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  • 27. Juni 2007, noch kein Kommentar

Royseven lassen es krachen und nennen die Beatles, Led Zeppelin oder den schwulen Songpoeten Rufus Wainwright als Inspiration.

Von Carsten Weidemann

Man kann Songwriter und Roysevens Leadsänger Paul Walsh nicht gerade vorwerfen, dass er sich in seinen Texten zurück hält. Die Zeile aus "Happy Ever Afters" hinterlässt keine Zweifel: Hier wurde einem Mann das Herz gebrochen, herausgerissen und durch den Fleischwolf gedreht! Mit "The Art Of Isincerity" präsentieren Royseven ihr von Fans bereits mit Spannung erwartetes Debütalbum: Düster, zerbrechlich, episch und voller melodischer Schönheit. "Ich bin nicht gut darin, meine Gefühle zu verstecken, oder", lacht der gebürtige Ire und fügt hinzu: "'The Art Of Insincerity' dreht sich inhaltlich größtenteils um meine letzte Beziehung, um die Person, die ich geliebt habe und von der ich geglaubt habe, ich würde den Rest meines Lebens mit ihr verbringen." In der Heimat von Royseven, Irland, kam das Werk gut an: Top-10 für die Single und Top-20 für das Album sind der Beleg.

Wie bei vielen Alben über das Ende einer leidenschaftlichen Liebe, beeinflussen Schmerz und Hoffnungslosigkeit die Songs und wechseln allmählich in Wut, Trotz und schließlich in Stolz, wenn realisiert wird, dass man einen emotionalen Rückschlag überlebt hat. Die Intensität dieser Gefühlsflut zwischen Zorn und Traurigkeit hat auch die anderen Bandmitglieder von Royseven kreativ beeinflusst und mitgerissen. Das Ergebnis sind aufwendige Melodien und einzigartige Soundkonstrukte, die mit Walshs Stimme verschmelzen. Die Tiefe und melodische Sensibilität, die sich wie ein roter Faden durch "Royseven" zieht, wurde u.a. von Werken ihrer großen Idole wie The Doors, The Beatles, Led Zeppelin, Rufus Wainwright und Jeff Buckley inspiriert.

27. Juni 2007