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Washington (queer.de) - Der Sender ABC hat in seiner Hauptsendezeit die meisten positiven schwul-lesbischen Inhalte von den fünf amerikanischen Networks. Das ist das Ergebnis einer jährlichen Studie der Homo-Gruppe Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD).

15 Prozent der Sendezeit werde bei ABC "gay/lesbian/trans-inclusive" genutzt, so die Untersuchung. Zu den Erfolgen gehörten unter anderem "Ugly Betty" (die südamerikanische Telenovela wurde in Deutschland unter dem Titel "Verliebt in Berlin" adaptiert), in der auch die einzige transsexuelle Figur regelmäßig vorkommt. Außerdem würden Serien wie "Brothers & Sisters" und "Desperate Housewives" schwul-lesbische Charaktere darstellen.

An zweiter Stelle kommt der neue Sender The CW (12 Prozent), der vor allem in "America’s Next Top Model" schwule Darsteller zeigt. Danach folgt CBS mit 9 Prozent ("CSI", "Big Brother"), NBC mit 7 Prozent ("The Office", "Emergency Room") und FOX mit 6 Prozent ("Die Simpsons", "Family Guy").

FOX ist Letzter

Der Sender FOX, der in den 90ern mit "Melrose Place" und "Ally McBeal" unter Schwulen populäre Sendungen produzierte, habe in der Serie "Dr. House" (läuft hier bei RTL) auch für Schwule, Lesben und Transsexuelle "beleidigenden Inhalt" gezeigt. Dafür war der Anteil von Homos aus ethnischen Minderheiten besonders groß, während bei den anderen Networks meist nur weiße Schwule gezeigt wurden.

Beim schwul-lesbischen Anteil bei Nachrichtenmagazinen liegt ebenfalls ABC mit 9 Prozent an der Spitze, gefolgt von CBS (8 Prozent) und NBC (5 Prozent). FOX und The CW zeigen keine derartigen Formate in der Hauptsendezeit.

Im Kabelfernsehen liegt der schwul-lesbische Anteil dank Serien wie "Queer as Folk" und "The L Word" noch höher als bei den Vollprogrammen. Außerdem gibt es mit Logo einen rund um die Uhr sendenden Homo-Kanal.

GLAAD: Schwule Inhalte steigern Akzeptanz in der Bevölkerung

GLAAD argumentiert, dass ein hoher Anteil schwul-lesbischer Geschichten im Fernsehen die Akzeptanz für Schwule und Lesben in der Bevölkerung steigere. Die Gruppe lobte insbesondere die inzwischen eingestellte Comedy-Serie "Will and Grace", das als erste Primetime-Sendung einen Schwulen als Hauptfigur zeigte und acht Jahre lang stabile Quoten lieferte. (dk)



GLAAD Awards: Sieg für "Milk" und "Desperate Housewives"

Am Wochenende sind zum 20. Mal die GLAAD Media Awards verliehen worden, mit denen die Homogruppe Gay & Lesbian Alliance Against Defamation Fernseh- und Kinoproduktionen ehrt, die für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben einen Beitrag leisten.
Star aus "Queer as Folk" bei den Housewives

Gale Harold wird offenbar ein Hetero-Lover in der Wisteria Lane.
#1 AmiInBerlinProfil
  • 07.08.2007, 18:42hBerlin
  • Nice figures quoted in the article, but the graphic tells the real situation in the US. Note that the numbers in network television dropped drastically in 2000 -- Bush's election year -- and have stayed lower than their previous level. With the damage that Bush has done to the courts and US society in general, that trend will not reverse itself for years to come.
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#2 HahaAnonym
  • 09.08.2007, 01:12h
  • @Bill
    du bist doch Deutscher! Selten so viele grammatikalische
    Unregelmäßigkeiten in einem so kurzen Zitat entdeckt.
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