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Jönköping (queer.de) - Bei der Ausstellung "Ecco Homo" kam es im südschwedischen Jönköping zu handgreiflichen Auseinandersetzung, an denen rund 30 Leute beteiligt gewesen waren. Das berichtet die Zeitung "The Local". In der Ausstellung werden zwölf Fotografien der Künstlerin Elisabeth Ohlson Wallin gezeigt, in denen Jesus unter Transsexuellen, Aids-Kranken und Lederkerlen zu sehen ist.

Jugendliche sollen am Sonntag zunächst versucht haben, die im Kulturzentrum von Jönköping ausgestellten Bilder anzuzünden. Mitarbeiter haben dann versucht, die Brandstiftung zu verhindern, woraufhin eine Schlägerei ausbrach. "Wenn das die Aktion einer christlichen Gruppe war, dann verstehe ich sie nicht", erklärte Tony el Zouki, der Leiter des Zentrums. "Die Botschaft des Christentums ist doch, dass Menschen sich verstehen und sich lieben sollen."

Die Ausstellung, die bereits 1998 bis 2000 durch Europa tourte, ist unter schwedischen Christen umstritten. Einige sehen darin eine symbolische Darstellung von christlicher Nächstenliebe, andere bezeichnen die Bilder als Gotteslästerung. Vor einigen Jahren wurde das Werk mit Erlaubnis des damaligen Erzbischofs Karl Gustav Hammar in der Kathedrale von Uppsala gezeigt. Daraufhin sagte Papst Johannes Paul II erbost eine Audienz mit dem protestantischen Bischof ab.

In Jönköping habe es laut "The Local" mehr Widerstand gegen die Bilder gegeben, weil die Stadt als Hochburg der evangelikalen Bewegung gilt. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 RabaukeAnonym
  • 16.08.2007, 15:24h
  • Gut so, liebe Schwedinnen und Schweden. Wir brauchen die Auseinandersetzung, statt Hasstriaden und Konflikte. Jetzt müssen Die nur noch Lernen, das man sich zum Austragen einer solchen "Meinungsverschiedenheit", vernünftig an einen Tisch setzt. Ich find die Aktion eine gelungene Sache. Bitte jedoch ohne Anschläge und blanker Gewalt. Ich kenne keine Stelle in der Bibel, wo steht: "Bringe um, was Dich umbringt".
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#2 StephanSchmidtProfil
  • 16.08.2007, 21:51hKöln
  • Wer sich heute noch der Illusion hingibt, "Die Botschaft des
    Christentums sei doch, dass Menschen sich verstehen und
    sich lieben sollen." muss schon sehr lange die Augen mit
    einem Gewalt verschlossen haben.
    Der gesamte Judeo-Christliche Kanon (Judentum,
    christentum und Islam) ist eine zutiefst hasserfüllte
    Verachtung von Menschlichkeit und Freiheit.

    Wer als Ursünden das Streben nach Erkenntnis (Eva und der
    Apfel) und das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung
    (Satans aufstreben gegen Gott) ansieht, kann doch nur gegen
    unseren Ideale von Freiheit, Gleichberechtigung und Vernunft
    ankämpfen.

    Wer sich da noch über Attentate und Gewaltakte aus der
    religiösen Rechten wundert muss doch mehr als naiv sein.
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#3 mauserichAnonym
#4 SvenAnonym
#5 stfAnonym
  • 19.08.2007, 16:46h
  • Achtung: Liebe ist ein eingetragenes Warenzeichen des Christentums. Unerlaubte Verwendung wird strafrechtlich verfolgt.
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