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Neue Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Von Carsten Weidemann

Die lange Zeit nur gering beachtete Gedenkstätte für das ehemalige Konzentrationslager Flossenbürg eröffnet am 22. Juli 2007 die neugestaltete Ausstellung.

Zu den in Flossenbürg eingekerkerten Männern mit dem Rosa Winkel gehört Josef Kohut, dessen Bericht über seine Verfolgung unter dem Autorennamen Heinz Heger veröffentlicht wurde. Weitere Rosa-Winkel-Häftlinge in Flossenbürg waren Albert Christel und Richard Grune, die aus dem KZ Sachsenhausen hierher verlegt worden waren und so der in Sachsenhausen im Sommer 1942 durchgeführten gezielten Mordaktion gegen homosexuelle Männer entgingen. Albert Christel wurde später erneut nach Sachsenhausen verlegt, Richard Grune konnte auf dem Todesmarsch von Flossenbürg aus fliehen und sich in seine norddeutsche Heimat retten. Durch das Buch von Jürgen Lemke über Lebenswege von Schwulen in der DDR ("Ganz normal anders") ist ein weiterer Flossenbürg-Häftling bekannt geworden: Erich, den Lemke im Buch nur mit seinem Vornamen vorstellt.

Das KZ Flossenbürg wurde ab Mai 1938 errichtet. Bis 1943 wurden die Häftlinge überwiegend zur Zwangsarbeit in den Steinbrüchen des SS-Betriebs "Deutsche Erd- und Steinwerke" gezwungen. Ab 1942 verlagerte sich die Zwangsarbeit auf die Rüstungsproduktion. Es entstanden zahlreiche Außenlager und im Hauptlager wurde sich ab 1943 eine Produktionsstätte des Rüstungsbetriebs Messerschmidt angesiedelt.

Zur Ausstellungseröffnung am 22. Juli 2007 findet um 14 Uhr eine öffentliche Gedenkveranstaltung statt. Der LSVD wird einen Kranz niederlegen.

21. Juli 2007



#1 verfassunsschützerAnonym
  • 22.07.2007, 00:11h
  • und dann stellt sich doch allen ernstes eine cdu-frau hin und stellt homosexuelle mit den nazis auf eine stufe.
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#2 tuxAnonym
  • 22.07.2007, 10:42h
  • @verfassungsschützer: Ja, u.a. das. Aber auch die gesammte, sich immer wieder hier zu Wort meldende Rechtsextreme Clique sollte das mal lesen. Damit sie wissen um was es geht & das diese Gefahr sehr viel höher ist als die von angeblichen Islamisten. Von letzteren geht auch gefahr aus, nur gehen nicht weit über 5000 Straftaten gegen Menschen auf deren Konto(in der BRD).

    P.S.: Finde das sehr gut, was Du hier schreibst.
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#3 FloAnonym
  • 22.07.2007, 13:08h
  • Ja, die CDU ist nicht nur mehrheitlich dumm, sondern auch voller Hass!

    Die sind der NPD näher als wir...
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#4 hwAnonym
  • 22.07.2007, 17:09h
  • a propos "Deutsche Erd- und Steinwerke".

    eines meiner liebsten schutzimpfungs-ausflugszielen mit freunden mit "migrantivem(?)" hintergrund, ist das selbst hier im südwesten relativ unbekannte kz natzweiler-struthof.
    diese freunde sind nicht böse, aber für meinen geschmack höre ich zu oft die frage
    "war das wirklich so schlimm.."
    warum das so ist, da gibt´s viele keulenlose gründe...
    es ist eine reise wert...elsaß mal anders oder
    integriert...

    de.wikipedia.org/wiki/Struthof

    ach, für den depp von gestrern:
    hw= holga walda
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#5 tuxAnonym
#6 MaximeAnonym
  • 25.07.2007, 22:54h
  • Leider wird all zu oft vergessen, das auch Schwule in die Lager gespreet wurden. Einige länder (ich denke ich brauche nicht zu erwähnen welche) erkennen ja bis heute nicht wirglich an, das die Träger des Rosa-Winkels genau so, wenn nicht sogar schlimmer, die Opfer des Nationalsozialismus gewesen sind.

    Meines wissens gibt es nur fünf Denkmähler für die Homosexuellen Opfer der Nazis: Frankfurt am Main, Berlin, Amsterdam, Köln und Verviers (Belgien).
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