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New York (queer.de) - Der Wirtschafts- und Sozialausschuss der UN (ECOSOC) hat den Antrag einer schwedischen und einer kanadischen Homogruppe auf Akkreditierung als Nichtregierungsorganisation mit offiziellem Beraterstatus angenommen. 22 Nationen stimmten für die Aufnahme der Coalition gaie et lesbienne du Québec (CGLQ) und des Riksförbundet för homosexuellas, bisexuellas och transpersoners rättigheter (RFSL), 13 votierten dagegen und 13 enthielten sich der Stimme. Die Aufnahme des CGLQ wurde im Februar noch aufgrund einer Initiative muslimischer Länder verhindert (queer.de berichtete). Bereits im Dezember 2006 hat der LSVD, ILGA-Europe und eine dänische Homo-Gruppe im dritten Anlauf den Beraterstatus erhalten (queer.de berichtete).

Bei der jetzigen Abstimmung stimmten vor allem europäische und nord- und südamerikanische Demokratien für die Homo-Gruppen, während insbesondere muslimische Länder dagegen votierten. Unter den Ja-Stimmen war Deutschland sowie sämtliche teilnehmende EU-Länder vertreten, außerdem noch Albanien, die USA, Kanada, Mexiko, Bolivien, Brasilien und Japan. Dagegen votierten unter anderem Saudi-Arabien, Indonesien, Irak, Pakistan sowie China. Als einzige europäische Länder stimmten auch Russland und Weißrussland gegen die Aufnahme von RFSL und CGLQ. Enthalten haben sich unter anderem Indien, die Philippinen, Südafrika und Thailand. (dk)