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Wiesbaden (queer.de) - Karin Wolff, hessische Kultusministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, hat heute einen Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigt, wonach sie mit einer Heilpraktikerin aus Wiesbaden liiert ist. Das Boulevardblatt hatte die Christdemokratin mit ihrer Partnerin bei einem Sommerfest in Frankfurt gezeigt. Wolff hatte demnach ihre Partnerin vor zwei Jahren kennen gelernt, als sie wegen Rückenproblemen in Behandlung war: "Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Vielleicht auf den dritten, oder so. Vor einem halben Jahr erst hat es dann gefunkt", erklärte sie gegenüber "Bild". Wolff hatte zuletzt mit ihrer Forderung für Aufregung gesorgt, die biblische Schöpfungsgeschichte im Biologieunterricht zu lehren. Die 48-Jährige ist auch Mitglied des CDU-Bundesvorstandes.

LSVD begrüßt "mutigen Schritt"

Der Lesben- und Schwulenverband zeigte sich erfreut über die Offenheit der Politikerin: "Die Äußerungen der hessischen Kultusministerin Karin Wolff in der Bild-Zeitung sind ein mutiger, begrüßenswerter Schritt", erklärte der LSVD. "Für fast alle Politikerinnen und Politiker ist es selbstverständlich, sich in der Öffentlichkeit mit Ehepartner oder Lebensgefährtin zu zeigen. Für lesbische Politikerinnen und schwule Politiker sollte hier nichts anderes gelten." Der Verband hofft, dass der Schritt in die Öffentlichkeit für die hessische Landesregierung ein Anstoß ist, sich künftig stärker für den Abbau der Diskriminierung von Lesben und Schwulen einzusetzen. Dazu gehöre auch, "im Schulunterricht an den Zielen der Aufklärung gegenüber obskuren Weltdeutungen festzuhalten." (dk)



58 Kommentare

#1 rudolfAnonym
  • 04.07.2007, 14:17h
  • Das ist sehr erfreulich und mutig (wenn man an ihren Chef denkt). Erfreulich ist auch, daß die evangelikale Szene, in der die Ministerin ja sehr verankert ist, durch dieses outing ziemlich aufgemischt wird,,,
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#2 wolfAnonym
#3 madridEUAnonym
  • 04.07.2007, 14:58h
  • Bleibt da noch die Frage, welchen Grund sie haben könnte, als lesbische Kultusministerin zu fordern, dass die biblische Schöpfungsgeschichte gelehrt werden sollte ?
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#4 ThomasAnonym
  • 04.07.2007, 16:00h
  • Jau, nun auch die Frau Wolff. Das hätte ich als Hesse nicht gedacht. Aber so kommts- erst outet sich keiner, dann kommt eine Lawine (Westerwelle, Wolff). Bravo, Frau Wollf, Sie haben meinen vollen Respekt!
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#5 AntinoosAnonym
  • 04.07.2007, 16:11h
  • @madridEU: Weil sie auch evang. Religionslehrerin ist und ihre Äußerungen wohl ziemlich falsch verstanden werden. Sie hat nichts mit den fundamentalistischen "Kreationisten" am Hut. Dass das Weltbild der Bibel in seiner bildhaften Sprache - nicht wörtlich genommen wie das die Fundamentalisten tun, sondern entsprechend interpretiert - auch einen Erkenntnisgewinn bringen kann, vor allem in ethischer Hinsicht, darf man sicher sagen.
    Im übrigen finde ich es als schwuler Lehrer ein ermutigendes Zeichen, dass sich eine Kultusministerin (und dann noch von der CDU) outet.
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#6 FelixAnonym
  • 04.07.2007, 16:26h
  • @Thomas:
    Bei zwei Leuten von einer Lawine zu sprechen, finde ich schon ein bisschen gewagt!
    Wäre es mal eine richtige Lawine!
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#7 Die Kanzlerin der HerzenAnonym
  • 04.07.2007, 16:26h
  • Die CDU, der kann man trauen,
    dort arbeiten nur kompetente Frauen,
    ob die nun Männlein oder Weiblein lieben,
    ist scheißegal, solange sie politisch siegen!

    Frau Wolff ist eine wunderbare Frau,
    sowas weiß ich als Kanzlerin genau!
    Auch sie will unser Land nach vorne bringen,
    auf dass wir alle fröhlich sind und Liedlein singen!

    Die CDU arbeitet hart für ein bess'res Land,
    wir gehen in eine schöne Zukunft Hand in Hand,
    in der alle Menschen durch Fleiß glücklich werden dürfen,
    während sie der Liebe frönen und dabei süßen Wein schlürfen.

    Ich liebe Euch alle, Ihr Schwule und Lesbierinnen (natürlich auch die liebste Karin!). Eure Euch ewiglich liebende Kanzlerin der Herzen
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#8 madridEUAnonym
  • 04.07.2007, 16:41h
  • @Antinoos: Danke für den Hinweis. Man ist ja als Atheist vor Religion in jeder Form immer gleich gewarnt und mitunter vielleicht sogar intolerant gegenüber Gläubigen.
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#9 stefanoAnonym
  • 04.07.2007, 17:02h
  • das mit "lawine" schreiben und dann ganze zwei leute nennen fand ich jetzt auch ein wenig albern, aber naja. :-)
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#10 RabaukeAnonym
  • 04.07.2007, 17:07h
  • Na und?!!!!! Die liebt ne Frau und ist ebend lesbisch. Wem zum Teufel interessierts? Das Fachblatt für Zwischenmenschliches ( Bildzeitung) machte den "Reiser" im heutigen Klatschblätterdschungel. Warum die Gute allerdings das ganze Schöpfergelumpe an Schulen einführen will, ist mir ein Rätsel. Morgen kommen dann drei Eltern vom Gartenverein und wollen, das man die Entstehung der Blattschnecke in den Untericht einbezieht. Der Eisenbahnfan will dann die Geschichte der Fahrkarte und Die und Der wollen dann das und dies:)
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