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Berlin (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) fordert auf, in Briefen an "Bravo"-Chefredakteur Tom Junkersdorf und den Bauer-Verlag zu schreiben, um einen Auftritt des homophoben Rappers Bushido zu verhindern. Junkersdorf halte "verbissen daran fest, dass der Rapper Bushido bei dem Bravo-Konzert gegen Jugendgewalt am 25. August vor dem Brandenburger Tor auftreten soll", erklärte Alexander Zinn vom LSVD Berlin-Brandenburg. "Das können wir nicht unwidersprochen hinnehmen! Schreibt bitte Protestbriefe an Herrn Junkersdorf und den Bauer-Verlag, der die Bravo herausbringt."

Der Rapper Bushido hat in mehreren seiner Stücke zur Gewalt gegen Schwule aufgerufen. Im Song "Berlin" heißt es zum Beispiel: "Berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen jede Schwuchtel." Die Textzeile "Ihr Tunten werdet alle vergast" aus einem anderen Stück wurde nur aufgrund öffentlicher Proteste von seiner damaligen Plattenfirma "Universal" nicht veröffentlicht. (pm)


Die Adressen:

Bravo-Chefredaktion
Herrn Tom Junkersdorf
Charles-de-Gaulle-Str. 8
81737 München
Fax: 089 – 67 86 72 98

Bauer Verlagsgruppe
Herrn Heinz Heinrich Bauer
Burchardstraße 11
20077 Hamburg
Fax: 040 - 33 58 30



23 Kommentare

#1 PatriotAnonym
#3 Zensur?Anonym
  • 10.08.2007, 16:34h
  • Was ist denn daran Zensur, wenn man einen Gewaltbefürworter auf einem Antigewaltkonzert nur auftreten läßt, wenn er sich von seiner Aufforderung zum Schwulenklatschen distanziert hat?

    Brauche ich gegen Aussagen wie dier Aufforderung "Schwule vergasen!" noch Argumente?

    Warum sollen denn dann nicht auch Neonazi-bands wie die Landser gleich mit auftreten? Worin bestünde da der Unterschied?
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#4 SvenAnonym
  • 10.08.2007, 17:20h
  • Zensur wäre ein einfaches unbegründetes Verbot.
    Aber hier gibt es gute Argumente für das Verbot: Jugendschutz!
    Argumente bringt der gar nicht vor, sondern nur Hass und Vorverurteilungen.
    Wo ist ein Argument von dem?
    Wenn er keine hat, kann man sie auch nicht verbieten.
    Morddrohungen sind keine Diskussionsgrundlage!
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#5 PitAnonym
  • 10.08.2007, 18:08h
  • "Berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen jede Schwuchtel.“"Wäre Deine Mutter fünf Mark billiger, wäre ich heute Vater, Du Opfer, zeig Respekt vor dem Vergewaltiger Deiner Mutter." Guck mir zu, wie ich jeden deiner Homies erschieß“
    * Die Textzeile „Ihr Tunten werdet vergast“ wurde auf öffentlichen Druck hin von seinem damaligen Label „Universal“ nicht veröffentlicht.

    Das sind Aufruf zu Mord und Gewalt. Das ist strafbar.
    So jemanden bei Antigewalt Aktionen auftreten zu lassen, ist wie Feuer mit Benzin löschen.
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#6 BebeAnonym
  • 10.08.2007, 18:08h
  • Der gehört da nicht hin, und es ist keine Zensur, wenn die, die lt. Bushidos Aufforderungen vergast und geklatscht werden sollen, dagegen protestieren.
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#7 KLAUSAnonym
  • 10.08.2007, 19:04h
  • Popanz Bushido
    Frauen- und schwulenfeindliche Texte haben einen festen Platz im Repertoire deutscher Hip-Hop-Stars., meint der Autor: "Umso besser, dass die Zeitschrift "Bravo" auf ihrem Antigewaltkonzert eben denselben Bushido auftreten lässt, der in seinen Texten Gewalt verherrlicht."

    WER DAS ANDERS SIEHT. kann hier mitdiskutieren:

    www.tagesspiegel.de/meinung/Kommentare-Bushido;art141,235495
    1
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#8 joergAnonym
  • 10.08.2007, 20:15h
  • Ein Auftritt von Bushido auf einem Anti-Gewalt-Konzert ist ähnlich verrückt, wie Alice Schwarzer, die gerade Werbung für die sexistische BILD-Zeitung macht. Hauptsache immer irgendwie im Mainstream dabei.
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#9 alexMucAnonym
  • 10.08.2007, 22:57h
  • Bushido trat vor einiger Zeit sogar im Fernsehen bei einer "seriösen" Show (Deutschtest oder so was ) auf............Bekommt also auch hier ne "Plattform". Noch Fragen ???? Echt traurig
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#10 operaTORAnonym
  • 11.08.2007, 10:52h
  • @joerg: Hm, die BLIND, eine "Zeitung"? Du ich glaube nicht das man derlei als Zeitung bezeichnen kann.

    Gestern stand da wieder so ein Müll drin, wie eigentlich immer.

    Aber das die "Bravo" einem offensichtlichen Rechtsextremen eine Plattform bietet, ist ekelerregend.
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