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Nach einem langen Flug ist man matt, gereizt und hat Schlafstörungen. Queer.de verrät, was man dagegen tun kann.

Von Micha Schulze

Wozu die blaue Pille vielleicht nicht alles gut ist: Der Viagra-Wirkstoff Sildenafil ist zurzeit Gegenstand von Untersuchungen, ob er nicht nur gegen schlappe Schwänze, sondern auch gegen Jetlag hilft. Eine argentinische Studie mit Hamstern war in dieser Hinsicht zumindest erfolgreich.

Jeder kennt dieses Gefühl der Mattigkeit nach einem Langstreckenflug, oft verbunden mit Magenproblemen, Reizbarkeit und vor allem Schlafstörungen. Ein Jetlag entsteht, wenn sich der Körper nach einer Zeitverschiebung noch nicht auf den neuen Tag- und Nacht-Rhythmus eingestellt hat. Oft hat man mehrere Tage mit dem Phänomen zu kämpfen, was einem den Urlaubsstart ziemlich vermiesen kann. Zudem ist man in dieser Zeit besonders anfällig für Infektionen, da das Immunsystem mächtig unter Stress steht.

Zum Glück ist der Jetlag beispielsweise nach einem Flug von Hongkong nach Frankfurt geringer als in umgekehrter Richtung. Der Grund: Der Flug in den Westen verlängert den Tag. Damit kommt der Organismus besser zu Recht als mit einer Verkürzung, die eine Reise Richtung Osten mit sich bringt.

Einen Jetlag komplett zu verhindern, ist unmöglich. Man kann lediglich den Synchronisationsschwierigkeiten des Körpers etwas vorbeugen. So sollte man vor einer Reise nach Asien schon eine Woche vor dem Abflug Tag für Tag etwas später in die Heia gehen. Für einen Flug in die Staaten wiederum empfiehlt es sich, etwas früher als gewohnt zu schlummern. Am Zielort angekommen, sollte man sofort versuchen, nach dem neuen Tagesrhythmus zu leben. Bloß nicht im Hotelzimmer verkriechen! Das Sonnenlicht ist der beste Taktgeber für die innere Uhr.

Wichtig: Ein Jetlag ist keine Krankheit, deshalb sollte man auf die Symptome auch nicht übertrieben reagieren. Mit natürlichen Mitteln kann man sie zumindest lindern. So unterstützt Baldrian das Einschlafen, auf der anderen Seite macht ein doppelter Espresso munter. In den USA gilt es als völlig normal, gegen die Schlafprobleme beim Jetlag synthetisches Melatonin zu schlucken – in Deutschland ist diese Substanz allerdings nicht zugelassen. Wer sie ausprobieren möchte, kann sie sich aber in so gut wie jedem Supermarkt in San Francisco oder New York für den stressigen Rückflug nach Europa besorgen.

Und was ist mit Viagra? Wissenschaftler warnen, dass man die Ergebnisse der Hamster-Studie nicht so einfach auf den Menschen übertragen könne. Außerdem: Mit Dauerständer im Flieger zu sitzen, ist auch nicht gerade schön…

11. Juli 2007



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#1 PeterAnonym
  • 11.07.2007, 16:54h
  • Mag der Jetlag auch keine Krankehit im eigentlichen Sinne sein, so führt trotzdem permaneter Stress zu körperlichen Erkrankungen...also permaneter Jetlag dürfte da keine Ausnahme sein.
    Man kann natürlich einerseits Symptome bekämpfen und die Warnsignale ignorieren oder eben mit sanften Mitteln (wie in dem beitrag beschrieben) den Schaden reduzieren.
    Aber Viagra ist sicherlich kein Mittel der sanften Medizin.....und das meine ich jetzt nicht an der härte der Latte gemessen. Mir scheint hier eher mal wieder ein Weg gefunden worden zu sein, den Absatz von Viagra noch ein wenig mehr anzukurbeln. Vermutlich wird das nicht die letzte Viagrameldung sein.....vielleicht hilft es auch bei kleinen Kindern, wenn die mal wieder unaufmerksam sind.....Ritalin war ja auch so eine Wunderdroge.....die Folgen spüren wir heute...gerade in Amerika. Auch wenn Viagra als Droge konsumiert wird, so bleibt es dennoch ein medikament...und so sollte es auch eingesetzt werden.
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