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Berlin (queer.de) - Die Zeitschrift "Bravo" hat für ein Konzert gegen Jugendgewalt am 25. August unter dem Motto "Schau nicht weg" mit Bushido einen Rapper engagiert, der wegen seinen homophoben und frauenfeindlichen Texten umstritten ist.

Kritik kommt von den Berliner Grünen: "Selbst wenn sich Bushido gegen Gewalt an Schulen ausspricht, verbreitet er in seinen Texten doch die Botschaft, spätestens nach Schulschluss ist der Ring frei fürs ‚Schwulenklatschen’. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht", erklärte Thomas Birk, lesben- und schwulenpolitischer Sprecher der Grünen im Berliner Abgordnetenhaus. "Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass es schwule Schüler gibt, die laut einer aktuellen Umfrage des Antigewaltprojektes Maneo hochgefährdet sind, Opfer homophober Gewalt zu werden". Die "Bravo"-Redaktion habe auf den mündlichen Protest Birks "wenig Problembewusstsein" gezeigt.

In seinen Liedern erklärt Bushido unter anderem: "Berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen jede Schwuchtel" ("Berlin"). Die Textzeile "Ihr Tunten werdet vergast" wurde auf öffentlichen Druck hin von seinem damaligen Label "Universal" nicht veröffentlicht (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 hwAnonym
  • 02.08.2007, 16:56h
  • der staat hat das gewaltmonopol.
    er entscheidet alleine, wann und wie gewalt, von der ökonomischen bis hin zum beenden eines lebens,
    angewandt wird.
    die hege und pflege der gewaltkultur in der gesellschaft ist eine seiner ureigensten aufgaben.da wachsen lassen, dort zurückschneiden, da dulden und dort bekämpfen.
    diese gewalt dient zur absicherung der
    herrschenden eigentums- und produktionsverhältnisse eines staates.
    was für die kaste der politiker die bertelsmann-stiftung, ist für die kaste der jugendpräger die bravo.
    wenn es rentierlich erscheint, kann man in diesem falle über die befindlichkeit einer schwächeren minderheit hinwegsehen,
    ähnlich dem hinwegsehen über das völkerrecht, bei der anwendung von gewalt gegenüber schwächeren im aussenbereich
    des grundgesetzes(bertelsmann-studien)
    da beide ansätze privatrechtlich (bertelsmann/bravo)vorgetragen werden,
    belästigt der protest zu diesen events die staatskasse nicht.
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#2 ThomasAnonym
  • 02.08.2007, 16:58h
  • Ich versteh nicht warum solche Leute nicht wegen Volksverhetzung angezeigt werden.

    Wie kann es sein daß wenn einer den Arm zum Hitlergruß erhebt, er sofort angezeigt werden kann und dieser Bushido und diese anderen Möchtegernkünstler können sich auf "künstlerische Freiheit" berufen???
    Echt - das widert mich derart an!!!
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#3 tuxAnonym
  • 02.08.2007, 18:58h
  • @Thomas: Sie Dir den Artikel von queer.de über das "tunten vergasen" - Problem an.
    Damals hatte ich via Internet gegen ihn Strafanzeige u.a. wegen volksverhetzung erstattet.

    Das Verfahrewn wurde eingestellt, da es ja "nurt um eine verschwindend geringe Menge von menschen" ginge.

    P.S.: Gegen "G-Hot" habe icxh auch Strafanzeige erstattet, mal sehen, was mir die berliner StaA dann antwortet.
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#4 tuxAnonym
#5 transformatAnonym
  • 04.08.2007, 15:43h
  • So so, "Freunde,Nachbarn, Landsleute",
    Bushido tut für seinen Image(wechsel?) wohl alles,
    hauptsache: Im Gespräch bleiben, im Focus, im Auge des Sturms der Kritik. Das fördert auch den Absatz, auch den von Schlagstöcken, Amphetaminen und Fanartikeln aller Art.
    Es sei an den klugen Satz eines der wenigen kultivierten Leute erinnert - auch wenn er ursprünglich nicht von ihm stammen sollte, von Götz Alsmann:
    "Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck".
    So ist es. Meistens.
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#6 muggyAnonym
  • 05.08.2007, 03:42h
  • meine güte ihr regt euch alle so auf ich versthe euch nicht jetzt erlich soo schlimm ist die ganze sache ja auch nicht er macht halt nur musik und außerdem gefallen den einen "gruppen" die textstelle nicht und den anderen andere nicht... ich glaube bei euch dürfte man noch nicht mal scheiß schwuchtel sagen und das sag ich sogar obwohl ich selbst schwul bin aber naja muss jeder für sich wissen... wobei das mit dem vergasen ist schon n bisschen häftiger aber jawohl immer nich erträglich da kenne ich aber viel schlimmere sachen auf der welt gegen schwule die wirklich geschehen und nicht nur in einem lied gesungen werden
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#7 gruene.deAnonym
  • 07.08.2007, 14:11h
  • Von diesen Typen darf man sich nicht missbrauchen lassen. Ihnen darf man kein Forum schaffen. „Bravo“ sollte sich das Motto seiner eigenen Aktion zu Herzen nehmen. Schau nicht weg. Den Damen und Herren von „Bravo“ kann ich nur raten, niemandem eine Bühne zu bieten, der gegen Frauen, Schwule oder andere Gruppen in der Gesellschaft hetzt. Nur wenn die Zivilgesellschaft Hetze entgegentritt, wenn die Staatsanwaltschaften Aufrufe zu Gewalt verfolgen und durch Indizierung das Geldverdienen mit dieser Hasskultur unterbunden wird, können wir auch wirkungsvoll gegen die alltägliche Gewalt vorgehen.

    Bei Frauenverachtung, Aufrufen zu Gewalt und Hetze gegen Minderheiten hört der Spaß auf!

    www.tagesspiegel.de/meinung/Kommentare-Bushido;art141,235271
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