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Berlin (queer.de) - Die Pressegruppe des Transgenialen CSD in Berlin erhebt massive Kritik am Vorgehen der Polizei am vergangenen Samstag. Die den links-alternativen CSD-Zug begleitende 23. Einsatzhundertschaft habe "permanent und massiv" die Demonstration gestört sowie Teilnehmer "durch Verächtlichmachungen" diskriminiert.

Gleich zu Beginn der Demo sei eine Person wegen fehlenden Führerscheins zu Boden geworfen, mit angelegten Handschellen in ein Polizeifahrzeug gebracht und dort geschlagen worden. "Eine weitere Person, die mit einem um das Gesicht geschlungenen BH kostümiert war, wurde auf der Michaelkirchstraße wegen angeblicher Vermummung aus der Demonstration herausgeholt", kritisierte die Pressegruppe. Darüber hinaus seien weitere Teilnehmer von Beamten geschlagen und vorübergehend festgenommen worden.

Die Pressegruppe verurteilte die "polizeilichen Übergriffe und Provokationen": Sie forderte von Berlins Polizeidirektion eine öffentliche Erklärung sowie Entschuldigung, warum der Transgeniale CSD "von einer derart unsensiblen und homophoben Polizeieinheit begleitet wurde". (cw)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®


35 Kommentare

#1 AndreAnonym
  • 29.06.2007, 10:10h
  • Ich hatte den Eindruck, das die wenigsten Leute dort irgendetwas mit CSD zu tun hatten, sondern einfach nur da waren,weil es ja wieder mal Krawall geben sollte. Und wenn das CSD Plakat schon eine Provokation ist und hier in einem "Bericht eines (sog.) Teilmehmers" von Bullen die Rede ist, was soll anders rauskommen ? Und ob Putzlappen oder BH im Gesicht, Vermummung ist Vermummung. Eure Krokodilstränen erzeugen bei mir ein gewisses Würgegefühl.
    MfG Andre , Bulle und schwul....... , der seinen Beruf liebt.
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#2 RabaukeAnonym
  • 29.06.2007, 12:47h
  • Also meine Damen und Herren, ich muß doch sehr Bitten! Wenn man ohne Fahrerlaubnis am Steuer erwischt wird, sonst auch keine weiteren Papiere dabei hat, so ist es die Pflicht der Beamten, die angegebenen Personendaten zu überprüfen. "Handschellen"? Ich bin kein Beamter, habe jedoch gesehen, wie einzelne Demoteilnehmer die Beamten, wenn auch lustiger Absicht, dennoch belöffelten, befummelten undabsurde Stellungen andeudeten. Dann wunderts den Einen und Anderen das die Jungs mal
    zickig werden. "Selbstverständlich"......die Demoteilnehmer durfen ja auch ALLES. Bekommense dann mal eine zurück, ist der Staat, der gesamte Demokratieapparat homophob und haste nicht gesehen. Mein Tipp zum Wochenende.

    " Wenn Du nicht willst was man Dir will. Erzähl doch Keinem, was willst´n Du" (Otto Walkes)

    Schönes WE und liebe Grüße an alle User und Freunde dieser Seite

    Euer Rabauke
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#3 jögab77Anonym
  • 29.06.2007, 13:00h
  • Sascha, ich höre?? Statement??? Und bloß nicht objektiv, dann verleugnet man ja seine Identität.
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#4 hwAnonym
#5 Sascha Anonym
  • 29.06.2007, 15:27h
  • @hw:

    Ja, so sind sie, die zwangskonformistischen, deutschen Schwulen des 21. Jahrhunderts.

    Versuchen, ihr mangelndes Selbstbewusstsein durch Verunglimpfung ihresgleichen und durch vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Mehrheitsgesellschaft zu kompensieren.

    Ob ihnen das auf Dauer gelingen wird? Da habe ich erhebliche Zweifel.

    Aber gefährlich für Freiheit, Gleichheit und Demokratie sind diese Gesinnungen allemal. Und effektive Gleichberechtigung in dieser Gesellschaft können wir uns SO bis in alle Ewigkeit abschreiben.
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#6 SaschaAnonym
  • 29.06.2007, 15:39h
  • Um es ganz deutlich zu sagen:

    Jeder Akt der Diskriminierung und Gewalt seitens der Polizeibeamten ist umgehend strafrechtlich zu verfolgen und die Betreffenden sind vom Polizeidienst zu suspendieren.

    Nichts, aber auch rein gar nichts, rechtfertigt das geschilderte Vorgehen der Polizei, und es ist schockierend, dass einige Kommentatoren hier diesem eklatanten Amtsmissbrauch auch noch das Wort reden.

    Dieses Beispiel verdeutlicht nur, dass wir endlich auch in den Deutschland den Tatbestand des Hassverbrechens explizit, in allen möglichen Ausprägungen und besonders drakonisch unter Strafe stellen müssen.
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#7 GeorgiosAnonym
  • 29.06.2007, 15:59h
  • Tja aber jetzt mal ne Frage an den Polizisten aus Beitrag 1!

    Warum bitte gibts dann noch soviel Homophobie bei der Polizei, dass sich die meisten Schwulen wenn sie mal Opfer von Gewalt wurden gar nicht erst trauen zur Polizei zu gehen, weil sie Angst haben "belächelt" und nicht Ernst genommen zu werden von deinen Kollegen? Da hat die Polizei noch ne Menge in ihren eigenen Reihen zu tun......irgendwas läuft da jedenfalls gewaltig schief! Äusser dich mal dazu udn noch was: Wie offen bist du am Arbeitsplatz? Lebst du auch bei Kollegen und Vorgesetzten vollkommen geoutet? Würd mich mal interessieren, denn in einem bericht hab ich gesehen, dass auch heute noch schwule Polizisten von ihren Kollegen und von ihren Chefs oft teils gemobbt werden....
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#8 tuxAnonym
  • 29.06.2007, 16:04h
  • Hm, soso...

    Die selbe Hundertschaft, die beim G8 FRIEDLICHE Demonstranten Massiv angegriffen hat und die auch dafür berühmt ist, zu provozieren...

    g8-tv.org
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#9 gerdAnonym
  • 29.06.2007, 16:35h
  • Mir ist "sowieso" als schwuler Mann nicht klar, warum es ausgerechnet am selben Tag zwei CSD- Umzüge geben muss ? Dadurch wird doch meines Erachtens das Anliegen des CSD geschwächt.

    Wozu bedarf es eines solchen Umzuges; wäre es da nicht besser an einem anderen Tag, den transgenialen Umzug zu gestalten, wie das beispielsweise auch beim Motzstrassenfest der Fall ist.

    Meines Erachtens führt dies zu einer Aufteilung des Publikums in Berlin an diesem Tag und das ist eher bedauerlich. Aber man kann es auch anders betrachten, dass hierdurch Publikum kommt, dass sonst gar nicht kommen würde. Und vielleicht hat es auch den Vorfall, dass "Krawallmacher", die ich als schwuler Mann überhaupt nicht mag, beim CSD-Umzug auf dem langen Marsch bis zur Siegessäule wegbleiben, da diese zum transgenialen Umzug marschieren, weil sie da eher eventuell Erfolg haben könnten.

    Ich will einen CSD mit bunten Farben, lachenden Gesichtern, guten selbstentworfenen Kostümen, mit Dragqueens, viel Musik und viel Spass; da werde ich mit Sicherheit nie zum transgenialen Umzug pilgern, sondern beim Haupt-CSD sein, der die Siegesäule erreicht und den Ku'Damm verteidigt, den schliesslich die Vorkämpfer damals erst "erobern" mußten. Schliesslich fehlen immer noch Rechte von homosexuellen Paaren im Beamtenrecht, im Steuerrecht und einer Überarbeitung des Transsexuellengesetzes bedarf es auch. Diese Ziele transportiert ein transgenialer CSD meines Erachtens zu wenig und erreicht auch nicht die Medienwirkung, der es bedarf, um auf den Bundestag und die Landesregierungen zu wirken.
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#10 Böse MöseAnonym
  • 29.06.2007, 17:13h
  • @Gerd

    Wegen DIR und Leuten wie DIR brauchen wir den transgenialen CSD... Aber das wirst Du vermutlich NIE verstehen.... Hey - und die CDU fährt völlig unausgebuht beim Kommerz-CSD mit - beim nächsten mal werden sich vermutlich die Schwulen in der NPD einreihen... Aber Hauptsache die Gesichter sind lustig und die Kostüme hübsch....
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