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Fort Lauderdale (queer.de) - Der Bürgermeister von Fort Lauderdale, Jim Naugle steht derzeit unter Beschuss von Schwulenaktivisten. Sie haben eine Kampagne gestartet, in der sie dazu auffordern, das Stadtoberhaupt mit Toilettenpapier vollzumüllen. Naugle hatte sich zuvor kritisch über schwulen Sex auf öffentlichen Toiletten geäußert.

Brian Winfield, Sprecher der Gruppe "Equality Florida" sagte: "Wir ermuntern die Leute dazu, eine Rolle, oder auch nur ein paar Blatt Toilettenpapier an das Rathaus zu senden. Das soll ihm helfen, sich von seinen schmutzigen Gedanken zu säubern." Naugle hatte in einem Zeitungsinterview über die Pläne der Stadt, sich neue Automatiktoiletten anzuschaffen gesprochen, und dabei auch gemeint, das verhindere "homosexuelle Aktivitäten" auf den öffentlichen Klos. Im vergangenen Jahr hatte es bereits ein paar Festnahmen wegen Klappensex gegeben, zudem würden sich die Klagen von Besuchern der Örtchen häufen, die einfach nur das übliche Geschäft dort erledigen wollen.

"Equality Florida" widersprach dieser Darstellung. "Seine Behauptung, es gäbe ein Problem mit sexuellen Handlungen auf öffentlichen Toiletten, wird durch keinerlei Erkenntnisse der Strafverfolgungsbehörden gestützt. Das spielt sich nur in seinem Kopf ab."

Bislang, so bestätigt der Bürgermeister auf Anfrage, sei noch keine einzige Rolle bei ihm angekommen. Dafür aber rund 300 E-Mails mit einem Foto von Klopapier. (cw)



14 Kommentare

#1 zuerigayAnonym
#2 WolfgangAnonym
  • 10.07.2007, 17:01h
  • Ich finde "homosexuelle" als auch "heterosexuelle" Aktivitäten auf öffentlichen Toiletten ekelerregend und einfach nur widerlich!

    Ich habe eine Wohnung und muss nicht unbedingt dort Sex haben wo andere ihre Exkremente hinterlassen. Sollte es Automatiktoiletten geben, die "sowas" verhindern können plädiere ich auch für einen Einbau bei bekannten Klappen bei uns.
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#3 tuxAnonym
  • 10.07.2007, 17:08h
  • Hm, ist nicht wegen derartiger Aktivitäten auch mal George Michael verknackt worden?

    Ansonsten: Die meisten so genannten Klappen gibt es doch eh nicht mehr, da sie bereits durch leichter sauber zu haltende Edelstahl"örtchen" ersetzt wurden...

    Und, wenn es die noch gibt: Auch in der BRD fällt das im schlimmsten fall unters STGB..
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#4 George MichaelAnonym
#5 smalltownboyAnonym
  • 10.07.2007, 20:01h
  • Statt Klappen zu verdammen, sollte man sich lieber mal die Frage stellen, wieso sich Schwule immer noch verstohlen auf irgendwelchen Klappen treffen. An der allgemeinen Akzeptanz von Homosexualität in der Gesellschaft liegt es wohl ehr nicht.

    Gut, da gibt es zugegebenermaßen noch einen anderen Aspekt:
    Es ist nun einfach mal relativ unkompliziert mit jemandem schnell ne kurze Nummer zu schieben. Ob nun Klappe oder sonst irgendein einschlägig bekannter Treffpunkt, es gibt sie einfach, die pure Geilheit. J
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#6 seb1983
  • 10.07.2007, 20:06h
  • Man muss auch nicht vor jedem Mist Toleranz haben.
    Klappe und darkroom sind hoffentlich nicht die größten Errungenschaften der Homobewegung
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#7 tuxAnonym
  • 10.07.2007, 21:58h
  • @seb1983: Du bist ja richtig Tolerant, wow!

    Also, jeder so wie er es möchte, obs nun Darkrooms, Parks, Klappen, Saunen oder sonstwas ist.

    Oder glaubst du etwa, das es die Heten nicht auch tun? Oder haben die Sonderrechte?
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#8 seb1983
  • 11.07.2007, 01:01h
  • @tux

    aba aba aba die Heten....

    Sonderrechte hat hier keiner. Trotzdem muss man wohl nicht in Köln auf der Domplatte vögeln, egal ob Hetero oder schwul. In einem darkroom oder Puff ist klar was abgeht deshalb geht man da auch hin.
    Eine Sauna ist aber zum Schwitzen und eine öffentliche Toilette zum pinkeln da.
    Wenn ich mit meinem Patenkind im Park liege oder Fußball spiele möchte ich dort weder kopulierenden Heteropaaren noch Homos begegnen. Wem das einen kick gibt ok, der verflog einem Heteropärchen allerdings schnell als ich denen vorschlug doch mal die grünen Freunde zu rufen wenn sie sich nicht vom Acker machen :-))
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#9 RomanAnonym
  • 11.07.2007, 08:31h
  • Ich kann leider zu diesem Thema nicht viel schreiben, weil ich noch lange nicht in dem Alter bin, wo ich auf ne Klappe, oder in eine Sauna muß, weil's drückt. Aber ich finde es eklig.
    Und was Darkroom betrifft (in Clubs), warum nicht. Verschwitzt und zugedröhnt, ist das doch geil.
    Machen wir uns doch nichts vor, auch wenn wir es ganz gern verschweigen.
    Schwulsein ist doch auch zum grossen Teil Sex. Wie sonst findet man in seriösen schwulen Zeitungen, gleich nach dem ersten Umblättern Werbung für Sexspielzeug. Oder hier auf queer.de und auf anderen Seiten genau so. Auf der Startseite fickende Kerle und Links zu Sexseiten. OK man verdient Geld damit. Ich rege mich nicht auf, ich stelle nur fest.
    Am Besten man schweigt dazu.
    Und ausser in mittelmäßigen deutschen Filmen, habe ich noch nichts von Heten-Klappensex gehört und gesehen. Es soll wohl ein paar Autobahn-Parkplätze geben.
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#10 tuxAnonym
  • 11.07.2007, 15:15h
  • @seb1983: Du neigst zur Übertreibung, oder?

    Denn, auf der Domplatte in köln wäre rein rechtlich erregung öffentlichen ärgernisses.

    Ansonsten: Wann liegst du denn so üblicherweise mit deinem "patenkind" im park auf der wiese? Nachts? Na na, da darf man ja garnicht dran denken. dann hoffe ich doch mal, dass das kind über 16 ist.....

    Und, das auf öffentlichen klos derlei abgeht, steht in jedem guten schwulen reiseführer. oder gehst du vielleicht doch ausgerechnet auf die klos, wo die post abgeht??
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