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Washington (queer.de) - Ein Fernsehbeitrag des Senders "Fox News" hat in der vergangenen Woche für reichlich Ärger gesorgt. In der Sendung "O’Reilly Factor" wurde über angebliche Kampflesben-Gangs berichtet, die Übergriffe auf heterosexuelle Frauen und Männer verüben. Allein in Washington soll es bis zu 150 solcher Gangs geben.

Die Gruppen würden unter dem Name "Dykes taking Over (DTO) (Lesben übernehmen) operieren. Ihr Ziel sei es, junge Menschen zur Homosexualität "zu zwingen", wie es im Bericht heißt. Ein vermeintlicher Kriminalexperte kommt zu Wort: "Es gibt ein nationales Untergrundnetzwerk von Frauen bzw. von Lesben aber auch einigen homosexuellen Männern. Sie rekrutieren bereits Zehnjährige an Schulen im ganzen Land."

Zahlreiche Homoorganisationen haben sich bereits über den hanebüchenen Report beschwert. Moderator Bill O’Reilly ist bekannt als nicht gerade schwulenfreundlicher Journalist. Inzwischen ist der kritisierte TV-Beitrag auch nicht mehr auf dem Videoportal YouTube verfügbar. (cw)



26 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 16.07.2007, 12:43h
  • Fox News halt...

    Während hierzulande Nachrichten (zumindest öffentlich-rechtliche und die meisten Zeitungen) sich Qualitätsjournalismus verpflichtet sehen, regiert in den USA bei Nachrichten der Markt!

    Es gibt einige wenige Konzerne, die 90% der Medien (Fernsehen, Radio, Zeitungen, etc. besitzen und deren Ziel Gewinnmaximierung ist und sonst nichts. Medienaufsicht, Kartellrecht, etc. wie hierzulande kennt man in den USA nicht oder nur sehr eingeschränkt...

    Wer mehr wissen will, dem seien die medientheoretischen Schriften des Linguisten Noam Chomsky empfohlen!
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#2 PeterAnonym
  • 16.07.2007, 12:56h
  • Wie sehr die heterosexuelle Variante funktioniert sieht man ja an 5-10% Homosexueller....denn ich wurde auch von Kindheit an gezwungen, mich den hetreosexuellen Trieben zu unterwerfen (Achtung: Ironie). Es erstaunt mich doch immer wieder, wie infektiös Homosexualität ist, daß man diese jemanden "aufzwingen" kann. Mich würde mal die "Erfolgsquote" der Gleichpolung interssieren.....könnte mir vorstellen, daß es ähnlich der Erfolge bei den schrecklichen Umpolungsversuchen Homosexueller ist.....
    Solche Artikel beweisen einmal mehr, daß Heterosexuelle tatsächlich Angst haben um ihre Vormachtstellung...daher auch Lieder wie von G-Hot ("keine Toleranz"), die meinen, daß die Väter aussterben wegen uns.....und auch die Angst, daß sie vielleicht selber von uns "angesteckt" werden könnten...anders kann ich mir nicht erklären, daß man so sehr darauf hinweist, daß man selber so einen Sex nicht vorstellen mag (verlangt ja auch keiner, warum tun sie es dann immer wieder).
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#3 antosAnonym
#4 hwAnonym
#5 ralfAnonym
#6 luke12Anonym
  • 16.07.2007, 17:18h
  • Aber klar doch. Ich finde die Unterscheidung auch schnuckelig: Frauen und Lesben. Erinnert mich an die Uni, da gab es auch das Frauen- und Lesbenreferat. Ich dachte immer Lesben seien Frauen, aber nun gut.

    Ich frage mich welche christlich-kriminelle Vereinigung sich an diesem Bericht tatkräftig beteiligt hat. Dass es Homoorganisationen gibt, wo es schon mal ein wenig heftiger zur Sache geht, ist ja nun nichts neues, aber Zwangshomoisierung und Überfälle, also bitte.
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#7 VegaAnonym
  • 16.07.2007, 18:26h
  • Das ist ja zum brüllen! Als ob man vor denen Angst haben müsste. :D Also nein, nicht zu fassen.
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#8 PeterAnonym
  • 16.07.2007, 18:39h
  • @ vega

    also ich bin ehrlich: so eine Horde Lesben möchte ich nicht nachts im Park begegnen und mich mit ihnen anlegen. ;-)
    Die Frauenbewegung hat ihre Wurzeln (soweit mir bekannt) bei den Lesben und ich denke, der gängige Begriff "Kampflesbe" sollte nicht nur abwertend verstanden werden.

    Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das Ziel dieser lesbischen Frauen die Zwangsgleichpolung ist......
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#9 tuxAnonym
#10 FynnAnonym
  • 16.07.2007, 18:59h
  • @ Peter
    Da liegst du falsch. Die Lesbenbewegung hat sich aus der Frauenbewegung entwickelt, so wird ein Schuh draus.
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