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  • 02. Juli 2007, noch kein Kommentar

Eine neue Version der Story von Oscar Wilde: Will Selfs Roman "Dorian"

Von Carsten Weidemann

Wie würde es aussehen, wenn Oscar Wilde heute lebte und seine Geschichte von Dorian Gray jetzt verfassen würde? Ganz klar, Dorian würde sich in der Szene tummeln und anstatt eines Gemäldes würde sein Videobild altern.

Der britische Autor Will Self verlegte die Handlung in das Jahr 1981, kurz vor dem Ausbruch der Aidsepidemie: Ein Reigen aus schwulen britischen Snobs, Avantgarde-Künstlern, Strcihern und Dealern versammelt sich zu einem Totentanz.

Ein überschäumendes und bitterböses Sittenbild, das nahe am Original geblieben ist, geschrieben in Trauer und im Zorn.

Will Self, Dorian, Berlin Verlag, 349 S., 22 Euro

2. Juli 2007