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Köln (queer.de) - Ein katholischer Priester ist von einem Sex-Masseur gefilmt und anschließend erpresst worden. Das meldet der Express. Die Verhandlung über den Erpressungsfall beginnt in dieser Woche in Köln. Der 53-jährige Geistliche hatte vor ein paar Monaten die Dienste eines 49-jährigen Masseurs in Anspruch genommen. Die Anzeige des Sexdienstleisters hatte er im Kölner Szenemagazin "RiK" gesehen. Nach der sexuellen Entspannung folgte der Terror. Der Masseur gab an, alles auf Video aufgezeichnet zu haben. Gegen Zahlung von 2.000 Euro könne er die Bänder haben. Sollte der "Papst", wie sich der Geistliche auf den Aufnahmen nennen ließ, nicht zur Zahlung bereit sein, werde er die Videos im Internet veröffentlichen und die Gemeinde informieren. Der Priester nahm seinen Mut zusammen und ging stattdessen zur Polizei. Die durchsuchte die Wohnung des vorbestraften Masseurs und beschlagnahmte die Videobänder. (cw)



18 Kommentare

#1 MichiAnonym
  • 23.07.2007, 18:35h
  • zeigt mal wieder deutlich ALLE priester pastore ..... sind verkappte schwuchteln die sich nich puten wollen...
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#2 MalteAnonym
  • 23.07.2007, 18:37h
  • Auch wenn Erpressung prinzipiell abzulehnen ist, zeigt das wieder mal die Verlogenheit und Heuchlerei der katholischen Kirche!
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#3 antosAnonym
#4 gerdAnonym
  • 24.07.2007, 00:44h
  • Erpressung ist ein Strafdelikt und unter keinen Umständen zu befürworten. Das dürfte wohl vollkommen klar sein.

    Aber davon abgesehen: viele katholische Priester sind schwul oder bisexuell veranlagt...gerade insbesondere noch in der Generation über 50 Jahre. Während es in der Generation unter 40 immer weniger prozentual sind, da meines Erachtens katholische, homosexuelle Studenten doch immer mehr einen anderen Lebensweg einschlagen und halt nach einen festen Freund im Leben suchen wollen und dies heutzutage bereits früher im Studium erkennen. Daraus folgt aber auch ein Rückgang der Priesteranzahl...und genauso ist es auch...die Anzahl katholischer Priesterkandidaten hat massiv in Deutschland und anderen westlichen Industriestaaten nachgelassen.

    Gleichwohl es gibt immer noch genügend versteckt lebende bi-/homosexuelle, katholische Geistliche. Insbesondere in der älteren Generation dürfte dies noch verstärkt der Fall sein.
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#5 MarkHBAnonym
  • 24.07.2007, 01:38h
  • *lol*

    Lügen haben kurze Beine. Gell...

    Erpressbar ist man dann, wenn man sich erpressbar macht.

    Und bevor ich nun ein Referat über die katholische Kirche schreibe, schreibe ich nix. Außer einer kleinen Nachricht an den Priester: Frag mal Deinen Oberboss - wie er es macht. Sollte er Dir keine Antwort geben: Den Kontakt zu seinem Lebenspartner stelle ich gerne her.

    Jetzt wird es doch ein kleines Referat... Glaubt den wirklich jemand, dass es bei 'Kirche' um 'Kirche' geht? Oder kann man ganz einfach mal begreifen, dass es einfach nur ums Geld geht... War so, ist so, und wird so bleiben... Stellt Euch mal vor, die kath. Kirche würde sich plötzlich öffnen... Die wären innerhalb einer absehbaren Zeit P-L-E-I-T-E. Um nichts anderes ging es und geht es.
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#6 holgerAnonym
  • 24.07.2007, 09:15h
  • entschuldigt mal bitte: hier ist der priester das opfer, der so mutig war, das schwein anzuzeigen.
    daraus kann man doch jetzt wohl nicht wieder eine kampagne gegen die kirche machen.

    lasst mal die kirche im dorf!!
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#7 JanAnonym
  • 24.07.2007, 09:42h
  • Also die Kommentare hier sind ja mal wieder
    unterirdisch. Erpressbar ist man nur, wenn man
    sich erpressbar macht. Also ist man selbst Schuld,
    wenn man erpresst wird? Mit anderen Worten:
    Selbst Schuld, wenn man Opfer einer Straftat wird?
    Ich darf in gleicher Gedankenlinie erweitern: Eine
    Frau wird nur dann vergewaltigt, wenn sie sich
    vergewaltigen lässt. Würde sie nachts nicht alleine
    durchs Parkhaus laufen, würde ja auch nichts
    passieren. Selbst Schuld, wenn ein Schwuler beim
    Cruising zusammengeschlagen wird. Würde er das
    nicht machen, wär auch nix passiert. Sorry - aber
    das ist m.E. extrem billig.
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#8 FloAnonym
  • 24.07.2007, 16:40h
  • @Holger:

    Ich Prinzip gebe ich Dir vollkommen recht: Erpressung ist durch nichts zu rechtfertigen und natürlich ist der "Masseur" der Täter und der Priester das Opfer.

    Aber muss ich auch ein Stück weit Malte recht geben: es zeigt wieder mal, dass die Kirche verlogen und bigott ist. Auch wenn dieser Priester vielleicht nie gegen Schwule gewettert hat, aber als Mitglied dieser Organisation unterstützt er deren Meinung!

    Wie Elton John schon sagte: alle Kirchen gehören abgeschafft und Glaube sollte Privatsache sein! Sobald Glaube organisiert wird, geht es früher oder später nicht mehr um Glaube, sondern nur noch um Geld und Macht...
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#9 MarkHBAnonym
  • 24.07.2007, 16:51h
  • Ich habe nicht gesagt, dass ich eine Erpressung gut finde. Jedem ist wohl klar, dass es ein Verbrechen ist...

    ABER... Wenn ich als katholischer Priester ein Zölibat ablege, nach außen hin bekannte "Werte" vertrete... Mir es aber dann heimlich von und bei einem "Sex-Masseur" besorgen lasse... Sorry - da kann ich einfach nur lachen, wenn man erwischt wird! Ist doch nichts anderes als verlogene Politiker die gegen Gleichberechtigung kämpfen - und anschließend beim Parkplatzsex mit einem anderen Mann erwischt werden.

    Sowas sollte meiner Meinung nach schlicht und ergreifend auch an die Öffentlichkeit gelangen!

    Erpressung ist und bleibt natürlich nicht zu entschuldigen.
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#10 KatrinAnonym
  • 24.07.2007, 17:09h
  • Der Priester kann nichts für seine Veranlagung und kann auch nichts dafür, dass diese Veranlagung ihn in unserer Gesellschaft erpressbar macht. Die kriminelle Handlung liegt einzig beim Masseur. Wo bleibt denn die Gleichberechtigung unter Schwulen, wenn der Schwule Schwarzrock weniger darf als andere Schwule. Dies ist nicht der geeignete Anlass über den Einfluss der Kirche in unserer Gesellschaft zu diskutieren, sondern wir sollten Gelassenheit, Mitgefühl und Solidarität mit dem Priester zeigen.
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