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Boise (queer.de) - Eine im US-Bundesstaat Idaho inhaftierte Transsexuelle, die sich selbst mit einem Einwegrasierer kastriert hatte, hat vor Gericht ihr Recht auf eine Hormontherapie erstritten. Die 27-jährige Jenniffer Spencer (geboren als Randall Gammett) hatte gegen den Staat geklagt, weil die Behörden wegen der Therapie-Verweigerung gegen das Folterverbot verstoßen würden. Der Gefängnisarzt hatte Spencer zuvor nur eine Behandlung mit dem männlichen Sexualhormon Testosteron angeboten.

Der Anwalt für den Staat hatte vor Gericht ausgesagt, es sei nicht sicher, dass Spencer an einer Geschlechtsidentitätsstörung leide. Es sei daher unethisch gewesen, Spencer Medikamente zu geben, die nicht nötig seien und mehr Schaden anrichten könnten. Der Richter sah das anders: "Es gibt keine Beweise dafür, dass weibliche Hormone negative Auswirkungen auf Männer haben, die kein Testosteron mehr produzieren."

Spencer wurde 2000 wegen Autodiebstahls verurteilt. Seit 2003 hat sie 75 Mal schriftlich um eine Hormontherapie gebeten. 2004 hat sie dann versucht, sich in ihrer Zelle aufzuhängen, was scheiterte. Daraufhin hat sie zwei Monate später den Versuch unternommen, sich selbst zu kastrieren, wurde aber von einem Gefängniswärter gestoppt. Zehn Tage später war sie dann erfolgreich. (dk)



#1 HampiAnonym
  • 08.08.2007, 16:28h
  • das ist ja wirklich eine Horrormeldung. Interessant finde ich den vom Anwalt verwendeten Ausdruck der "Geschlechtsidentitätsstörung". Heisst dass, das Transen eigentlich psychisch krank sind? Der Ausdruck "Störung" weist wohl darauf hin. Ich selber empfinde meine schwulen Phantasien ja auch als eine Art "Störung", da ich es nicht begreifen kann, dass sich bei mir nichts regt wenn ich hübsche Frauen anschaue und ich mir auch nicht vorstellen kann, zusammen mit einer Frau ein Kind zu zeugen. Da denke ich noch heute, da stimmt doch was bei mir nicht? Vor allem auch, weil mich zwar Kerle sexuell erregen, mich aber auch der Gedanke an unsaubere Schwänze in meinem Maul oder in meinem Hintern abtörnt,nein eigentlich sogar ekelt. Alle Psychiater die ich deswegen aufgesucht hatte waren immer ratlos und haben mich nur mit Medikamenten abgefüllt, ich hatte das Problem schon als Kind dass ich nicht aus einem Glas trinken wollte das meine Mutter oder mein Vater oder mein Bruder schon benutzt hatte. Offenbar bin ich halt wirklich "krank", naja, es gibt schlimmere Krankheiten, Krebs, HIV und so weiter,wenigstens wollte ich nie eine Frau werden, da blieb mir ja auch wie in dem Artikel oben so einiges erspart...
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