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Tiflis (queer.de) - Die Organisatoren eines vom Europarat mitorganisierten Jugend-Demonstration für Toleranz mussten die in Tiflis geplante Veranstaltung absagen, nachdem Medien verbreitet hatten, es handele sich dabei um einen CSD. Die Zeitung "Alia” hatte berichtet: "Päderasten bereiten sich auf eine Parade in Tiflis vor”, schreibt das englischsprachige georgische Blatt "The Messenger”. Daraufhin wurden Mitarbeiter der Veranstalter, der Menschenrechtsorganisation Century 21, mit dem Leben bedroht.

Die Demonstration sollte im Rahmen der Europarat-Kampagne "Alle anders – alle gleich” stattfinden, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz richtet. "Diese Demonstration sollte Jugendlichen den interkulturellen und interreligiösen Dialog näherbringen”, erklärte Century-21-Chef Paata Gachechiladze. "Die Kinder hätten mit Liedern, Bildern und Kreativität ihre gegenseitige Achtung zeigen können.” Gachechiladze nannte den "Alia”-Bericht "frei erfunden”.

Nach dem Artikel soll eine Homo-Gruppe namens "Inklusiv” an dem "CSD” beteiligt gewesen sein. Das Büro der Gruppe befindet sich im selben Haus wie Century 21. Die Gruppe äußerte sich nicht zu der Kontroverse, da das zur Zeit zu gefährlich sei und die Stimmung nur anheizen würde.

Kirche will Verbot von Homosexualität

Nach der Veröffentlichung des "Alia"-Artikel gab die georgisch-orthodoxe Kirche eine Pressemitteilung heraus, in der sie homosexuelle Bestrebungen im Land kritisierte: "Eine Nation, die falsche sexuelle Orientierung und Lebensstile nicht verbietet, wird grundsätzlich von Gott verdammt.” Ein Kirchensprecher nannte die geplante Veranstaltung eine "Zurschaustellung von Sodom und Gomorrah”. (dk)



16 Kommentare

#1 DavidAnonym
  • 01.08.2007, 14:58h
  • Die Kirche sollte sich mal gaaaanz brav zurückhalten, und sich mal erinnern, wie ihre Situation zu Zeiten der Sowjetunion war, wo Religion quasi auch verboten war. Es gibt die Religionsfreiheit, dazu gehört auch, vor religiösen Vorstellungen anderen Menschen geschützt zu sein!
    Wer anderen Menschen die Freiheit abspricht, der sollte sich überlegen, ob seine Freiheiten auch so selbstverständlich sind!
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#2 FredAnonym
  • 01.08.2007, 15:04h
  • die georgisch-orthodoxe Kirche sollte man eher verbieten.
    was für pfeiffen widerlich!
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#3 tuxAnonym
  • 01.08.2007, 16:02h
  • "...Sie wurden mit derm Leben bedroht...." Ach ehrlich? Wow.

    Ich finds eher lustig, das Georgien nun nicht gerade ein muslimischer Staat ist. Ist doch komisch, angeblich gibt es doch sowas nur bei den "bösen" Moslems...
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#4 FredAnonym
  • 01.08.2007, 16:26h
  • zu 3: mit dem unterschied,dass sie nicht ins gefängnis kommen, gesteinigt werden,gehangen werden, ehrenmord zu befürchten haben.
    und wo nicht 95% der bevölkerung diese verachtet.
    schon ein kleiner unterschied, wenn auch nur marginal LOL
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#5 seb1983
  • 01.08.2007, 16:38h
  • @tux

    Naja, dass sowas in einigen, ich möchte mal sagen eher weniger zivilisierten, christlichen Ländern passiert macht es ja nicht besser dass es in fast allen muslimischen Ländern so ist oder??

    Gibt es in der Türkei oder dem Iran eigentlich CSDs??
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#6 hwAnonym
  • 01.08.2007, 16:41h
  • @ tux

    ja und die guten haben es schwer.
    es gehört zu den 22 staaten in denen das internet zensiert wird.
    osze:
    Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass die Beschränkungen der Meinungsfreiheit im Internet eine „bittere Erinnerung an die Leichtigkeit“ seien, „mit der einige politische Regimes Stimmen zu unterdrücken versuchen, die der Macht nicht passen oder vor denen sie einfach Angst hat...."

    und die kinder gottes müssen stärke zeigen:
    "Eine Nation, die falsche sexuelle Orientierung und Lebensstile nicht verbietet, wird grundsätzlich von Gott verdammt.”
    Georgien entsendet Verstärkung in Irak

    russland.ru/rupol0010/morenews.php?iditem=17067

    "Es ist offensichtlich, dass Saakaschwili die Absicht hat, gegen jemanden Krieg zu führen", behauptet der wissenschaftliche Mitarbeiter des Zentrums für die Analyse von Strategien und Technologien. "Es bleibt nur übrig, zu erraten, gegen wen."

    www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Georgien/usa2.html
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#7 hwAnonym
#8 wolfAnonym
  • 01.08.2007, 18:04h
  • ist doch schön, dass die kirchen vom zusammenbruch der su profitieren konnten. da freuf
    t man sich doch immer wieder.
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#9 StarletAnonym
  • 01.08.2007, 19:09h
  • Die "sexuelle Orientierung" eines Menschen sagt nichts über dessen "Lebensstil" aus. Das wird gerne vergessen - ganz besonders in manchen (nicht allen) Kirchen! Von daher ist eine entsprechende "Aufklärung" besonders nötig.
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#10 FalkeAnonym
  • 02.08.2007, 02:26h
  • Ihr werdet immer eine Minderheit repräsentieren!
    Queer, ja so seit ihr, Queer! oder sollte man sagen schief?! auch das vielleicht. auf jeden fall habt ihr alle ein problem mit eurer Identität, aber das ist bekannt.
    Die Georgisch- Orthodoxe Kirche konnte weder von den Türk-Völkern, noch von den soviets verboten oder gar zertört werden. Einige reden hier von verbieten!
    Ich würde es euch nicht empfehlen so respektllos über eine Kirche zu sprechen die seit dem 4.jhd existiert! Außerdem, wenn es um Toleranz geht, die hauptstadt in georgien Tbilisi, ist die einzige Stadt in Europa, in welcher auf ängsten Raum, Seite an Seite eine Mosche, Synagoge,eine Apostolische Kirche und die Orthodoxe Kirche friedlich nebeneinander stehen! Das tolerieren wir. Aber denkt bitte nicht daran EUCH mit diesen religiösen Institutionen gleich zu stellen, denn ihr fickt euch gegenseitig in den Arsch, was der Natur wirklich nicht entspricht.
    lg, eurer freund und zeitgenosse,
    Falke
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