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Santa Fe (queer.de) - Ein neues Gesetz im US-Bundesstaat New Mexico erlaubt HIV-Positiven und anderen chronisch erkrankten Patienten nicht nur die Nutzung von Marihuana als Schmerzmittel – der Staat muss das weitgehend als Droge geltende Naturprodukt zudem selbst anbauen. Damit geht das Gesetz über "Medical Marijuana" weiter als in jedem anderen Bundesstaat.

Das gestern in Kraft getretene Gesetz wurde im März vom Parlament verabschiedet und von Gouverneur Bill Richardson unterzeichnet. Richardson bewirbt sich derzeit um die demokratische Präsidentschaftskandidatur. Dem Gesetz zufolge muss der Bundesstaat bis zum 1. Oktober mit der Produktion von Marihuana-Pflanzen begonnen und ein Verteilungssystem entwickelt haben. Derzeit können sich Patienten für die Aufnahme in das Programm bewerben.

Unter einem Bundesgesetz ist die Produktion und der Konsum von Marihuana allerdings nach wie vor strafbar. Analysten rechnen daher mit weiteren Gerichtsverfahren.

Aids-Aktivisten begrüßen den Schritt: "Es wäre großartig, wenn es ein System gebe, mit dem man nicht mehr das Gesetz brechen müsste", erklärte Martin Walker von der Aids-Hilfe Santa Fe gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Er ist selbst vor vier Jahren positiv getestet worden und konsumiert eigenen Angaben zufolge seit einiger Zeit Marihuana. Es sei das beste Mittel gegen Übelkeit und Depressionen, so Walker.

Bisher erlauben elf Bundesstaaten HIV-Patienten die straffreie Nutzung von Marihuana (Alaska, Colorado, Hawaii, Kalifornien, Maine, Montana, Nevada, Oregon, Rhode Island, Vermont und Washington). In Deutschland ist der Besitz des Wirkstoffes nach dem Betäubungsmittelgesetz auch für chronisch Kranke strafbar. (dk)



#1 tuxAnonym
  • 02.07.2007, 15:07h
  • Das wurde aber langsam mal Zeit! nur unser Land hinkt mal wieder(wie immer) hinterher...
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#2 AmiInBerlinProfil
  • 02.07.2007, 17:13hBerlin
  • There's a small hitch in such state laws in the US: while states may decriminilize marijuana in various ways, it remains, to my understanding, a federal offense to even posses it. Thus, you have to hope that the Feds don't get involved. Perhaps NM's plan to grow their own is, in part, a way of getting around the Feds.
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#3 AmiInBerlinProfil
  • 02.07.2007, 17:13hBerlin
  • There's a small hitch in such state laws in the US: while states may decriminilize marijuana in various ways, it remains, to my understanding, a federal offense to even posses it. Thus, you have to hope that the Feds don't get involved. Perhaps NM's plan to grow their own is, in part, a way of getting around the Feds.
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#4 JohannesAnonym
  • 02.07.2007, 21:54h
  • Finde es komisch, dass der Staat sowas erlaubt in einigen Ländern. Ich denke, entweder sollte man alle Drogen erlauben oder alle Drogen verbieten.
    Warum sollte man dann nur Hanf erlauben und Extacy beispielsweise nicht? Bei einer Legalisierung könnte man zumindest auf die Qualität achten, da sehr viele Leute aufgrund der schlechten Quali sterben gerade bei Tabletten.

    Zudem kann ein Arzt wohl kaum beurteilen, wann ein Mensch genug Depressionen hat um sowas verschrieben zu bekommen...
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#5 FrankAnonym
  • 03.07.2007, 00:10h
  • ...wusste gar nicht dass einige Bundesstaaten in den USA so fortschrittlich sind...
    Bin eh dafür, dass es in Deutschland grundsätzlich erlaubt wird. Nur wo könnte man nach dem neuen Antirauchergesetz dann überhaupt in gemütlicher Runde......?

    Was mich bei der Kombination mit HIV mal interssiert, ob es da nicht Idioten gibt, die im erlaubten Kiffen einen zusätzlichen "Bonus" sehen positiv zu sein/werden?
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#6 hwAnonym