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New York (queer.de) - In den mittelamerikanischen Ländern Honduras und Guatemala hat die Zahl der Angriffe und Tötungen von Menschenrechtsaktivisten in besorgniserregendem Maße zugenommen. Das schreibt die Organisation Amnesty International in einem gestern veröffentlichten Bericht. "Diejenigen, die andere davor beschützen wollen, Menschenrechtsverletzungen zu erleiden, werden oft selbst misshandelt", erklärte Susan Lee von Amnesty. "Drohungen, ungerechtfertigte Anklagen und Tötungen werden in Honduras und Gatemala dafür genutzt, Menschenrechtler einzuschüchtern, besonders dann, wenn es um starke wirtschaftliche Interessen geht", so Lee weiter.

Der 32-seitige Bericht enthält auch Einschüchterungen von Homo-Aktivisten. So wird berichtet, dass Donny Reyes von der honduranischen Homo-Gruppe Asociación Arcoiris (Regenbogenverband) am 18. März verhaftet und von Polizisten misshandelt wurde. Im Gefängnis hätten die Beamten zu anderen Gefangenen gesagt: "Schaut her, ich bring euch eine kleine Prinzessin. Ihr wisst, was zu tun ist." Von anderen Insassen sei er daraufhin wiederholt geschlagen und vergewaltigt worden. Erst nach über sechs Stunden kam er wieder auf freien Fuß, als er zustimmte, den Beamten 200 Lempira (rund 8 Euro) zu zahlen. Ein derartiges Vorgehen der Behörden soll laut Amnesty kein Einzelfall gewesen sein. (dk)



#1 hwAnonym
  • 09.08.2007, 14:28h
  • da hat die frau lee aber recht.
    frau lee hätte ihren befund noch auf mexiko
    ausweiten können. in diesem land der amerikanischen freihandelszone ist das
    leben von journalisten etwas weniger gefährdet als in der us-okkupationszone irak. was aber ist amnesty ohne journalisten ?
    ".... besonders dann, wenn es um starke wirtschaftliche Interessen geht", so Lee weiter.

    www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25423/1.html

    Mexiko rückte im letzten Jahr, hinter dem Irak, zum zweitgefährlichsten Land der Welt für Journalisten auf, erklärte die Organisation Reporter ohne Grenzen

    www.rsf.org/article.php3?id_article=20539&Valider=OK

    schön das frau lee an das schicksal dieser
    vielen "anna politkovskajas" und ihre enthauptungen erinnert.
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