Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7194

Düsseldorf (queer.de) - Datenschützer ermitteln wegen Computer-Bespitzelung ihrer Mitarbeiter gegen die Düsseldorfer Rheinbahn. Wie die "Rheinische Post" berichtet, spionierte der Bereichsleiter der EDV-Abteilung die Computer von Angestellten aus. So sei mindestens ein Betriebsratmitglied als schwul geoutet worden, berichtet ein Mitarbeiter, der nicht namentlich genannt werden möchte. Es herrsche in der Firma ein "Klima des Misstrauens". Ein Sprecher des NRW-Datenschutzbeauftragten erklärte, es handele sich um "ernstzunehmende Anschuldigungen".

Unternehmenssprecher Georg Schumacher verteidigte die Zugriffsrechte des Bereichsleiters: "Im Zweifelsfall muss er Probleme lösen können, wenn Viren unsere Software eingreifen. Und dazu muss er Zugriff auf alle PCs haben."

Die stadteigene Rheinbahn muss nun mit Geldbußen rechnen, sollten sich die Berichte bestätigen. (dk)



16 Kommentare

#1 hwAnonym
  • 10.07.2007, 15:09h
  • . . . . was für ein dreck.
    ...und noch ein haufen obendrauf:
    "..wir werden mit den datenschützern kooperieren und die vorwürfe entkräften.."

    ...und dann die rettungshubschrauber- und küstenwache-nummer: " ein schiffskapitän muss ja auch einen schlüssel zur vorratskammer haben..."
    ......uniform-serien sind nur scheisse.......
    ...führte listen, kontrolliere e-mails, erstattet
    rapport beim abteilungsleiter...
    ..interessant ist ja, wie sich die gewerkschaft dazu verhält, weiß da jemand was ?

    www.rp-online.de/public/article/regional/duesseldorf/

    duesseldorf-stadt/nachrichten/456570
  • Antworten » | Direktlink »
#2 tuxAnonym
  • 10.07.2007, 16:52h
  • Also der NRW Datenschutzbeauftragte sollte sich lieber mal um die Bestrebungen der Landes-CDU kümmern, die nämlich Schräubles Überwachungspläne ganz toll findet..

    Und naja, die Rheinische Pest, das ist ja auf dem gleichen Niveau wie Bild....
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Thom_ass1973
  • 10.07.2007, 22:05h
  • Naja offensichtlich werden da jawohl alle firmeneigenen PC´s bzw. das Netzwerk überwacht. Und mal ehrlich wenn das meine Firma wäre, würde ich auch nicht anders handeln! Bis dahin ist das meiner Meinung nach auch völlig okay! nur was eben nicht okay geht, wenn dann diese Überwachung für was anderes wie dienstliche Interessen herhalten muss, bzw. wenn dann die Persönlichkeitsrechte des einzelnen durch gezielte Indiskretionen verletzt werden!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 tuxAnonym
  • 10.07.2007, 22:34h
  • hm, wenn firmen ihre Netzerke intern überwachen, sollte aber auch geboten sein, das die schnüffelei nicht zu weit geht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 SvenAnonym
  • 10.07.2007, 23:05h
  • Firmen haben das Recht das interne Netz insoweit zu kontrollieren, als dass sehr wohl übereacht werden darf, ob jemand während seiner Arbeitszeit herumsurft ohne dienstlichen Bezug, also das Internet zu privaten Zwecken nutzt. Dies gilt auch für Emails. Auch hier: Trojaner Vieren und eventuell betriebsschädliches Verhalten (Weitergabe von Internas). Dieses "dürfen" muss allerdings in bezug auf Emailverker vorher durch den Arbeitnehmer gebilligt werden, deshalb steht es in den Arbeitsverträgen mittlerweile immer drin. Wohlgemerkt geht es um die Kontrolle, ob privat genutzt wird. Nicht in welcher Form, es sei denn es lieget der Verdacht auf Straftaten nahe. Aber bei manchen hat es sich wohl nicht rumgesprochen, dass Schwulsein nun nicht mehr strafbar ist....Konrtolle ist ok und wichtig, aber zu solch einem Zweck einfach nur eine S...erei
  • Antworten » | Direktlink »
#6 MarkHBAnonym
  • 11.07.2007, 12:45h
  • Diese Diskussion kann ich absolut nicht nachvollziehen.

    Es ist jedem bekannt, dass man in einem Firmennetzwerk überwacht wird. Aus vielerlei (guten) Gründe.

    Wenn ich mich während der Arbeitszeit auf dubiosen Seiten rumtreibe, muss ich mich nicht über anschließenden Ärger wundern... (Und bevor jetzt wieder die Schreierei losgeht: Wenn 'ne Hete auf Pornoseiten rumklickt, bekommt der auch Ärger...).
  • Antworten » | Direktlink »
#7 hwAnonym
  • 11.07.2007, 13:59h
  • ..jetz kann ich´s nicht mehr nachvollziehen.

    sollte man die datenschützer zurückpfeifen ?
    ich kenne die genauen umstände bisher nicht, aber rechner und mails von betriebsratsmitgliedern zu durchschnüffeln
    ist für mich dreck. ich glaube aber nicht, dass das verstanden wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 MarkHBAnonym
  • 11.07.2007, 19:22h
  • Der Computer in einem Unternehmen ist ja wahrscheinlich auch Eigentum des Unternehmens... Und da die private Nutzung normalerweise untersagt ist, kann ja eigentlich auch nichts intimes zu finden sein, oder? Hm... Insofern kann ich die Aufregung nicht verstehen: Es geht doch dann darum, dass man ein Netzwerk (mit wichtigen Daten des Unternehmens) schützen will/muss.

    Hätte sich der betreffende Mitarbeiter an die Regeln gehalten, dann wäre wohl auch nichts passiert. Dass aber ein Betriebsrat mit dem Firmencomputer (während der Arbeitszeit?) auf einschlägigen Seiten surft, und sich dann wundert - wundert mich... ;-)

    Und nein: Man sollte Datenschützer sicher nicht zurückpfeifen.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 PeterAnonym
  • 11.07.2007, 19:47h
  • @ MarkHB

    Das ist immer ein beliebtes Argument, aber ich will Dir mal ein beispiel geben, wo Du sicherlich zustimmen wirst. Wenn Du in der Firma telefonierst, dann willst du sicherlich nicht, daß man ein Telefonat mitbekommt, wenn du dich über deinen Chef beschwerst oder dich in einer anderen Abteilung erkundigst, ob da ne Stelle frei wird. Wieso sollte das dann aber per Mail möglich sein können. Auch hier gilt "Privatsphäre" ist nicht gleich "Privatgespräch mit Mama".
  • Antworten » | Direktlink »
#10 hwAnonym