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Beverly Hills (queer.de) - Verleger Larry Flynt ("Hustler”) hat angekündigt, dass sexuelle Ausschweifungen konservativer Politiker ans Tageslicht bringen werde. Er habe bereits viele Hinweise erhalten, sei aber derzeit dabei, stichhaltige Beweise zu sammeln. Letzte Woche musste Senator David Vitter – ein strammer Konservativer und erbitterter Gegner von Homo-Rechten – nach Ermittlungen Flynts öffentlich zugeben, dass er Kunde eines "Begleit-Services" gewesen sei (queer.de berichtete).

"Ich will nicht, dass ein Mann wie Vitter Gesetze für mich schreibt", begründete Flynt seinen Feldzug gegenüber der Nachrichtenagentur AP, "und besonders dann nicht, wenn es um moralische Themen geht".

Mit dieser Aktion möchte Flynt auf die Doppelmoral vieler Abgeordneter aufmerksam machen, die sich als moralische Saubermänner ausgeben und u.a. gegen die Homo-Ehe polemisieren, sich aber privat nicht um diese selbst gesteckten Standards scheren. "Jetzt ist Zahltag”, erklärte er. "Ich decke nicht das Sexualleben von irgend jemandem auf. Ich entlarve lediglich die Heuchler.” Flynt war selbst jahrelang staatlichen Repressalien ausgesetzt, weil er "obszönes” Material publiziert habe. (dk)



#1 wolfAnonym
  • 13.07.2007, 14:14h
  • prima, man kann diese brüder nur bekämpfen indem man sie an ihren eigenen "schnudelwitz" fassen lässt !
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#2 FloAnonym
  • 13.07.2007, 16:47h
  • Normalerweise bin ich kein Freund von Zwangsoutings. Aber bei Leuten, die öffentlich gegen Schwule wettern und uns schaden, aber heimlich ihre schwulen Neigungen ausleben, ist das absolut gerechtfertigt!

    Wer sich nicht outen will - bittesehr! Aber wer dann noch aus Machtgeilheit gegen uns wettert und uns schadet, sollte geoutet werden, damit die Leute sehen, von welch bigotten Personen solche Sachen kommen!
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#3 DannyAnonym
  • 13.07.2007, 19:40h
  • Ich finde das richtig, da soll Larry Flynt mal 'n bischen Gas geben. Kann spannend werden :)
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#4 gerdAnonym
  • 14.07.2007, 15:41h
  • Ich finde das auch richtig, wenn in den Reihen der Republikaner deren Heuchelei und Doppelmoral aufgedeckt wird. Finde ich sehr gut, was Larry Flint in den USA macht.

    Gleiches in dieser Form ist in Deutschland nur bei der bayrischen CSU noch angebracht...da zumindest jetzt die CDU den Wandel zu schaffen scheint (siehe Ole von Beust, Karin Wolff und deren neues Grundsatzprogramm, das zwar noch nicht das "goldene vom Ei" ist, aber doch ein Fortschritt für die CDU). Wie vollkommen daneben die CSU sieht, sieht man ja an deren Umgang mit der CSU-Landrätin Gabriele Pauli.

    In Deutschland stellt sich vielmehr die Hauptfrage, ob es nicht eines Outings von katholischen Priestern bedarf ?
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#5 manni2Anonym
  • 14.07.2007, 17:37h
  • Das waere in Deutschland auch angebracht, besonders in den Reihen der sogenannten christlichen Parteien!
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#6 hwAnonym