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Rasante Komödie: Der Sohn eines Blusen-Vertreters verliebt sich in den jungen Konkurrenten des Vaters.

Von Carsten Weidemann

Wolfi Zenker (Edgar Selge) ist Handelsvertreter für Damenoberbekleidung (DOB). Mit seiner nagelneuen S-Klasse, fährt er durch die deutsche Provinz, besucht elegante Modehäuser, gutbürgerliche Textilfach-Geschäfte, sowie schrullige Dorfboutiquen und präsentiert die neuen Mode-Kollektionen der Firma Goldberger.

Sein Sohn Karsten (Florian Barholomäi) hat gerade sein Abi hinter sich gebracht und plant eine mehrwöchige Reise nach Spanien. Damit erfüllt er sich seinen größten Wunsch: Endlich raus aus der kleinbürgerlichen deutschen Provinz.

Doch kurz vor Abflug platzen Karstens Reisepläne. Denn Wolfi verliert seinen Führerschein und verdonnert seinen Sohn, ihn die kommenden vier Wochen durch die Gegend zu kutschieren. Wolfis Frau Erika (Franziska Walser) ist mehr als empört, denn genauso wie Karsten, hat sie es satt, von Wolfi wie eine Leibeigene behandelt zu werden.

Doch Wolfi kann sich gerade nicht um Familienangelegenheiten kümmern, denn abgesehen von seinen geheimen finanziellen Problemen, passt ihm die neue Unternehmenspolitik seines Fabrikanten Goldberger ganz und gar nicht in den Kram. Seit Goldberger Junior die Geschäfte übernommen hat, driftet die Kollektion ins "flippige Billig-Preis-Segment" ab. Bei der Kollektionsübergabe macht Wolfi seinem Ärger Luft und legt sich mit seinem Hamburger Kollegen Brookmüller an. Steven Brookmüller (Roman Knižka) gehört zu einer neuen, schnelllebigen Generation von Modefachleuten und hat gemeinsam mit dem Junior Chef die Veränderungen im Hause Goldberger vorangetrieben. Wolfi wird zukünftig nur noch die alte Schiene (Goldberger Classic) vertreten, während Steven mit der neuen Kollektion (Grazilla) auch in Wolfis Gebiet auf Kundenfang geht.

Mit der neuen, alten Kollektion im Auto, Karsten am Steuer und einer halbwegs besänftigten Erika hat Wolfi seine Probleme vorerst aus der Welt geschafft. Jetzt müssen nur noch die Geschäfte gut laufen, dann ist auch die Finanzkrise überwunden. Aber Steven Brookmüller macht fleißig Termine mit Wolfis alter Stammkundschaft. Gegen Wolfis Vorsehung verkauft dieser Jungspund nicht nur besser, nein, er räumt auf Wolfis Terrain so richtig ab.

Im doppelten Sinne. Steven verguckt sich nämlich in Karsten - und andersrum. Karsten hält diese Entwicklung besser geheim, ganz abgesehen davon, dass seine Eltern nichts von Sohnemanns Schwulsein wissen.

Wolfi muss nun zuschauen, wie ein Kunde nach dem anderen zu Steven und Grazilla überläuft, Erika hinter seine Finanzmisere kommt, sogar das Haus verlässt, um ein Zeichen zu setzen. Als Karsten ihn auch noch vor versammelter Kundschaft bloßstellt, platzt Wolfi der Kragen.

9. August 2007



#1 AndreasAnonym
#2 UschiAnonym
#3 ToniAnonym
#4 thomasAnonym
  • 15.08.2007, 17:39h
  • tja ihr suessen. ich halte es ja immer für problematisch sachen zu kommentieren wenn man es noch nciht gesehen hat. ich war gestern im film - und muss sagen HAMMER die schwule story ist supersympathisch, überhaupt nicht klischeehaft, wird sehr nett, und absolut selbstverständlich dargestellt. die darsteller sind alle der wahnsinn - deutsche schauspieler-elite at its best besonders der hauptdarsteller edgar selge. schaut euch den film an. es gibt stellen an denen man denkt loriot hätte das drehbuch geschrieben. GEILER FILM
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