreundin flink an ihr vorbei. Immerhin sind fünf Jahre seit Rowlands Debüt "Simply Deep" und den dazugehörigen Superhits "Dilemma" (mit Nelly) und "Stole" vergangen – auch heute noch eine fast tödlich lange Pause, besonders für ein Nachfolgealbum. "Ms. Kelly" sollte eigentlich schon Mitte 2006 erscheinen, wurde aber auf Wunsch der Künstlerin zurückgezogen, weil es ihr zu balladen- und midtempolastig erschien.

"Hey, ich bin 25. Ich will ausgehen, feiern und Party machen. Wenn ich meine Musik höre, muss mein Hintern wackeln. Das war beim ersten Entwurf nicht der Fall", stellte die Sängerin erst kürzlich in einem Interview gegenüber dem Nachrichtigenmagazin "Focus" klar. Mit gewichtigen Gästen wie Snoop Dogg, Eve und Da Brat sowie Star-Produzenten Sean Garrett (Usher, Ciara), Billy Mann (Joss Stone, Sting) und Scott Storch (Christina Aguilera) wurde nicht nur das Tempo angezogen, sondern auch für einen kommerzielleren Sound gesorgt. Etwas Originelles ist dabei nicht herausgekommen. "Ms. Kelly" bietet den üblichen hip-hop-infizierten R&B amerikanischer Prägung, der nicht weiter aus dem Rahmen fällt. Ausgerechnet das einminütige "Interlude" zur Midtempo-Nummer "Still In Love With My Ex" überzeugt am nachhaltigsten: Die Rowland nur mit Pianobegleitung – eine Wohltat ihre klare, gute Stimme in so einem Umfeld zu hören.

27. Juni 2007