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Washington (queer.de) - In einem Interview mit dem Journalisten Stephen Hayes erklärte US-Präsident George W. Bush, er sei tolerant gegenüber der Homosexualität von Mary Cheney, der Tochter des Vizepräsidenten Dick Cheney. Gleichzeitig rechtfertigte er sich für seinen Einsatz für ein Verbot der Homo-Ehe in der US-Verfassung. "Meine einzigen Bedenken waren, dass seine (Cheneys, Red.) Tochter meine Toleranz für ihre Orientierung bezweifelt", erklärte Bush. "Ich hoffe, er stellt klar, dass ich das Thema (Homo-Ehe, Red.) nur auf die Bundesebene gebracht habe, weil ich besorgt war, dass sich Richter der Sache annehmen. Dass wir also mit einer De-Facto-Ehe enden, die nicht von unseren Traditionen bestimmt ist."

Das vorveröffentlichte Interview soll im Buch "Cheney – die unbekannte Geschichte von Amerikas mächtigstem und kontroversesten Vizepräsidenten" erscheinen.

Bush hatte sich wiederholt für ein Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung ausgesprochen (queer.de berichtete). Zuletzt hatte das der Senat im Juni 2006 abgelehnt (queer.de berichtete). Republikaner befürchten, dass Richter auf regionaler Ebene die Ehe für Lesben und Schwule ohne die Zustimmung des Parlaments öffnen könnten. Bislang dürfen gleichgeschlechtliche Paare nach einer Gerichtsentscheidung aus dem Jahre 2003 lediglich in Massachusetts heiraten (queer.de berichtete), mehrere andere Staaten haben zudem Eingetragene Partnerschaften eingeführt. (dk)



#1 wolfAnonym
  • 18.07.2007, 12:43h
  • welche traditionen meint der heini ? die ballermänner in der westentasche?
    cheneys tochter wird es am allerwertesten vorbeigehen was herr bush von ihrem privatleben hält. was bildet dich dieser fuzzy eigentlich ein.
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#2 SpießerschreckAnonym
  • 18.07.2007, 13:30h
  • Nun aber...
    Liebe Redaktion! Könnt ihr bitte mal ein anderes Bild nehmen. Ich finde es so beängstigend wenn mich dieser komische Mann so anlacht...
    Also wirklich. Da bekomme ich immer so komische "Zuckungen". Ist ja schlimmer wie Das Märkel-Bild!
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#3 cole12Anonym
  • 18.07.2007, 13:32h
  • Dieser Voll-Spacken sieht seine Felle schwimmen. Er kriegt weder innen- noch außenpolitisch etwas auf die Reihe und jetzt glaubt er, verbales Rückrudern würde helfen. Ich kann mich noch an die Aussagen des wiedergeborenen Christen Bush erinnern, in denen er den 'Kampf gegen unnatürliche Lebensentwürfe' propagiert hat. Auch die Herstellung des gern genommenen, hirnrissigen, menschenverachtenden Zusammenhang von Homosexualität und Pädophälie ist der Familie Bush nicht fremd.

    Tja und jetzt kennt er jemanden persönlich und plötzlich ist der Junge tolerant? Der Mann ist ein geltungssüchtiger, intelligenzfreier Cowboy, der sich seine Welt so biegt, wie er sie gern haben möchte und zwar mit allen Mitteln. Mit Verlaub Herr Bush, ich glaube ihnen gar nichts!!!!!
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#4 gerdAnonym
  • 18.07.2007, 15:01h
  • Homosexuelle Menschen weltweit werden nie verzeihen, wie massiv die Familie Bush unter der Regierungszeit von Bush, junior, das Thema "Gleichgeschlechtliche Paare" instrumentalisiert. Herr Bush verdankt seine Wiederwahl 2004 insbesondere auch der Tatsache, dass die Republikaner die christliche Rechte damals aufgewertet haben und in den Bundesstaaten Referenden zum Schutz der Ehe gepusht haben. Sehr massiv haben die Republikaner in der Regierungszeit von Bush innenpolitisch homosexuelle Paare und deren Forderung nach gesetzlicher Anerkennung ihrer Beziehungen "mit den Füßen getreten". Das wird der Familie Bush nie verziehen werden. Gut das die zweite und letze Amtszeit von Bush, Junior, zu Ende geht und er nicht wiedergewählt werden kann.
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#5 manni2Anonym
#6 JanAnonym
  • 20.07.2007, 09:50h
  • @2: LOL! Stimmt irgendwie. Es ist immer das selbe
    Bild! Ich glaube das hab ich schonmal auf der
    Website von der G8 gesehen. Man beachte diese
    dusselige Fahne an der Jacke. Man stelle sich mal
    vor bei uns würde Merkel mit einer
    Deutschlandfahne am Kleid durch die Gegend
    torkeln... Naja - und sonst - Wer es nicht verfolgt
    hat zur Erläuterung: Bush äußerst sich nicht dazu,
    weil er denkt, dass es die Tochter von Cheney
    interessieren würde, sondern weil das ganze ein
    Thema für die Öffentlichkeit in Amerika ist, weil es
    ist natürlich irgendwo ein Widerspruch auf den
    Journalisten ihn ansprechen. Dazu äußerst er sich
    dann. Und er sagt, was alle Homophoben sagen,
    wenn sie in die Ecke gedrängt werden: OK, von mir
    aus Toleranz aber niemals Akzeptanz. Das ist die
    Falle in die wir Schwulen gelaufen sind. Jahrelang
    um Toleranz, nie um Akzeptanz gekämpft. Das
    rächt sich nun. Ob es allerdings hätte besser laufen
    können, vermag ich nicht zu beurteilen. Vlt. war es
    ein erster Schritt, vlt. eine Falle.
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