Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?7433

Fethiye (queer.de) - Vom 22. bis 29. September bietet das Reisebüro am Hellkamp in Hamburg eine schwule Boots-Tour an der türkischen Mittelmeerküste an. Getörnt wird mit einem geräumigen, stilvollen Motorsegler. "Dieses typische türkische Gulet ist ganz aus Holz gebaut", so Günter Neumann vom Reisebüro. Alle Kabinen verfügen über ein eigenes kleines Duschbad mit WC. Teilnehmen können bis zu 28 Männer.

"Wir legen in Fethiye ab, um die vielen kleinen Buchten und Inseln in der Umgebung für uns zu entdecken", heißt es in der Ankündigung. Bei ausreichendem Wind sollen gelegentlich die Segel gesetzt, meist soll jedoch gemütlich mit dem Motor gefahren werden. "Mittags ankern wir in einer stillen Bucht. Während die Mannschaft das Mittagessen zubereitet, schwimmen wir im glasklaren Wasser eine Runde um unser Schiff oder erforschen das Ufer", so Günther Neumann.

Die Tour inklusive Schiffscharter und Vollpension. kann ab 695 Euro bei eigener Anreise gebucht werden. Weitere Infos und Anmeldung beim Reisebüro am Hellkamp unter Tel. (040) 4019 6186 oder auf seiner untenstehenden Homepage unter "Gruppenreisen". (cw)



10 Kommentare

#1 operaTORAnonym
#2 Diz!Anonym
  • 16.08.2007, 19:21h
  • Man sollte nicht in Ländern Urlaub machen, die Folter und andere Menschenrechtsverletzungen zulassen.
    Just my 2 Cents.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 operaTORAnonym
#4 Diz!Anonym
  • 16.08.2007, 20:45h
  • Hmm.
    Ja, vielleicht. Aber dennoch gibt es Unterschiede, nicht wahr? Ich will ja jetzt auch nicht die Spaßbremse spielen, aber immer alles superduper finden solange die Party läuft find ich halt auch nicht richtig.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 JanAnonym
  • 16.08.2007, 20:54h
  • @2: Ja, das finde ich dann bei der Türkei auch
    etwas übertrieben. Ist zwar bei weitem kein
    mustergültiges Land in punkto Menschenrechte,
    aber als Urlaubsland noch gerade vertretbar.
    Obwohl ich zustimme, dass sich nicht jedes Land
    als Urlaubsland eignet. Einfach blind die Welt zu
    bereisen, Hauptsache es ist ein Sandstrand da - so
    geht's nicht. Muss aber jeder die Grenze selber
    ziehen. Ich reise z.B. grundsätzlich nicht in
    arabische Länder und habe z.B. zuletzt bei der
    Diskussion unter Freunden um mögliche
    Urlaubsziele eine Reise nach Ägypten oder Dubai
    strikt verweigert. In solchen Ländern, wo eine
    riesige Bevölkerungsmehrheit Schwule am
    liebsten steinigen oder aufhängen würde, brauche
    ich keine Devisen zu schleppen. Türkei ist für mich
    wirklich die absolute Grenze. Menschen die in
    diese Länder eine Dont
    ask/Dont-tell-Homofreundlichkeit
    hineinromantisieren, machen sich nur etwas vor.
    Die sind in 500 Jahren noch so homofreundlich
    wie heute nämlich gar nicht - jede Wette.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 GerdAnonym
  • 16.08.2007, 23:19h
  • Die Türkei ist nicht perfekt, aber sie ist eine aufstrebende Demokratie. Ich würde dort auf jeden Fall Urlaub machen. In anderen Ländern (Iran, Ägypten, Kuba, Simbabwe) würde ich das nicht tun, weil das sind wirklich schlimme Staaten, die Menschenrechte mit Füßen treten. In denen ist ein Regimewechsel dringend vonnöten!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 operaTORAnonym
  • 17.08.2007, 04:48h
  • ausser kuba muss ich dir zustimmen. in kuba hat sich auch sehr viel getan, von der üblichen presse kaum beachtet. jedenfalls das kuba, in guantanamo-bay würde ich auch nicht urlaub machen wollen.

    Diz!: spassbremse hin oder her, nur wenn wir wirklich alles aussieben wollten, dann müssten wir zum mond oder mars fliegen, zwecks urlaub
  • Antworten » | Direktlink »
#8 JanAnonym
  • 17.08.2007, 09:20h
  • @7: In Kuba hat sich viel getan? Ja, vlt. für
    Touristen. Und mit dem Geld, dass arglose
    Touristen dort hinschleppen hält sich eine
    skrupelloser Diktator an der Macht, der seine
    Bevölkerung hungern lässt und auf der Flucht vor
    dem ganzen Elend im Meer untergehen. Geradezu
    ein Traum von Urlaubsland!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 PillendreherAnonym
  • 22.08.2007, 09:53h
  • Also wir (schwules Paar) waren vor drei Jahren in Ägypten, eine Woche Nil, eine Woche Rotes Meer. Ich hatte auch erst Bedenken deshalb, aber es kam ganz anders. Das (ausschließlich) männliche Personal auf dem Schiff war eine geheimnisvolle Mischung aus (ich denke ungeouteten) Schwulen und Heten. Ihr glaubt ja nicht, wie aufdringlich der Stuart war, das war fast beänstigend. Am Roten Meer ging das weiter. Die haben nur was zum Abschleppen gesucht. Aber wir haben die abblitzen lassen, ich würde da nie was anzetteln. Aber ich denke schon, dass die anderen gewusst haben, wer von den Kollegen auf Männer steht. Das war einfach zu offensichtlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 madridEUAnonym
  • 22.08.2007, 11:09h
  • @jan: Bin 6 Jahre mit einem Exil-Kubaner liiert gewesen, dessen Familie mich heute noch besucht, da die Ausreise zwar kompliziert, aber heute möglich geworden ist. Es stimmt, was @operator sagt, wenn Verbesserungen der Situation von Homosexuellen auf der Insel gemeint sind. Dies ist nicht zuletzt die Folge dieser neuen sozialistischen "Männerfreundschaft" zwischen Venezuelas homofreundlichem Chávez und Fidel, Verewigung des Präsidentenpostens und weitgehende Sondervollmachten eingeschlossen. Das verschreckt uns Bürger eines demokratischen EU-Landes ,
    muss aber vielleicht eher im Kontext mit der lauernden Gefahr von illegalen US-Eingriffen gesehen werden, die stets versuchen werden, sich für in ihrem Vorhof stattfindende Experimente zu rächen .
  • Antworten » | Direktlink »