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London (queer.de) - Eamon Johnston, der Mr. Gay Derry 2003 und damalige Favorit für den Titel des Mr. Gay UK, wurde am Donnerstag tot in seiner Wohnung aufgefunden. Er hat Selbstmord begangen.

Der 22-Jährige ist bereits der achte junge Mensch, der in England in den vergangenen Monaten den Freitod wählte.

Als Reaktion auf das tragische Ereignis teilte die "Rainbow Group" in Nordirland mit, dass sie nicht wie geplant in den Sommermonaten schließen werde. David McCartney vom Beraterteam dort sagte: "Dieses Ereignis hat viele geschockt. Ein solch plötzlicher Tod traumatisiert und erzeugt emotionalen Schmerz für die Hinterbliebenen. Wir bieten jedem, der betroffen ist, an, zu uns zu kommen für ein vertrauliches Gespräch. Unsere Tür ist offen." (cw)



14 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 13.07.2007, 20:08h
  • Schlimm, wenn Menschen keinen Ausweg mehr sehen und sich das Leben nehmen.

    Und auch schlimm, dass die Selbstmordrate unter Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen um ein Vielfaches höher ist, als unter Heteros. Das sollte mal einige Politiker, Kirchenvertreter, etc. ENDLICH zum Nachdenken bewegen...
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#2 JayAnonym
  • 13.07.2007, 22:29h
  • Wieso sollten sie jetzt nachdenken?
    Verläuft doch genau nach Plan, soo schlimm schlägt das jetzt auch nicht auf die Bevölkerungszahlen und Vermehren tun sich die ja sowieso nicht so stark.
    Die Rente bleibt sicher.
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#3 KritikerAnonym
  • 14.07.2007, 11:55h
  • Vielleicht ist es aber auch an der Zeit, dass sich die Schwulen über ihr eigenes Verhalten Gedanken machen.

    Wenn sich jemand zur Wahl des Mr. Gay stellt, wird er wohl kein mangelndes Selbstbewusstsein haben und sich auch nicht von irgendwelchen Kritikern beeinflussen bzw. in den Selbstmord treiben lassen.

    Ich denke es ist vielmehr diese vermeintliche, permanent propgierte Leichtigkeit des Seins und das promiskuitive Leben, dass vielen Schwulen plötzlich klar macht, wie emotional flach ihr Leben doch tatsächlich ist, von der vielen Fremdgeherei und Herumfi***erei. Dass einen diese Leere in den Selbstmord treibt, wundert mich nicht.
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#4 schnucklegayAnonym
  • 14.07.2007, 12:40h
  • @Kritiker

    promiskuität ist sicherlich nicht ein grund sich das leben zu nehmen. sex ggf. mehr sex als die breite masse zu haben iust weder schädlich noch muss es abstumpfen.
    ich gebe dir insofern recht, dass bezeihungslosigekit(unddamit meine ihc jeztt nicht monogame sexualbeziehunge) selbstmord begünstigen
    aber nicht jeder schwule der gerne viel und mit vershciedenen partner sex hat muss automatisch flach in seiner intilekutalität sein. das ist ne total verurteilung einer gesamtengruppe und total unreflektiert. der arme junge hatte sicherlich andere probleme wo er keinen ausweg sah. dein verhalten fin ich ziemlich unangebracht an dieser stelle!
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#5 SvenAnonym
  • 14.07.2007, 12:45h
  • @Kritiker
    Nur stellt Dein Kommentar nicht wirklich einen Widerspruch zum 1. da.
    Warum verhalten sich Schwule denn vor allem so?
    Nur aus Eigeninitiative?
    Sicherlich nicht!
    Das ist doch was wir vorgelebt bekommen (Von Film- und Fernsehschwulen). In den Medien sind Schwule nur am Poppen und verrecken dann an AIDS.
    Das die Szene da nicht innerhalb davon abspringt, ja das sehe ich auch als sehr schlimm an. Hat aber auch noch was mit der Umwelt zu tun.
    Viele gehen in die Szene nur um Sex zu haben, denn außerhalb sind sie hetero.
    Die haben also keinen Grund das Selbstbild der Schwulen zu ändern, wäre für die geradezu auch der Untergang, weil sie dann traditionell eine Beziehung mit einem Mann eingehen müssten, um Sex mit einem Mann haben zu können.
    Für viele ist die Szene nur eine Bedürfnisanstalt!
    Und andere, die Schwulsein nicht nur als den Sexualkontakt ansehen, bleiben der Szene fern.
    Aber wo soll sich ein junger Schwuler Rat holen, wenn nicht in der Szene?
    Du siehst, da steckt einiges an Dynamik drin.

    Aber dann gibt's ja noch die zweite Seite.
    Wir sollen ja alle total flexibel fürs Arbeitsleben sein, nichts anders soll zählen. Das betrifft auch Heteros.
    Die haben ebenfalls Probleme, sich immer wieder neu orientieren zu müssen. Allerdings ist es für Heteros einfacher neue Kontakte zu knüpfen als für Schwule, denen bleibt nur die oben genannte Szene.
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#6 SvenAnonym
  • 14.07.2007, 12:46h
  • @Kritiker
    Nur stellt Dein Kommentar nicht wirklich einen Widerspruch zum 1. da.
    Warum verhalten sich Schwule denn vor allem so?
    Nur aus Eigeninitiative?
    Sicherlich nicht!
    Das ist doch was wir vorgelebt bekommen (Von Film- und Fernsehschwulen). In den Medien sind Schwule nur am Poppen und verrecken dann an AIDS.
    Das die Szene da nicht innerhalb davon abspringt, ja das sehe ich auch als sehr schlimm an. Hat aber auch noch was mit der Umwelt zu tun.
    Viele gehen in die Szene nur um Sex zu haben, denn außerhalb sind sie hetero.
    Die haben also keinen Grund das Selbstbild der Schwulen zu ändern, wäre für die geradezu auch der Untergang, weil sie dann traditionell eine Beziehung mit einem Mann eingehen müssten, um Sex mit einem Mann haben zu können.
    Für viele ist die Szene nur eine Bedürfnisanstalt!
    Und andere, die Schwulsein nicht nur als den Sexualkontakt ansehen, bleiben der Szene fern.
    Aber wo soll sich ein junger Schwuler Rat holen, wenn nicht in der Szene?
    Du siehst, da steckt einiges an Dynamik drin.

    Aber dann gibt's ja noch die zweite Seite.
    Wir sollen ja alle total flexibel fürs Arbeitsleben sein, nichts anders soll zählen. Das betrifft auch Heteros.
    Die haben ebenfalls Probleme, sich immer wieder neu orientieren zu müssen. Allerdings ist es für Heteros einfacher neue Kontakte zu knüpfen als für Schwule, denen bleibt nur die oben genannte Szene.
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#7 redforceAnonym
  • 14.07.2007, 18:16h
  • Man kann sich natürlich auch das ganze Leben ins Kloster sperren, dann an einer tödlichen Krankheit erkranken und am Ende (mit 24) zu zweifeln beginnen und denken, dass alles umsonst und sogar falsch war (so geschehen der Heiligen Therese von Lisieux).
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#8 luke12Anonym
  • 14.07.2007, 20:17h
  • @Kritiker

    Lieber Hobbypsychologe, Selbsttötung kann viele Ursachen haben und die Neigung zur Selbsttötung wird in den meisten Fällen bereits in der frühen Kindheit festgelegt. Suizid ist in der Regel keine Kurzschluß-Reaktion, wie oft angenommen. In der Praxis stellt es sich häufig so dar, dass dem vollendeten Suizid einige Versuche vorausgehen, die von der sozialen Umwelt als solche oft nicht wahrgenommen werden. Die Selbsttötung von Kindern und Jugendlichen aus welchen Gründen auch immer ist in den westlichen Ländern enorm hoch und leider kaum bekannt. Homosexualität mit all seinen Auswirkungen ist nur eine Komponente von vielen, die zu einem solch endgültigen Schritt führen können. Es gibt nie nur den einen Grund, warum Menschen sich töten. So einfach ist das Leben (und Sterben) eben nicht!!!! Wer nach dem einen Grund sucht, der macht sich das ganze etwas zu einfach.
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#9 stefanoAnonym
#10 schnucklegayAnonym
  • 15.07.2007, 14:11h
  • @luke12 und kritiker

    luke 12 ja was soll man da noch hinzufüge?!?! außer das du RECHT hast- achja übrigens ist die suizidrate bei homosexuellen jugendlichen 4 mal höher als bei den heterosexuellen peers vgl. sie lieb sie, er liebt ihn.
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