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Los Angeles (queer.de) - Geschworene des städtischen Gerichts von Los Angeles haben einer schwarzen, lesbischen Feuerwehrfrau wegen Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz 6,2 Millionen US-Dollar (4,6 Millionen Euro) zugesprochen. Brenda Lee hatte ausgesagt, dass sie wegen ihrer sexuellen Ausrichtung und ihrer Rasse Übungen ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen machen musste. Außerdem habe ihr ein Kollege Urin ins Mundwasser gemischt.

Die Stadt Los Angeles prüft derzeit, ob sie gegen das Urteil Berufung einlegen will.

Zuvor hatten bereits zwei Feuerwehrmänner, die Lee unterstützt hatten und dafür aus dem Dienst gemobbt wurden, Schadensersatzforderungen durchgesetzt. Lewis Bressler wurden im April 1,7 Millionen Dollar von einer Jury zugesprochen, sein Kollege Gary Mellinger einigte sich mit der Stadt auf die Zahlung von 350.000 Dollar. (dk)



14 Kommentare

#1 PeteAnonym
  • 06.07.2007, 15:58h
  • Sorry, aber für diese Summe würde ich mich auch mobben und belästigen lassen. Selbst wenn ich 67 bin komme ich niemals auf diese Summe.
    Ich wandere aus.......
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#2 stefanoAnonym
  • 06.07.2007, 17:20h
  • ...queer spricht jetzt auch schon von "rasse"? na dann ist ja alles in ordnung, eieiei.
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#3 hwAnonym
#4 JohannesAnonym
  • 06.07.2007, 18:19h
  • @Stefano
    Wahrscheinlich weil das Grundgesetz in Deutschland auch von "Rasse" spricht und somit das englische einfach nur ins deutsche übersetzt worden ist. Woher kommt sonst das Wort "Rassismus"?
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#5 hwAnonym
  • 06.07.2007, 19:03h
  • @ johannes

    ..so dachte ich es auch, außerdem ist ansprechen und aussprechen besser
    als verleugnen oder unsichtbar machen.
    durch meinen chinesischen freund, sehe
    mittlerweile auch solche dinge eher:

    de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fsein#Verleugnung_und_Hierarch
    isierung_von_Rassismus


    -weißsein als wirkungsmächtiges konstrukt
    -weißsein als angewandte analysekategorie
    -weißsein als bestandteil von prozessen der rassifizierung
    -rassistisches "wissen"(..weiß man ja...) und das "sprechen über die anderen"
    z. b. der islamismus-diskurs der EMMA. durch die zustimmung zu und beteiligung an der produktion rassistisches wissens wurde sich ein ›ticket in den mainstream‹"(daniela marx) erkauft , das auch zur relativierung des nationalsozialismus genutzt wird.
    ein interview mit der bundesverdienstbekreuzigten alice schwarzer , das mit "Islamisten sind gefährlicher als die Nazis" betitelt wurde,
    belegt das sehr schön. die weisse frau schwarzer begründete damit auch ihre warmen geburtstagsgrüsse an ratzinger.
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#6 DanielAnonym
  • 06.07.2007, 19:09h
  • Die Summe steht in keiner Relation zur Tat ! --- Wenn man durch die neuen Gleichbehandlungsgesetze in Deutschland so schnell an Geld kommen könnte, dann gäbe es eine Lawine von Gerichtsfällen. ....
    Diskriminierungen werden wohl dann zum Hobby ... und so denkt man sich wohl .. für ein paar Tausender kann ich auch mal ein bissel gemobbt und diskriminiert werden. - Das ist wohl nicht der richtige weg.
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#7 luke12Anonym
  • 06.07.2007, 19:42h
  • Liebe Freunde, ruhig Blut. Der Begriff "Rasse" ist aus der Biologie und nicht irgendeiner Ideologie entnommen. Und rein biologisch gesehen ist der Mensch eine Säugetierrasse mit unterschiedlichen Typen (Kaukasier usw). Also Nerven behalten.

    Zum Erfolg der Feuerwehrfrau kann ich nur sagen, dass ich das Urteil an sich absolut o.k. finde. Wenn die ihre Anwaltskosten und alle anderen Kosten bezahlt hat, dann bleibt ihr locker ein Sümmchen von 2-3 Millionen Dollar. ln Amerika werden Anwälte nämlich prozentual an der Streitsumme beteiligt. Ich gönn ihr das von Herzen. Wenn es in den Staaten möglich ist wegen jedem Furz (auch wenn ich das hier nicht für einen solchen halte) klagen kann und die Unsummen erstreiten kann, warum also nicht. Für solche Fälle sind diese Gesetze doch gemacht!
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#8 ChristophAnonym
  • 06.07.2007, 20:58h
  • @stefano:
    "Rasse" zu sagen, ist prinzipiell nichts verkehrtes. Verkehrt wird es nur - und das ist dann Rassismus - wenn man Leute aufgrund dessen anders (rein definitionsgemäß noch nicht mal unbedingt schlechter) behandelt.
    Leider ist das Wort halt in der deutschen Vorgeschichte entsprechende vorbelastet.

    Genauso wäre es, sich über das Wort "Geschlecht" zu pikieren. Wird man dann auch gleich als Sexist gesehen?
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#9 redforceAnonym
  • 07.07.2007, 02:50h
  • Was ist so schlimm dran, von Rasse, sexueller Orientierung oder Haarfarbe zu sprechen?
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#10 stefanoAnonym
  • 07.07.2007, 17:14h
  • das wort "rasse" ist im deutschen heutzutage absolut unüblich, um mehr ging es mir gar nicht. was man von dem wort an sich hält und ob man es schlimm findet, bleibt jedem selbst überlassen. fakt ist einfach, dass es heute unüblich ist, von "rassen" zu sprechen. deutsch und stil, darum ging es mir, mehr nicht. ach ja, nein, das grundgesetz ist kein beleg dafür, dass "rasse" üblich und normal ist. :-)
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