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Trenton (queer.de) - UPS hat nach Protesten von Homo-Gruppen eingelenkt und stellt seine schwul-lesbischen Angestellten im US-Bundesstaat New Jersey mit heterosexuellen gleich. Der Paketzusteller hatte sich zuvor geweigert, einigen seiner homosexuellen Mitarbeiter Versicherungsleistungen für deren Partner zukommen zu lassen, die heterosexuelle Ehe-Partner automatisch erhalten (queer.de berichtete).

Daraufhin hatte sich sogar Gouverneur Jon S. Corzine in den Konflikt eingeschaltet und UPS in einem Brief aufgefordert, den Gleichbehandlungsgrundsatz einzuhalten. "Wir haben verstanden, dass der Staat New Jersey Eingetragene Partnerschaften als gleichwertig zur Ehe ansieht", sagte jetzt UPS-Personalschef Allan Hill. "Angesichts dessen ändern wir gerne unsere Betriebspolitik". Lokale Homo-Gruppen erklärten daraufhin, dass die Einführung einer gleichwertigen Eingetragenen Partnerschaft offenbar zur Verwirrung führe und nur die Öffnung der Ehe wirkliche Gleichberechtigung bedeute.

Der Paketzusteller gab zudem bekannt, dass in Kürze landesweit Homo-Partner mit Heterosexuellen gleichgestellt werden würden – auch in den Staaten, in denen es derzeit noch keine Homo-Ehe gibt. (dk)



#1 MarkusAnonym
  • 01.08.2007, 09:03h
  • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen... Einerseits freut man sich ja über jeden kleinen Schritt in jedem kleinen Lebensbereich für jede kleine Gruppe Betroffener - andererseits macht es mich jedesmal wieder wütend, mit welcher Selbstverständlichkeit überall immer erst einmal versucht wird, uns von allgemeinen Rechten auszuschließen!
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