Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7202

Los Angeles (queer.de) - Zum ersten Mal widmen sich die demokratischen Präsidentschaftsbewerber in einer Fernsehdebatte ausschließlich dem Thema Homorechte. Der einstündige Schlagabtausch wird am 9. August abgehalten und ab 21 Uhr (New Yorker Zeit) im zur MTV-Gruppe gehörenden schwul-lesbischen Fernsehkanal Logo übertragen. Außerdem soll die Sendung auf Logo-Online als Live-Stream gezeigt werden.

Die Favoriten im Vorwahlkampf - Hillary Clinton, Barack Obama und John Edwards - haben bereits zugesagt. Die Debatte findet vor einem Publikum in Los Angeles statt. Moderieren werden Joe Solomonese, Chef der Homo-Gruppe Human Rights Campaign, sowie die lesbische Sängerin Melissa Etheridge. Nach Angaben der Moderatoren sollen die Homo-Ehe, die Gleichstellung am Arbeitsplatz, das Militär, Hassvergehen und HIV zu den Themen gehören, die angesprochen werden sollen. (dk)



Kalifornien ist nicht Utah

Homorechte sind niemals sicher. Das ist die Erkenntnis des politischen Erdbebens in Kalifornien, das bis gestern noch als liberal galt.
Kalifornien: Erstmals Homo-Ehe wieder abgeschafft

In den vergangenen Monaten haben rund 20.000 Homo-Paare in Kalifornien geheiratet - damit ist jetzt dank Volkes Wille Schluss.
Sieg für Obama - Niederlage für Homo-Ehe

Um 5:00 Uhr deutscher Zeit verkündete CNN, dass Barack Obama neuer US-Präsident ist. Auch Schwule und Lesben setzen große Hoffnungen auf den Demokraten. Dagegen gab es bei vier Homo-Referenden vier Niederlagen - die schmerzhafteste in Kalifornien: Dort wurde (mit großer Wahrscheinlichkeit) die Homo-Ehe abgeschafft.
#1 SaschaAnonym
  • 11.07.2007, 13:33h
  • Na, dann haben sie den deutschen Spitzenpolitikern und der hiesigen politischen Debatte zu Homo-Rechten ja einiges voraus...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 gerdAnonym
  • 11.07.2007, 14:22h
  • Natürlich sind in den USA nur die Demokraten für homosexuelle Menschen wählbar; da gibt es keinen Zweifel. Ich bin froh, wenn die Regierungszeit von Bush endet. Mittlerweile gibt es Bundesstaaten, die wie bei uns Eingetragene Lebenspartnerschaften kennen, und ein Bundesland - Massachutsetts- hat uns mittlerweile sogar durch die Eheöffnung bereits überholt.

    Mögen die Demokraten in den USA die nächsten Präsidentschaftswahlen gewinnen, denn das hilft auch den homosexuellen Paaren in jenem Land.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 RabaukeAnonym
  • 11.07.2007, 14:33h
  • Genau!!!! Also meine Kandidatin ist sowieso die Hillary Clinton!!! Ich drücke allen Demokraten die Daumen. Egal wer dann rankommt, nur Bitte neiwieder Bush und sein konservatives Gesocks.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 WolfgangAnonym
  • 11.07.2007, 16:58h
  • @ Sasha: Stimmt, sie habn Deutschen Poltikern, die zum Teil offen dafür einstehen und im Parlament darüber diskutieren einiges vorraus. Fernsehduelle sind in Deutschland nunmal nicht so üblich wie in den USA und auch nicht so extrem und zu jedem Thema. Große Duelle gibt es nur vor Wahlen und nur allgemein. In einem Duell gab es auch eine Frage zur Gleichstellung, worauf Gerhard Schröder eindeutig "Ja, definitiv" gesagt hat. Was möchtest Du mehr?

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten....
  • Antworten » | Direktlink »
#5 SaschaAnonym
  • 11.07.2007, 21:54h
  • @Wolfgang:

    Bevor du jetzt auf ein sprachliches und intellektuelles Niveau abrutschst, das sich für eine sachliche Diskussion nicht gehört, halten wir uns doch mal an die Fakten:

    Ich habe hierzulande noch KEINE Fernsehdebatte von Spitzenpolitikern gesehen, die sich explizit mit der gesellschaftlichen Gleichstellung von Homosexuellen beschäftigt hätte.

    Ebenso wenig wird in diesem Lande über Hassverbrechen debattiert (diese gibt es als Straftatbestand ja weiterhin nicht), obwohl gerade dies eine unverzichtbare Maßnahme gegen die immer noch massive Gewalt und Aggression gegenüber Homosexuellen, gerade auch unter jungen Menschen, wäre.

    Wofür brauchen wir denn beispielsweise eine "Antidiskriminierungsstelle des Bundes", wenn sie in diesen Fragen nicht aktiv für die schon lange überfälligen gesetztliche Regelungen eintritt???

    Auch deine Bemerkung zu Herrn Schröder ist so in keiner Weise zutreffend, denn unser geliebter Genosse der Bosse wusste bei einer Fernsehdebatte im WDR vor der Bundestagswahl 2005 auf die Frage eines Zuschauers noch nicht einmal, wie die Gesetzeslage in Sachen "Eingetragene Partnerschaft" überhaupt genau aussah. Vielmehr musste er sich das dann von dem besagten Zuschauer erklären lassen und gab anschließend eine alles andere als überzeugende Antwort.

    Dies überrascht auch nicht, denn hätte er sich als Regierungschef wirklich für dieses Thema interessiert und eingesetzt, dann wären wir heute nicht so weit im gesellschaftspolitischen Hintertreffen, wie wir es nun einmal im Vergleich zu anderen (alten) EU-Ländern sind...

    Und sogar die USA, die sich insgesamt ja nicht gerade durch besondere Progressivität in punkto Menschen-, Bürger- und Homo-Rechten hervorgetan haben, scheinen in ihrer politischen Debatte mittlerweile ein Niveau zu erreichen, das ich hierzulande weitgehend vermisse.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 SebiAnonym
  • 12.07.2007, 15:02h
  • @Sascha
    Hast diesmal 100% recht (nachdem ich in letzter Zeit so viel auf dir rumgehackt hatte). Sehr klug auch die Art wie du reagierst: nüchtern statt hitzig. Das sitzt.
  • Antworten » | Direktlink »