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Berlin (queer.de) - Das Antigewaltprojekt Maneo hat für Freitag (10. August) um 13 Uhr zu einem Kiss-In vor dem Rathaus in Reinickendorf aufgerufen. Damit soll gegen "die offene Intoleranz und Homophobie der
Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura" demonstriert werden. Die CDU-Politikerin hatte die Anliegen von Lesben und Schwulen mit denen der NPD verglichen (queer.de berichtete).

"Solidarität gegenüber Homosexuellen, und damit nicht zuletzt gegenüber denen in ihrem Bezirk, scheint für sie ein Fremdwort zu sein. Ihr Vergleich mit der NPD aber schlägt dem Fass den Boden aus", so Maneo-Projektleiter Bastian Finke.

Reinickendorf ist auf Geheiß Wanjuras der einzige Berliner Bezirk, der während des CSDs die Regenbogenfahne am Rathaus nicht hissen darf. Symbolisch will Maneo im Anschluss an die Kiss-In-Aktion dem Bezirk eine Regenbogenflagge überreichen. (pm/dk)

Maneo Kiss-In, Freitag, 10.08., 13:00 Uhr an den Fahnenmasten vor dem Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215-239



11 Kommentare

#1 TimAnonym
  • 07.08.2007, 18:26h
  • Die CDU ist und bleibt halt unwählbar.

    Die reden zwar viel von Fortschritt und dass auch sie sich modernisieren müssen, aber wenn es drauf ankommt, sind sie stets so mittelalterlich wie eh und je.

    Da zählen auch nicht die Positionen in anderen Politikfeldern: wer Menschen aufgrund ihrer Liebe diskriminiert und uns Gleichstellung verwehrt, der ist unwählbar. Da stellt sich die Frage nach anderen Positionen gar nicht erst. Wer mich weiter diskriminieren möchte, nur weil ich liebe, wird nie meine Stimme bekommen...!!
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#2 MarioAnonym
  • 07.08.2007, 19:53h
  • Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Aber leider erkennt nicht jeder die Wahrheit, dass die CDU nicht wählbar ist.
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#3 cole12Anonym
  • 07.08.2007, 20:41h
  • Ich werde den Verdacht nicht los, dass Wanjura genau das gewollt hat, was sie jetzt erreicht hat. Jeder regt sich auf, jeder redet über sie und sie fischt Wähler unter den christlichen Fundis, denen Wowereit schon lange ein Dorn im Auge ist. Natürlich ist der Vergleich mit der NPD absolut unterirdisch, aber kostenlose Publicity ist nach wie vor die beste.
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#4 stefanoAnonym
  • 08.08.2007, 02:39h
  • interessanter gedanke von meinem vorredner! diese frau wird mit dieser öffentlichkeits-masche sicher noch bundeskanzlerin, haha.
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#5 wolfAnonym
  • 08.08.2007, 09:18h
  • na wenn die "pöstchenverteilungsnummer" der berliner cdu bekannt würde, gäbe es diese partei in berlin nicht mehr !
    will damit nicht sagen, dass andere parteien dagegen gefeit sind, aber die cdu ist in dieser disziplin spitze.
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#6 kdAnonym
#7 AlfonsoAnonym
  • 08.08.2007, 13:09h
  • Wenn ich richtig gelesen habe, hat Wanjura die Schwulen NICHT mit der NPD verglichen.

    Wenn alle Gruppen an einem bestimmten Tag ihre Flagge vor den Rathäusern sehen wollen, dann hängt dort an einem Tag die Regenbogenflagge, an einem anderen Tag die Flagge der Sinti und Roma, dann die der Vegetarier, der Behinderten usw.

    Und dann wird man wohl auch nicht den politischen Parteien, u.a. der NPD, verwehren können, ihre Flaggen zu zeigen.

    Ich weiß also nicht, was dieses Kiss-In soll!
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#8 hwAnonym
#9 luke12Anonym
  • 08.08.2007, 14:00h
  • @ Alfonso

    Es geht um die Symbolik! Frau Wanjura will die Regenbogenfahne nicht hissen, weil es ihrer Meinung nach kein offizielles politisches Symbol ist, das dieser Ehre bedarf. Würde sie dies trotzdem erlauben, dann würde auch die NPD dieses geltend machen, wenn sie aufmarschieren. Also wenn das kein Vergleich ist, dann habe ich wohl was verpasst.
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#10 AlfonsoAnonym
  • 08.08.2007, 14:26h
  • Die NPD marschiert durch deutsche Städte, weil sie (noch) nicht als verfassungsmäßig illegal eingestuft ist. Der Staat hat also keine rechtliche Handhabung, dieser Partei zu verwehren, genau wie die Schwulen am CSD, in der Stadt "ihre Flagge zu zeigen". Leider!

    Und solange die NPD nicht als verfassungswidrig eingestuft ist, besteht die Gefahr, dass sie sich auf den Gleichheitsgrundsatz und auf die Regenbogenflagge der Schwulen beruft und das Recht, ihre Flagge vorm Rathaus zu hissen, einklagt.

    Nochmals: Es ist ein Grundsatz der Verwaltung, dass alle legalen Organisationen in diesem Land gleich behandelt werden müssen. Wenn man den Schwulen das Hissen der Regenbogenflagge erlaubt, muss man auch anderen Organisationen erlauben, ihre Flagge zu hissen.
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