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In Fort Lauderdale ist der Konflikt um die umstrittenen Äußerungen des Bürgermeisters gegenüber Schwulen noch immer nicht beigelegt.

Von Carsten Weidemann

Der Bürgermeister von Fort Lauderdale, Jim Naugle, hielt am Dienstag eine Pressekonferenz ab, kurz bevor es eine weitere Protestaktion der schwulen Aktivisten vor dem Rathaus gab, die seit Wochen mit ihrer Kampagne "Flush Naugle" (Spül Naugle ins Klo) für Aufsehen sorgen. Naugle heizte mit seinem Statement die Gemüter noch weiter auf.

Der Hintergrund der Auseinandersetzungen: Naugle hatte in einem Zeitungsinterview über die Pläne der Stadt, sich neue Automatiktoiletten anzuschaffen gesprochen, und dabei auch gemeint, das verhindere "homosexuelle Aktivitäten" auf den öffentlichen Klos. Im vergangenen Jahr hatte es bereits ein paar Festnahmen wegen Klappensex gegeben, zudem würden sich die Klagen von Besuchern der Örtchen häufen, die einfach nur das übliche Geschäft dort erledigen wollen.

Die örtlichen Schwulengruppen hatten sich über die pauschalen Vorwürfe, Schwule würden Toilettenbesucher stören und belästigen mit ihren Aktivitäten, geärgert, und dazu aufgerufen, Toilettenpapier ins Rathaus zu schicken. Sie forderten eine Entschuldigung, oder einen Rücktritt. Naugle entschuldigte sich zwar, aber ganz anders als erwartet.

"Ich entschuldige mich dafür, dass ich die Öffentlichkeit nicht schon viel früher über das ernsthafte Problem der schwulen Männer, die Sex an öffentlichen Orten haben, alarmiert habe", meinte er trotzig. "Ich bin derjenige, der die Anrufe und Beschwerden von den Vätern und Müttern bekommt, die sich vorab vergewissern müssen, dass auf den Toiletten gerade nichts passiert, bevor sie ihre Kinder rein schicken können." Er forderte die Community auf, sich auf seine Seite zu stellen, und die seiner Meinung nach nicht haltbaren Zustände abzuschaffen.

Die schwulen Aktivisten halten weiterhin fest daran, dass es keine Belege für ein Problem gäbe, und dass Naugle nur Einzelfälle benennen könne. Sie forderten erneut seinen Rücktritt.

25.07.2007



15 Kommentare

#1 HampiAnonym
  • 26.07.2007, 03:03h
  • hier geht sicher gleich wieder das Geschrei los von Diskriminierung und Schwulenverhetzung...dabei, liebe Huschen, mal ehrlich, wer hat den Klappensex erfunden und liebt ihn....nein, nicht der blasenschwache Heteroopi,gewiss nicht.....ich bin vielleicht kein richtiger Schwuler,weil mir alleine schon beim Gedanken an stinkende und versiffte Klos übel wird, und wenn ich mir dann noch vorstelle dass ich bei diesem Gestank meinen Pipifax durch ein Loch in der Wand stecken sollte, da fährt mein Magen Achterbahn.....Sex auf öffentlichen Toiletten ist ein krasser und strafbarer Missbrauch, denn es handelt sich um eine juristische, vom Errichter der öffentlichen Toilette nicht gedachte aufgezwungene Zweckentfremdung,da ein Klo für das Ablassen von Urin und Kot gebaut wurde. Da gibts nur eines zur Beweisführung: Installierung von Überwachungskameras zur Beweissicherung und nachfolgenden Bestrafung. In der Schweiz gabs auch schon mal Warenhausverbot für einen notgeilen Schwulen der einen neuen Lover in die Warenhaustoilette abgeschleppt hatte, er wurde dann von einem geschockten anderen Benutzer der Toilette beim Warenhausbesitzer angezeigt....stand sogar in der grössten Schweizer Boulevardzeitung. Mein Gott, wer notgeil ist soll es sich gefälligst selbst besorgen, damit es keinen Samenstau gibt welcher ins Hirn raufsteigt und dort verstopft....puh
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#2 KonstantinEhemaliges Profil
  • 26.07.2007, 08:34h
  • Zitat Hampi: "blablablablablabla blubb blubb blubb blablablablablabla blubb blubb blubb blablablablablabla blubb blubb blubb blablablablablabla blubb blubb blubb blablablablablabla blubb blubb blubb blablablablablabla blubb blubb blubb"
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#3 MarkAnonym
  • 26.07.2007, 11:07h
  • Sehr richtig Konstantin, du schreibst nur Blablabla.
    Zunächst ist es einfach eine Tatsache, dass (eine bestimmte Gruppe) Schwuler gern Sex auf Klos hat, anstatt sie zum pinkeln zu benutzen. So whats the Point?
    Es kommt natürlich immer auf den Kontext an, in dem ein Bürgermeister diesen Umstand beklagt. So ganz wirde der Aufschrei der Aktivisten aus dem Queer-Artikel nicht klar. Die Zeiten in denen sich Schwule auf Klapen treffen "mussten" weil Homosexualität strafrechtlich ganz anders dastand als im 21. Jhd und somit öffentliche Treffpunkte wie Parks oder Toiletten notgedrungen entsanden, sind auch in Amerika längst vorbei. Die Romantisierung, die beim Klappensex heute auch eine große Rolle spielt, scheint mir hier wohl auch zum Tragen zu kommen. Für mich gäbs jetzt wichtigere Orte, die mit "Überwachungskameras zur Beweissicherung" ausgesattet werden sollten. Beim Scheißen auch noch gefilmt zu werden, könnte womöglich die Scatfreunde ziemlich heiß machen. Vielleicht fangen wir mal bei den Konzernvorständen oder dem Bundeskanzleramt an.
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#4 bastianAnonym
  • 26.07.2007, 11:56h
  • @Hampi

    Glückwunsch, du triffst mit deinem Statement die Sache auf den Punkt!

    @Konstantin

    Der besste Beweis dafür, daß Schwule immer nur fordern und sich niemals eingestehen können und werden, daß es so einiges gibt, was man für mehr Toleranz ändern könnte!!
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#5 RabaukeAnonym
  • 26.07.2007, 13:52h
  • Nun macht mal diesen Naugle nicht zur "Klofrau der Nation"! Sicherlich und somit eines steht doch im Vordergrund zur Debatte: Es ist nicht die Frage, was man sagt sondern wie man es sagt! Ich gebe dem dortigen Bürgermeister zu 40% absolut Recht! Recht, wenn es um die Beschädigung ( Löcher in Klokabienenwände), Beschmierungen ("hallo bin geil...tel....), zurück gebliebene
    Kondome und anderer Müll geht. Soll nicht heißen, daß ALLE Homos= Topfsauen sind!!!! Gegenfrage jedoch an Herr Naugle: Wo sind denn Treffmöglichkeiten, wie private Saunaclubs, Bars oder Discotheken noch erlaubt, in Ihrer so "wunderschönen" Stadt?????? Im Gegenteil. Die letzten Jahre werden mehr und mehr schwule/lesbische Veranstaltungsorte geschlossen. Bevor dieser Bürgermeister also weiter herum gräht, mein Tipp an ihn: Vor der Kehlkopf kommt immer zuerst der Kopf, Herr "Nörgel".
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#6 HampiAnonym
  • 26.07.2007, 16:10h
  • ein Vorschlag zur Güte: Wenn es nach wie vor Schwule gibt, die Klappensex mögen, warum fordern die nicht die Einrichtung von öffentlich genau dafür eingerichteten Schwulen-Klo's? Da kann dann jeder, dem es Spass macht....und die städtische Klofrau putzt nachher auch regelmässig die "Sauerei" weg...Vergleichsbeispiel: In jedem grösseren Autoparkhaus in der Schweiz stehen beim Ausgang gross angeschrieben "FRAUENPARKPLAETZE", die ich als schwuler Mann nicht benutzen darf! Diskriminierung? Sind schwule Männer nicht genau gleich wie Frauen einem erhöhten Überfallrisiko ausgesetzt? Also fordere ich nun doch auch "Schwulenparkplätze". Klar, der Vergleich hinkt, da eine Frau als solche sofort erkennbar ist, aber ein Mann ist ein Mann und nicht als Schwuler sofort erkennbar, ausser ich trage gerade mal nix anderes am Körper als meinen genieteten Lederslip oder meine viel zu kurze Shorts wenn ich aus dem Auto aussteige....??
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#7 PeterAnonym
  • 26.07.2007, 16:33h
  • Was wollen wir eigentlich: zu Zeiten der Verfolgung war es uns nur möglich, heimlich Sex in Klappen oder Parks zu haben.....niemand wäre damals auf die Idee gekommen, für das recht auf Sex in Klappen zu kämpfen. Nun haben wir es geschafft und müssen nicht mehr heimlich Sex haben...wir können ganz offen sogar übers Internet bequem Sexabenteuer suchen. Wieso soll also Klappensex schützenswert sein, wenn wir damit nur weiterhin symbolisieren, daß wir es nur heimlich tun können. Daß es eine Speilart der Schwulen geworden ist, heißt aber noch lange nicht, daß wir es auch öffentlich einfrodern können. Es war immer heimlich...genau das hat für viele auch heute noch den reiz ausgemacht.....und so sollte es auch bleiben....
    Und ich muss es leider sagen: auf bestimmten Klappen möchte ich nicht meine Notdurft verrichten....beim Kacken will ich meine Ruhe haben vor neugierigen Augen aus der Nebenkabine.
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#8 HampiAnonym
  • 26.07.2007, 20:13h
  • @Peter: Was mich interessieren würde: Wie lange gibt es eigentlich Klappensex und schwulen Sex in Parks schon? Gab es vor fünfzig Jahren Beides auch schon? Ich sammle alte Zeitschriften aus dieser Zeit und nirgends, aber auch gar nirgends, wird darüber berichtet aus den Jahren um 1960. Hat man das damals einfach noch nicht gemacht, oder wurde es totgeschwiegen? Erst so etwa ab dem Jahr 1968 gibt es Berichte über schwulen Sex in Parks und auf Klos.
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#9 smalltownboyAnonym
  • 26.07.2007, 22:42h
  • Na wie lange gibt es das wohl schon, heimliche Sextreffs an abgelegenen Orten?
    Kleine Insidertipps, durch dezente Mundprobagenda unter Schwulen weitergegeben.
    Stille, heimliche Treffpunkte, kurze, hastige Nummer, immer auf der Hute, jeder sich stets bewusst, mit einem Fuß im Knast, wenn nicht gar im Sag zu stehen.
    Wie bitte schön, soll es denn sonst gelaufen sein? Von Schwulen Saunen, Gaybars oder Comingoutgruppen jedenfalls hab ich bis zum 19. Jahrhundert nichts gehört.

    Es sei denn, man fand Zugang zu gewissen Machtpositionen, abseits von Frauen, wenig kontrolliert. Mutter Kirche sei Dank....
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#10 KonstantinEhemaliges Profil
  • 27.07.2007, 07:13h
  • @ Hampi: Du hast vergessen, eine ganz wichtige und entscheidende Sache zu erwähnen: Was sagt eigentlich deine alte, homophobe Mutter dazu? Das teilst du uns doch sonst auch immer mit. Und in diesem Fall würde mich das tatsächlich mal interessieren? Kannst du sie nicht mal eben fragen, bitte?
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