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Liverpool (queer.de) - Die katholische Kirche in England kritisiert, dass sie einen schwulen Lehrer in Liverpool nicht wegen seiner sexuellen Ausrichtung entlassen darf. Die Erzdiözese Liverpool hatte zuvor gedroht, Charles Coyne – Rektor der St.-Cecilia-Grundschule – zu feuern, weil er eine Eingetragene Partnerschaft mit einem Kollegen eingegangen ist. Daraufhin hatten Eltern gefordert, den Pädagogen vor die Tür zu setzen. Nach einer Überprüfung gab die Kirche aber bekannt, dass dies wegen des Antidiskriminierungsgesetzes ("Equality Act") nicht möglich sei.

Der konservative Family Education Trust nannte das einen "Skandal": "Es ist unlogisch, dass Eltern, die ihre Kinder auf eine Glaubensschule schicken, einen Rektor dulden müssen, der nicht nach dem Glauben lebt", erklärte Trust-Chef Norman Wells. Rektor Coyne sagte dagegen, sein Privatleben habe "nichts mit der Führung der Schule zu tun".

In Deutschland ist laut Paragraf 9 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes eine "unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder Weltanschauung" zulässig. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 DavidAnonym
  • 15.08.2007, 15:28h
  • BITTE?!?!?
    Der Skandal ist doch der, das sich Eltern erlauben in das Privatleben eines Lehrers reinreden zu wollen! Wem geht das eigtentlich etwas an?
    Die Lehrer leben so oder so zusammen, egal ob mit oder ohne Trauschein.
    Das sollte man eigentlich ganz gross anprangern.
    Wie wäre es denn damit, wenn die Lehrer im Gegenzug im Privatleben der Eltern rumschnüffeln, und Schüler von der Schule verweisen, deren Eltern auch nicht brav nach der katholischen "Moral" Lehre leben?!?
    Am besten auch noch den Eltern verbieten, ihr Zusammenleben abzusichern, den das gestattet man dem Rektor ja auch nicht zu.
    Die sollten eigentlich froh sein, das die Klage auf diesem Wege halbwegs "ruhig" abgeschmettert wurde, denn wären sie durchgekommen, hätten sie jetzt die Gay-Community vor der Tür stehen, die ihre Verlogenheit anprangert.
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#2 DavidAnonym
#3 AlfonsoAnonym
  • 15.08.2007, 15:34h
  • Die römisch-katholische Kirche - der größte Feind der Schwulen und Lesben!

    Eine Kirche, die überhaupt nur durch ihre verlogene Doppelmoral existieren kann, denn wenn sich die Priester und Bischöfe, die homosexuell sind (in Mitteleuropa ca. 50 % aller Kleriker), outen würden, bräche die ganze Organisation zusammen.

    Das ist das Leben vieler katholischer Priester: Samstag abends im Darkroom, Sonntags morgens auf der Kanzel gegen Schwule wettern!

    Wir brauchen in Deutschland unbedingt ein Anti-Diskriminierungsgesetz, das diesen Namen verdient. Priester und Pastoren, die gegen Schwule agieren, müssen von der Kanzel herab verhaftet werden können!

    Auch die katholische Kirche muss einsehen: In diesem Land darf man nicht ungestraft Menschen diskriminieren!
    Wenn sie das nicht einsehen will, muss sie eben dazu mit staatlichen MItteln gezwungen werden!
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#4 luke12Anonym
  • 15.08.2007, 17:40h
  • "Der konservative Family Education Trust nannte das einen "Skandal": "Es ist unlogisch, dass Eltern, die ihre Kinder auf eine Glaubensschule schicken, einen Rektor dulden müssen, der nicht nach dem Glauben lebt", erklärte Trust-Chef Norman Wells."

    Willkommen im 21. Jahrhundert!!! Auch die katholische Kirche muss sich an Gesetze halten. Das ist für diese erzkatholische Mafia natürlich ein 'Skandal' das geltendes Recht mal tatsächlich seine Anwendung findet.

    Liebe Eltern des 'Family Education Trust', was genau findet ihr denn daran unlogisch? Dass die Gesetze auch für Euch gelten? Dass eure Kindern vielleicht mal das wahre Leben, Toleranz und Akzeptanz für anderer Lebensweisen kennenlernen? Dass Homosexuelle einfach nur ganz normale Menschen und nicht des Teufels sind?

    Ja ihr habt Recht, wo kommen wir denn da hin, wenn aus Kindern tolerante und offene Menschen werden, die erkennen könnten, dass Glaube und Homosexualität sich nicht unbedingt ausschließen müssen. Stimmt, das ist für erzkatholische, glaubensverblendete Katholiken natürlich absolut unlogisch!!!
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#5 gerdAnonym
  • 15.08.2007, 18:57h
  • Zunächst zwar besteht im deutschen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz eine Ausnahmeklausel, was Kirchen angeht, aber gleichwohl kann auch in Deutschland die katholische Kirchenleitung einen katholischen Rektor/Lehrer einer in katholischer Trägerschaft bestehenden Schule, der eine Lebenspartnerschaft am Standesamt eingeht, nicht entlassen. Denn in Deutschland gilt der arbeitsgerichtliche Grundsatz, dass das Privatleben keinen Kündigungsgrund für ein Arbeitsverhältnis darstellt. Und zum Privatleben gehört halt auch der Gang zum Standesamt.

    Schön, das dies auch im Vereinigten Königreich nicht zulässig ist und sogar gesetzlich ausdrücklich verboten wurde.

    Nur bei sich zölibatär im Arbeitsvertrag verpflichtenden, katholischen Priestern ist in eine arbeitsrechtliche Kündigung zulässig, falls der Priester am Standesamt sich verpartnern sollte. Aber dies dürfte so ziemlich der einzige Ausnahmefall sein, wo eine arbeitsgerichtliche Kündigung bei Gang zum Standesamt wohl erlaubt wäre.

    Ansonsten auch hier wieder ein Armutszeugnis, was dort die katholische Kirchenleitung in homophober Tradition zeigt. Da lobe ich doch die lutherische/reformierte EKD, die Altkatholiken sowie Kirchen wie die UCC und Episcopalchurch in den Vereinigten Staaten.

    Sehr bedauerlich für die katholische Kirchenleitung, dass sie es nicht schafft, das Thema Homosexualität ethisch neu zu bewerten. Liegt wohl daran, dass in den eigenen Reihen zu viele Klemmschwestern zu ihrer sexuellen Identität nicht stehen und dadurch die Tabuisierung innerhalb der KIrche aufrecht erhalten. Schade - da es durchaus sehr gute katholische Priester gibt, die unter dieser Kirchenleitungsposition in Rom leiden.
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#6 FloAnonym
  • 15.08.2007, 19:34h
  • Tja, da ist England fortschrittlicher. In Deutschland ist besagter Paragraph 9 des AGG ja auf Druck der CDU / CSU angepasst worden, so dass Kirchen in Deutschland auch weiterhin diskriminieren dürfen.

    Ein tolles Antidiskriminierungsgesetz, dass Kirchen Diskriminierung ausdrücklich erlaubt... CDU halt!
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#7 FredAnonym
  • 15.08.2007, 20:31h
  • zu3:
    "Die römisch-katholische Kirche - der größte Feind der Schwulen und Lesben!"

    gott sei dank, hast du dich noch nicht mit dem islam beschäftigt^^.
    das wäre ja schon ein großer fortschritt,wenn man im islam nur entlassen wird, leider ziehen die mullahs andere seiten auf.
    vom antisemitismus, rolle der frau, scharia,terror, zwangsverheiratung, ehrenmord,weltweiten terror, tötung wer den glauben wechselt, verfolgung von christen,juden und ungläubigen gar nicht zu sprechen.

    aber islam ist ja multikulti LOL
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#8 manni2Anonym
  • 16.08.2007, 06:15h
  • RELIGION TÖTET...ich weiss ich wiederhole mich,
    es ist aber leider die Wahrheit!!
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