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Linz (queer.de) - Die katholische Publizistin Gabriele Kuby beschuldigt die Regierung, Kinder mit Informationen über schwul-lesbische Lebensweisen zu sexualisieren. "Ab zehn Jahren setzen in den Schulen die Werbe- und Schulungsmaßnahmen zur Homosexualität (genauer: lesbisch, schwul, bi und trans) ein, noch nicht überall so krass wie in Berlin, Hamburg und München, aber mit einheitlicher Tendenz”, erklärte sie in einem Beitrag auf kath.net, der zuvor bereits in der "Jungen Freiheit” erschienen war.

"Mit ideologischen Phrasen von Freiheit und Toleranz” würden jene diskriminiert werden, die Werte bewahren wollten. Sie beschuldigt das CDU-geführte Familienministerium, mit "Gender Mainstreaming” die "Geschlechtsdifferenzierung von Mann und Frau und die Heterosexualität als Norm” aufheben zu wollen. Familienministerin Ursula von der Leyen erfülle damit eine "feministische Agenda”, so die Autorin. Sie warnt insbesondere vor einer "Verstaatlichung der Erziehung”.

Kuby hat gerade ihr Buch "Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen” veröffentlicht. Ein großes Medienecho rief vor allem ihre 2003 erschienene Abhandlung "Harry Potter – gut oder Böse” hervor, in dem sie das Märchen vom Zauberlehrling als "globales Langzeitprojekt zur Veränderung der Kultur” bezeichnet, durch das der Glaube vernichtet werden soll. Das Werk wurde vom damaligen Kardinal Joseph Ratzinger als "lehrreiches Buch” gelobt. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

24 Kommentare

#1 TomAnonym
  • 01.08.2007, 12:44h
  • ...

    jedem steht ja das Recht auf freie Meinungsäußerung zu.

    Als Katholik wollte ich bzgl. Frau Kuby aber noch bemerken, dass wir es bei ihr mit wohl mit dem wohlbekannten Phänomen des "Konvertiteneifers" zu tun haben. Dieses Phänomen tritt besonders bei jenen Menschen auf, die nach einer zweifelhaften Vergangenheit (Frau Kuby war jahrelang kirchenfremd, bezeichnet sich selbst als "Mitläuferin" der 68er-Generation und gehörte sogar der Esoterikszene an, zudem ist sie geschieden...) in die (kath.) Kirche gefunden haben, wo ihr die Vergebung Jesu im Sakrament einen neuen Anfang möglich machte.

    Anstatt nun aber selbst die Barmherzigkeit zu predigen und zu leben, die ihr in der Gemeinschaft der Kirche durch unseren verzeihenden Gott gewährt worden ist, versucht Frau Kuby -ähnlich wie viele Konvertiten- ihre neue und vermeintliche Rechtgläubigkeit dadurch zu erweisen, dass sie auf sehr unbarmherzige Weise über jene richtet, die in ihren Augen Sünder sind. "An den Früchten werdet ihr sie (die wahren Christen) erkennen", sagt Jesus. Und im Falle der bekehrten Sünderin Maria Magdalena, bemerkt unser Herr: "Wem viel vergeben wird, der zeigt auch viel Liebe." Sind die Positionen von Frau Kuby und die Art und Weise, wie sie diese vertritt, wirklich von dieser Liebe, Menschenfreundlichkeit und Barmherzigkeit unseres Herrn geprägt?
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#2 stefanoAnonym
#3 SvenAnonym
  • 01.08.2007, 12:52h
  • Verstaatlichung der Erziehung hat sehr große Vorteile:
    1. Die Kinder erhalten die gleichen Chancen
    1.1 Keine unüberwindbaren Vorteile durch gebildete Eltern
    1.2 Keine unüberwindbaren Vorteile durch reiche Eltern
    1.3 Endlich Klassen/Schichten-Gleichheit
    2. Die Kinder sehen viele andere Menschen und wachsen in Inseln auf (beugt der Vereinsamung vor)
    3. Der Sektierei wird Einhalt geboten
    4. Kindesmissbrauch findet meistens in den Familien statt, sind die Kinder öfters draußen und haben außerhalb ihrer Familie Bezugpersonen, können sie besser entkommen.

    Möglicher Nachteil:
    Der Staat kann seine Propaganda durchsetzen.
    Doch wir haben zum Glück eine Demokratie, das heißt: Wir sind der Staat!
    (Alle Bürger/Wahlberechtigten)
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#4 DerBastiAnonym
  • 01.08.2007, 12:56h
  • "Mit ideologischen Phrasen von Freiheit und Toleranz würden jene diskriminiert werden, die Werte bewahren wollten"
    Kann mir mal jemand erklaeren, wieso die diskriminiert werden? Niemandem wird verboten heterosexuell zu leben. Und viele Schwule und Lesben stehen vielleicht fester hinter den von ihr genannten 'Werten' als der durchschnittliche Hetero. Fuer die kath. Kirche sind 'Freiheit und Toleranz' anscheinend immer noch 'ideologischen Phrasen'. Willkommen im Mittelalter - aber da waeren Frauen wie die Kuby wenigstens noch als Hexen verbrannt worden!
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#5 cole12Anonym
  • 01.08.2007, 13:22h
  • Wie bereits angemerkt wurde, hat jeder Mensch das Recht sich frei zu äußern. Aber ich glaube hier hakt es bei der Dame schon. Wer mal was von ihr gelesen hat wird sofort bemerken, dass sie bei Papst Benedikt in die Lehre gegangen zu sein scheint. Ihre Pseudo-Lebensweisheiten und Anleitungen zur Erziehung wurzeln in völlig falschen Annahmen und so katholisch, kirchennah, dass es schon weh tut.

    Vielleicht sollte sich die Dame mal aus dem Hintern von Papst Benedikt raus ziehen, um der Realität ins Auge zu sehen. Die Sexualfeindlichkeit der Katholischen Kirche ist nicht mehr die Norm, nach der moderne Menschen leben. Man sollte Kindern Akzeptanz und Toleranz beibringen und nicht wie man katholisch-moralisch korrekt die hasst, die so leben, wie sie leben müssen und wollen. So entstehen Konflikte, die Jahrhunderte lang für Not und Elend gesorgt haben und noch sorgen. Aber vielleicht läuft diese Dame vom strahlend weissen Gewand des Papstes geblendet durch die Gegend, wie leider noch so mancher.
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#6 DavidAnonym
  • 01.08.2007, 14:00h
  • Und ich beschuldige Frau Kuby hiermit homosexuellen Kindern und Jugendlichen im Namen der Religion die Existenz von schwul/lesbischen Lebensweisen vorzuenthalten, bzw. vorenthalten zu wollen, und somit schuld an der schwierigen Situation junger homosexuelle Menschen mitzutragen.
    Wo wird denn bitteschön durch die Aufklärung heterosexuellen Jugendlichen das Recht oder die Möglichkeit zur Selbstfindung abgesprochen? Nirgends.
    Also Frau Kuby, packen sie sich mal an die eigene Nase und sagen sie bitteschön mal, wie und was sie zum Wohl von homosexuellen Jugendlichen beitragen! Auch da geht es um das hochgelobte Kindeswohl! Verlogene Kuh!
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#7 PoldiAnonym
  • 01.08.2007, 14:09h
  • ich fühle mich diskriminiert durch katholisch religiöse phrasen, die mir sexuelle verwirrung und abnormalität unterstellen und die mir sünde vorwerfen und strafe androhen.
    kuby-frauen, die der hieratisch-klerikalen kommode als fussbodensockel dienen, sollten besser altartücher bügeln, kirchentreppen fegen, hostien backen usw. als sich um die geschlechterdifferenzierung zu kümmern. die kirche hat jahrhunderte das monopol der bildung, mit eigennütziger energie, verwaltet und die menschheit damit unterjocht.
    werteneutrale bildung ist ein allgemeingut und gehört zu den staatlichen pflichten.
    wilhelm v. humboldt:
    die ganzheitliche Bildung des Menschen ist höchster Zweck. Voraussetzung dieser Bildung ist die Freiheit des Einzelnen, der der Staat zu dienen habe.
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#8 splattergayAnonym
  • 01.08.2007, 15:11h
  • Frau Kuby sollte sich mit Gloria von Thurn u. Taxis zusammentun. Für alle Hardcore-Horrorfans(wie mich) das ideale Gespann. Mit Päpstin Benedikta im Gepäck würden Freddy Krüger, Jason u. Hannibal Lecter bei weitem übertroffen.
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#9 tuxAnonym
  • 01.08.2007, 15:22h
  • Also, warum soll das mit der Kindererziehung dem Staat nicht gelingen? In anderen Europäischen Staaten ist das ganz normaler Alltag & die kinder sind keineswegs Intoleranter, ungebildeter oder sonst irgendwie schlechter. Ganz im Gegenteil.

    Ausserdem ist dieser Katholische Fundamentalismus sehr gefährlich.
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#10 tuxAnonym
  • 01.08.2007, 16:08h
  • @Sven: Du hast Prinizipiell Recht, nur die Sektierung wird damit nicht unterbunden, eher die Selektion. hm, Freudscher Versprecher...

    Leider ist das nicht der Wille der Religiös-Fundamental geprägten Regierung in diesem Land. Diese will Selektieren und aussondern. Das sehe ich bei uns in St.Pauli regelmässig.

    Und, so leid es mir tut, bei meiner Firma haben sich drei jugendliche beworben. Ich habe den Hauptschüler, der aus dem Irak stammt, genommen. Der kann wenigstens rechnen, im Gegensatz zu den zwei Realschülern.

    Ansonsten ist das ein typisches Beispiel dafür, das die Katholen kein Stück besser sind als andere. Und das sie es genauso drauf haben wie die angeblich so "bösen" Moslems.
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